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Udligenswiler trumpfen am Ju Jitsu-Heimturnier gross auf

Am Rigi Open verdrängt das Ne-Waza-System (Einzel-Bodenkampf) das Duo System.
Michael Wyss
Sorgten am Rigi Open für Nachwuchspower: Jonas Wessner, Severin Ehrler und Flurin Job.Bild: Michael Wyss (Udligenswil, 14. September 2019)

Sorgten am Rigi Open für Nachwuchspower: Jonas Wessner, Severin Ehrler und Flurin Job.Bild: Michael Wyss (Udligenswil, 14. September 2019)

Bereits zum 18. Mal fand in Udligenswil das Rigi-Open statt. Nebst dem Duo System im Ju Jitsu wurde in der jüngsten Vergangenheit auch das Ne-Waza (Bodenkampf) eingeführt. Mit Erfolg, wie OK-Präsident Daniel Delacroix (61) sagt: «Wir haben das Ne-Waza vor einigen Jahren ins Leben gerufen, es wurde immer mehr zum Bedürfnis.» Mittlerweile hat das Ne-Waza das Duo System abgelöst. «Dieses Jahr haben wir erstmals auf das Duo System verzichtet, da sich nur vier Paare angemeldet hatten. So macht es keinen Sinn.»

Das Ne-Waza-System ist eine junge Disziplin des internationalen Ju-Jitsu-Verbandes, in der sich zwei Kontrahenten am Boden messen. Der Vorteil ist, dass sich Einzelkämpfer für einen Wettkampf anmelden können. Das Duo-System geht nur mit einem Partner. Wenn sich vor einem Wettkampf ein Kämpfer verletzt, ist eine Teilnahme nicht möglich. «Das ist auch der Grund, warum das Ne-Waza-System boomt und das Duo-System mit sinkenden Teilnehmerzahlen zu kämpfen hat», weiss Delacroix.

Premiere für Corina Amstutz am Heimturnier

Ganz stark trumpften auch die Mitglieder des BSV Udligenswil beim Heimturnier auf. Corina Amstutz (Frauen, Elite) und Adrian Betschart (Beginner bis 85 kg) holten sich den Sieg. Auch bei den Jüngsten holte sich mit Flurin Job ein Einheimischer den Sieg bei den U18-Männern. Freude über ihren Sieg zeigte die 22-jährige Corina Amstutz aus Meierskappel: «Ich gewann erstmals im Ne-Waza ein Turnier. Es ist ein spezielles Gefühl beim Heimauftritt zu gewinnen.»

Auch für die Gymnasiasten Flurin Job (17, Udligenswil), Severin Ehrler (15, Immensee) und Jonas Wessner (16, Udligenswil) war das Rigi-Open ein Highlight: «Hier können wir etwas zeigen und gute Werbung für unseren Verein machen», so Wessner. Und Job meint: «Das Ju-Jitsu hat für mich Tradition. Es ist eine vielseitige Sportart, in der Technik, Kondition und mentale Stärke gefragt sind.» «Es ist ein familiärer Anlass, die Wettkämpfer motivieren sich gegenseitig. Es ist eine gesunde Rivalität. Jeder gönnt dem andern den Erfolg. Das ist das Schöne an unserem Sport», sieht Ehrler die positiven Aspekte.

Rangliste unter: www.bsvu.ch

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