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Die Urner Rollhockeyaner bangen weiterhin um den Ligaerhalt

Der RHC besiegt Thun deutlich mit 6:2, zieht dann aber gegen Uttigen mit 4:6 den Kürzeren. Durch diese zu magere Ausbeute sind die Urner in Sachen Abstiegsgefahr noch nicht aus dem Schneider.
Urs Hanhart
André Da Costa (am Ball) erzielt drei Treffer für Uri, doch für den Sieg reicht es nicht. (Bild: Urs Hanhart, Seedorf, 5. Mai 2019)

André Da Costa (am Ball) erzielt drei Treffer für Uri, doch für den Sieg reicht es nicht. (Bild: Urs Hanhart, Seedorf, 5. Mai 2019)

Die Doppelrunde vom Wochenende begann sehr vielversprechend. Am Samstag fegte Uri den Tabellenvorletzten Thunerstern vor heimischer Kulisse in Seedorf diskussionslos mit 6:2 vom Platz – dies dank einer sehr starken Leistung in der zweiten Halbzeit. In der gestrigen Heimpartie gegen Uttigen winkte den Urschweizern dadurch die Chance, sich mit einem weiteren Sieg aller Abstiegssorgen so gut wie zu entledigen. Aber diese wurde nicht gepackt.

Stattdessen kassierte Uri eine unnötige 4:6-Niederlage. Sehr ärgerlich, denn das Team um den Ex-Urner Patrick Greimel wäre durchaus zu packen gewesen. Für Uri-Coach Max Aschwanden war klar, woran es haperte: «Unsere Chancenverwertung war miserabel. Uttigen hingegen hat im Abschluss äussert effizient agiert.» Diese Einschätzung wird durch die Statistik untermauert. Uri verzeichnete in der zweiten Halbzeit nicht weniger als 39 Abschlussversuche, konnte jedoch nur dreimal einnetzen. Uttigen machte aus neun Chancen vier Tore.

Den Schwung vorerst mitgenommen

Zunächst sah es so aus, als könnten die Platzherren den Schwung aus dem knapp 24 Stunden zuvor gewonnenen Thun-Spiel mitnehmen. Sie starteten fulminant und gingen in der 11. Minute durch einen wunderschönen Treffer von André Da Costa in Führung. Er tankte sich am linken Flügel energisch durch und schloss diese dynamische Aktion mit einem Rückhandschlenzer erfolgreich ab. Doch Uttigen reagierte prompt und glich nur vier Minuten später durch einen abgelenkten Weitschuss wieder aus. Und es kam noch besser für die Gäste. Sie krallten sich nämlich in der 20. Minute mit einem aus einem schnellen Konter erzielten Treffer die Führung (2:1). Kurz vor dem Pausenpfiff verschoss Uri-Spielmacher Felipe Sturla einen Penalty. Nach dem Seitenwechsel brillierte Da Costa erneut mit einer starken Einzelleistung. Er luchste einem gegnerischen Verteidiger geschickt den Ball ab und versenkte die Kugel zum 2:2 im Kasten.

Die Spritzigkeit fehlt im zweiten Spiel

Von da weg vergaben die Gastgeber unzählige Möglichkeiten, während die Gäste mehrere Konterchancen eiskalt in Tore ummünzten. Acht Minuten vor Schluss führte Uttigen mit 5:3. Uri-Captain Michael Gehrig gelang zwar in der 49. Minute der 4:5-Anschlusstreffer, doch die angestrebte Verlängerung konnte nicht mehr erzwungen werden, weil Uri in der Schlussphase den Goalie rausnahm und im Powerplay den Ball verlor, was den Berner Oberländern den alles entscheidenden Treffer ermöglichte. «Das Spiel gegen Thun hat uns ziemlich viel Kraft gekostet. Dadurch hat gegen Uttigen die Spritzigkeit etwas gefehlt. Aber insgesamt haben wir uns diesmal selber geschlagen», bilanzierte Aschwanden. «Leider sind wir jetzt wieder mitten im Abstiegskampf. Das ist sehr schade, denn wir hätten einen ganz grossen Schritt Richtung Ligaerhalt machen können. Von den verbleibenden vier Spielen müssen wir noch zwei oder drei gewinnen, um sicher über dem Berg zu sein.»

Der RHC Uri liegt zwar in der Abstiegsrunde hinter Genf auf dem zweiten Platz, aber die drei Verfolger Uttigen, Thun und Wimmis sitzen ihm allesamt ziemlich dicht im Nacken. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass das Verfolgertrio eine Partie weniger bestritten hat. Nach Verlustpunkten beträgt der Vorsprung auf Schlusslicht Wimmis nur gerade drei Zähler.

RHC Uri – SC Thunerstern 6:2. RHC Genf – RHC Wimmis 3:2 n. V.

Uri – Thunerstern 6:2 (1:2)

Rollhockeyhalle Seedorf. – 150 Zuschauer. – Uri: Marc Blöchlinger, Michael Gerig, Nicola Imhof, André Costa (3), Remo Schuler, Matteo Gasser, Felipe Sturla (1), Simon Von Allmen (2), Tim Aschwanden, Pedro Kellner. – Bemerkung: Uri ohne Joshua Imhof und Marcel Greimel (beide verletzt).

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