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Ungebremste Talfahrt

Im 2.-Liga-inter-Abstiegskampf zwischen dem FC Eschenbach und FC Ibach setzen sich die Seetaler selber «schachmatt». Sie führen mit 2:0 und verlieren mangels fehlender Konzentration mit 2:3.
Ruedi Vollenwyder
Der Eschenbach Raphael Baumeler (links) im Luftduell gegen den Ibächler Silvio Auf der Maur. Bild: Roger Grütter (Eschenbach, 13. Oktober 2018)

Der Eschenbach Raphael Baumeler (links) im Luftduell gegen den Ibächler Silvio Auf der Maur. Bild: Roger Grütter (Eschenbach, 13. Oktober 2018)

«Nein, geschlafen habe ich nicht gut», monierte Eschenbachs Innenverteidiger Randy Würsch, nachdem sein Team tags zuvor den 2.-Liga-inter-Abstiegsknüller gegen den FC Ibach mit 2:3 verloren hatte. Seiner Meinung nach ein selbst verschuldetes Abschneiden. Nach der frühen Führung durch Matthias Erni (13.) haben es die Eschenbacher in der ersten Halbzeit verpasst, Ibach mit einem weiteren Treffer «den Wind aus den Segeln» zu nehmen. Das war der erste Fact in Würschs Analyse, der die Niederlage einläutete. Denn die Ibächler, die vor diesem Abstiegskrimi Trainer David Pallas entliessen und durch Flurin Stöckli ersetzten, wirkten geschockt und kamen nur mit viel Glück um einen weiteren Gegentreffer herum.

Dieser fiel in der 55. Minute gleichwohl, als wiederum Matthias Erni einen Foulpenalty zur 2:0-Führung verwerten konnte. «Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir den Gegner sehr gut im Griff», unterstreicht Randy Würsch, der auf diese Saison vom FC Hergiswil zum FC Eschenbach wechselte, die gute Mannschaftsleistung. Doch nur eine Minute später folgte die Ernüchterung. Aus Sicht von Würsch «die erste von drei Unkonzentriertheiten, die wir mit Gegentreffern büssen mussten».

Drei Gegentore durch Standardsituationen

Verteidiger Philipp Annen köpfelte einen Cornerball wuchtig zum 1:2-Anschlusstreffer ins Netz des reaktivierten Eschenbach-Torhüters Kevin Buholzer, der Stammgoalie Marco Grünig (Familie) und Janis Bachmann (Beinbruch) gut ersetzte. Der 2:2-Ausgleich durch Spend Matoshi (72.) fiel nach einem weiten Einwurf auf den hinteren Pfosten. Würsch: «Da waren wir nicht parat.» Und nach einem weiteren Corner (83.) mangelte es den Eschenbachern wieder an der nötigen Konzentration und Konsequenz. Miroslav Pastva drückte den Ball zum Siegtreffer über die Linie. «Wenn man gleich drei Gegentreffer auf stehende Bälle hin kassiert, dann muss man sich schon an der eigenen Nase nehmen», tadelt der 27-jährige Randy Würsch, der seit drei Jahren als Lehrer an der Zeit-Kind-Schule tätig ist.

Klar, dass sich die Schwyzer ob diesem Abstiegsknüllersieg gewaltig freuten. Die Floskel: «Neue Besen kehren besser» scheint nach dem Trainerwechsel beim FC Ibach die Wirkung nicht verfehlt zu haben. Dank der drei gewonnenen Punkte kann das Team um den neuen Trainer Flurin Stöckli wieder etwas aufatmen.

Fünf Mal nur mit einem Tor Unterschied verloren

Beim FC Eschenbach sieht die Ausgangslage nach nur zwei eroberten Punkten sehr trist aus. Denn der Rückstand auf einen Nichtabsteigerrang beträgt für die Mannschaft um Trainer Markus Meier schon neun Punkte. Erstaunt ist Randy Würsch über die gegenwärtige Stimmung im Team. «Trotz der Erfolglosigkeit ist die Moral im Team immer noch angenehm. Da sind keine Gifteleien auszumachen.» Diese noch intakte Moral stimmt Würsch, der von Trainer Markus Meier vom Mittelfeldspieler zum Innenverteidiger («Eine mega interessante Position») umfunktioniert wurde, für die restlichen Partien vor der Winterpause zuversichtlich. «Einmal wird das Glückspendel auch wieder zu unseren Gunsten ausschlagen.» Denn gross «unter die Räder» kam Eschenbach nie. Frustrierend: In nicht weniger als fünf Spielen fehlte jeweils nur ein Tor für einen Punktgewinn. Wie zuletzt beim 2:3 gegen den FC Ibach.

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