Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Rollhockeyclub verliert Gotthard-Derby

Der RHC Uri kann im NLA-Derby gegen Biasca bis zur Verlängerung gut mithalten. Danach feuerten die Tessiner aus allen Lagen und siegen mit 8:3.
André Da Costas (am Ball) Offensivbemühungen bleiben ebenfalls wirkungslos.Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 7. Januar 2018)

André Da Costas (am Ball) Offensivbemühungen bleiben ebenfalls wirkungslos.Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 7. Januar 2018)

«Letzte Saison haben wir in Biasca verloren. Jetzt zumindest einen Punkt geholt», sagte Uri-Trainer Simon von Allmen unmittelbar nach Spielschluss. Blickte man in die Gesichter der Urner Spieler, liess sich eine andere, weniger zufriedene Gemütslage erkennen. Nämlich jene, dass man nicht nur zwei Punkte verloren hatte, sondern gegen Ende gar vorgeführt wurde. Irgendwie traf beides zu.

Aber der Reihe nach. Vor 300 Zuschauern starteten die Urner gut in die Partie. Sie griffen früh an und hofften auf Fehler im Spielaufbau des Heimteams. Tatsächlich liess sich Biasca überraschen und ermöglichte den Urnern ein ums andere Mal gefährliche Konter. Was auffiel: Die Gäste fackelten in der Offensive nicht lange. Sinnbildlich dafür war der Auftritt von Adrian Briker und Matteo Gasser. Kaum hatten sie eine freie Schussbahn, zogen sie ab und sorgten so zusätzlich für viel Gefahr. Torerfolge blieben in dieser frühen Phase allerdings aus. Eine Tatsache, der man später noch nachtrauern sollte. Aber vorerst belohnte Felipe Sturla in der 20. Minute sein Team für die Offensivbemühungen. Mit einem satten Schuss in die linke hohe Ecke liess er dem Biasca-Torhüter Tiziano Tatti keine Abwehrchance.

Wenige Sekunden nach der Pause kam es noch besser. Ein Rückhandschuss von Joshua Imhof kullerte unter dem Torhüter zum 2:0 ins Netz. Damit war man offenbar in ein Wespennest getreten. Biasca, das von seinen Anhängern mit ohrenbetäubendem Lärm unterstützt wurde, forcierte die Offensive. Der Italiener Alberto Orlandi verkürzte schliesslich in der 29. Minute.

Sieben Tore in der Verlängerung

Die Partie war wieder völlig offen und stand gleich mehrmals auf Messers Schneide. Biasca war nun zwar vermehrt am Drücker, Uri kam aber zu zahlreichen Kontermöglichkeiten. Sowohl Joshua Imhof als auch Felipe Sturla scheiterten aber mutterseelenallein vor dem Gästetorhüter. Das Sprichwort, dass wer sie vorne nicht macht, die Tore hinten erhält, bewahrheitete sich schliesslich, denn Biasca glich in der 44. Minute aus. Eine gewisse Unschlüssigkeit bezüglich der Frage, ob man auf Sieg spielen oder das Unentschieden verwalten sollte, schien sich in den Reihen der Urner einzuschleichen. Symptomatisch dafür war eine Diskussion zweier Urner kurz vor Ende. Die Zeitnehmer hatten offenbar aus Versehen einige Sekunden laufen gelassen, obwohl das Spiel unterbrochen war. Der eine Urner wollte die Zeit nachspielen lassen, der andere wollte, dass die Zeit verstreicht und der eine Punkt in trockene Tücher kommt. Letzterer sollte Recht erhalten. Die Urner retteten zwar den Punkt, unterlagen in der Verlängerung aber klar.

In den zehn Minuten Verlängerung schoss Biasca noch sechs und Uri ein Tor, sodass die Anzeigetafel schliesslich 8:3 für das Heimteam zeigte, nachdem die Teams zuvor während 50 Minuten nicht mehr als je zwei Tore zu Stande brachten. So ist zu erklären, dass die Spieler dem verpassten Punkt nachtrauerten, während sich der Trainer Simon Von Allmen bereits über den einen Punkt freuen konnte. (ji)

Biasca – Uri 8:3 n.V. (0:1)

Palaroller. – 300 Zuschauer. – Uri: Marcel Greimel, Felipe Sturla (1), Matteo Gasser, Jannis Fussen, Nicola Imhof, Joshua Imhof (1), Michael Gerig (1), Adrian Briker, André Costa, Marc Blöchlinger.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.