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Die Schweizer Landhockeyaner spielen sich unverhofft in die europäische Spitze

Der Luzerner SC weiss eine starke Jungmannschaft in seinen Reihen. Er stellte drei Spieler für das Schweizer EM-Team und feiert nun die Bronzemedaille.
Die Luzerner Jonathan Appel, Timo Bütler und Nick Schwehr (von links) feiern den dritten Platz. Bild: pd (Wien, 13. Januar 2018)

Die Luzerner Jonathan Appel, Timo Bütler und Nick Schwehr (von links) feiern den dritten Platz. Bild: pd (Wien, 13. Januar 2018)

Die intensivste Vorbereitung, die ein Schweizer Nachwuchsteam je mitgemacht hat, hat sich gelohnt. Und dennoch hat der Schweizer U21-Nachwuchs an der Hallen-Europameisterschaft am Wochenende in Wien komplett überrascht. Mit einem sehr jungen Team angereist und zunächst als Abstiegskandidat gehandelt, spurtete das Team durchs Tableau mitten in die europäische Spitze. Die Bronzemedaille nach einem knappen, aber verdient gewonnenen 2:1 über Italien ist eine Sensation.

Der Erfolg kommt unverhofft und acht Jahre nach dem letzten grossen Erfolg eines Schweizer Teams auf diesem Niveau, nach dem Erringen des U21-Titels in Prag 2011. Dennoch, wer sich die Equipe in Wien genauer angeschaut hat, weiss, worauf dieser Erfolg basiert. Nicht zuletzt auf der Qualität und der bereits als Routine zu bezeichnenden Abgeklärtheit zweier Feldspieler des Luzerner SC, Nick Schwehr und Jonathan Appel.

LSC-Goalie gibt sein Debüt gegen Österreich

Was der als Captain auflaufende Schwehr ablieferte, war überragend. Als Leader trieb er sein Team an, pushte enorm und holte sich die Medaille. Seine Fortschritte in Spielauffassung und Verhalten sind augenscheinlich, wovon der LSC in der noch laufenden Hallenmeisterschaft direkt profitieren kann. Es ist kein Zufall, dass er beim derzeitigen Meisterschaftsleader bereits als ein wichtiger Pfeiler im Team gilt. Ebenso verhält es sich mit Jonathan Appel, der als Verteidiger auflief und fehlerlos agierte. Seine ruhige und besonnene Art übertrug sich auf das gesamte Team. Wie alle anderen in der Mannschaft hatte er von den Erkenntnissen aus den Vorbereitungsspielen gegen NLA- oder internationale Spitzenteams an einem Turnier in der Woche zuvor profitiert.

Erstmals auf diesem Niveau internationale Luft schnuppern durfte der dritte Luzerner im Bund, Timo Bütler. Der Keeper gab gegen Österreich sein EM-Debüt. Von ihm darf nach dem Ausscheiden der Teamältesten künftig viel erwartet werden. Bringt ihn Teamchef Chris Elste weiterhin derart voran, so darf sich auch der Luzerner SC jetzt über einen Spitzenliga-tauglichen Torhüter freuen. (ba)

Wien (AUT). Landhockey, U21-Männer. Hallen-Europameisterschaften. Vorrunde: Schweiz – Weissrussland 3:2. Schweiz – Österreich (nachmaliger Europameister) 2:7. Schweiz – Kroatien 6:4. – Halbfinal: Schweiz – Polen 2:4. – Spiel um Platz 3: Schweiz – Italien 2:1.

Schlussrangliste: 1. Österreich. 2. Polen. 3. Schweiz. 4. Italien. 5. Türkei. 6. Russland. 7. Weissrussland. 8. Kroatien. Weissrussland und Kroatien steigen ab.

Schweiz spielte mit: Verest/Bütler; Appel, Stomps, Schwehr, Winterberg, Muggli, Bachofen, Conrad, Winkler, Aebi, Hofstetter.

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