Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Unerwartete Erfolge für die Nidwaldner Kanuten an den Weltmeisterschaften

Die Nidwaldner Kanuten kehren mit zwei Silbermedaillen und weiteren Topplatzierungen aus Banja Luka zurück.
Annalena Kuttenberger aus Banja Luka
Die vier Junioren-WM-Silbergewinner (oben von links): Robin Häfeli (Solothurn), Cornel Bretscher und Jonah Müller (beide Buochs). Vorne: Luis Clavadetscher (Ennetbürgen). Bild: Annalena Kuttenberger

Die vier Junioren-WM-Silbergewinner (oben von links): Robin Häfeli (Solothurn), Cornel Bretscher und Jonah Müller (beide Buochs). Vorne: Luis Clavadetscher (Ennetbürgen). Bild: Annalena Kuttenberger

Gleich am ersten Entscheidungstag trumpften die Nidwaldner an der Weltmeisterschaft im bosnischen Banja Luka voll auf. Jonah Müller und Cornel Bretscher eröffneten den Schweizer Medaillensegen im Canadier-Zweier. Mit einem tollen Lauf durch die anspruchsvolle Schlucht des Vrbas sicherten sie sich hinter dem Boot aus Tschechien die Silbermedaille und führten so die Tradition erfolgreicher Nidwaldner Canadierfahrer fort. Für die beiden Buochser Kanuten ist es die erste Medaille an einem internationalen Grossanlass.

Für Aufsehen hatte am Vortag in der Qualifikation aber ein anderer Nidwaldner gesorgt. Luis Clavadetscher aus Ennetbürgen konnte sich als fünfter Junior ganz knapp nicht für die WM qualifizieren, erhielt vom Verband aber einen Startplatz bei der U23. In der Sprintqualifikation überraschte er dann buchstäblich die ganze Kanuwelt, indem er die schnellste Zeit im zweiten Lauf und die sechstschnellste Zeit des Tages aufstellte. Im Final gelang ihm dieses Kunststück zwar kein zweites Mal, mit dem 15. Rang in der höheren Alterskategorie darf er aber als 16-Jähriger mehr als zufrieden sein.

Die weiteren Nidwaldner Resultate liessen sich mit einem 8. Rang von Jonah Müller im Canadier-Einer und dem 12. und 15. Rang von Hannah Müller ebenfalls sehen.

Nach den Einzelfinals war es Zeit für die Mannschaftsrennen. Im Schweizer Juniorenteam waren mit Cornel Bretscher und Luis Clavadetscher ebenfalls zwei Nidwaldner vertreten. Im Final gelang den Schweizern ein technisch und taktisch nahezu perfekter Lauf und sie klassierten sich völlig überraschend hinter den Italienern und vor den favorisierten Tschechen, Slowenen und Deutschen als Zweite. Das beste Ergebnis in der klassischen Distanz aus Nidwaldner Sicht erzielte hier Hannah Müller. Sie konnte sich gegenüber dem Sprint klar steigern und erreichte im Kajak-Einer den starken siebten Rang. Im Canadier-Einer war sie ebenfalls besser als im Sprint und wurde 10. Cornel Bretscher klassierte sich ebenfalls in den Top 10 und wurde starker 8. Für die Vizeweltmeister Jonah Müller und Cornel Bretscher reichte es im ­Canadier-Zweier über die Langdistanz für den 7. Rang. Jonah Müller rundete die guten Ergebnisse mit einem 8. Rang im Canadier-Einer ab.

Für die abschliessenden Teamrennen mussten noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden. Cornel Bretscher zeigte mit den beiden Solothurnern Robin Häfeli und Basil Jenni ein gutes Rennen, das Juniorenteam belegte am Ende Rang 6. Janis Amstad und Luis Clavadetscher starteten gemeinsam mit dem Solothurner Leano Meier bei der U23 und wurden Achte.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.