Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Torflaute beim Luzerner SC

Der Luzerner SC verliert das Spitzenspiel der regionalen 2. Liga gegen die aufstiegsambitionierten Rotkreuzer 0:5. Es ist dies die dritte Niederlage in Serie für die Stadtluzerner.
Michael Wyss
Der Rotkreuzer Gustavo Pes Campello (Mitte) bei der Verfolgung des Luzerner Arben Balaj (rechts). (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 6. Oktober, 2018)

Der Rotkreuzer Gustavo Pes Campello (Mitte) bei der Verfolgung des Luzerner Arben Balaj (rechts). (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 6. Oktober, 2018)

«Wenn wir diesmal punkten, wäre das schön. Möglich ist auch etwas gegen die ganz Grossen dieser Liga», zeigte sich LSC-Trainer Pren Spaqi (35) vor dem Duell gegen den Liganeuling Rotkreuz zuversichtlich. Doch Punkte blieben für die Kicker von der Hubelmatt gegen den Aufstiegsaspiranten und souveränen Leader Fehlanzeige. Sie tauchten 0:5.

Damit blieben die Stadtluzerner in der dritten Partie in Serie ohne Erfolgserlebnis. Auf die Niederlagen gegen Hochdorf (0:2) und Emmenbrücke (0:3) folgte nun der Nuller gegen das stark aufspielende Rotkreuz (7 Siege, 2 Unentschieden). «Nach dem erfolgreichen Start mit 14 Punkten aus sechs Partien folgte diese Negativserie. Das wurmt mich», monierte Spaqi und sagt: «Wir stehen im Jahr der Bestätigung, was sicherlich nicht einfach ist. Letzte Saison schafften wir auf Anhieb nach der Promotion den siebten Rang. Wir wollen diese Platzierung bestätigen. Unser bisher eingeschlagener Weg stimmt.»

0:10-Tore in den letzten drei Spielen

Sein Team noch etwas weiter oben in der Tabelle sieht das LSC-Eigengewächs Emanuell Sakica. Der 19-jährige Mittelfeldspieler: «Wir können in dieser Liga praktisch gegen jeden Gegner punkten. Ich sehe uns bis Ende Qualifikation unter den Top drei. Das ist möglich, denn wir können Fussball spielen und haben genügend Qualität.» Momentan fehlt es dem LSC an der Effizienz. Spaqi: «Auch in den Partien, die wir verloren, waren wir nicht chancenlos. Wir hatten uns Tormöglichkeiten erarbeitet, aber nicht reüssiert.» Das Torverhältnis aus den letzten drei Partien spricht mit 0:10 eine deutliche Sprache. LSC-Verteidiger Ivan Procopio (26): «Wenn du keine Tore schiesst, kannst du nicht gewinnen. Die Offensive ist unser grösstes Sorgenkind. Wir haben aber bei den jüngsten Niederlagen nicht gegen Abstiegskandidaten Federn lassen müssen, sondern gegen Teams, die oben mitmischen werden. Unsere wichtigen Duelle kommen erst noch.» Mit Littau im Stadtderby und Küssnacht (je 8 Punkte) folgen nun zwei Gegner für den LSC (14 Punkte), die sich im Abstiegsstrudel befinden. «Es warten Big-Points auf uns», weiss Propocio. Mit zwei Siegen würde man sich im ersten Tabellendrittel festsetzen und die Abstiegszone verlassen können. Im IFV-Cup-Achtelfinal trifft der LSC heute in einer Woche (16. Oktober) auswärts auf den Viertligisten Knutwil. Ein Weiterkommen ist Pflicht. Sakica: «Wir wollen den Innerschweizer Cup gewinnen. Ich will in der ersten Hauptrunde gegen den FC Luzern spielen. Das ist mein Traum.»

Rotkreuz, der ungeschlagene Aufsteiger

Wunschlos glücklich ist derzeit Rotkreuz Sportchef Michele Palatucci. Der 61-Jährige: «Wir stehen auf Rang eins. Immer noch ungeschlagen. Was will man mehr als Aufsteiger?» Damit haben sich die Rotkreuzer zum Aufstiegskandidaten gemausert, oder? «Wir wollen so lange wie möglich oben mitmischen, das ist klar, ich verneine es nicht. Die Saison geht noch lang und die Spitze ist nahe beieinander. Zwischen uns und dem viertplatzierten Cham liegen nur fünf Zähler. Das zeigt, wie spannend es ist. Passieren kann noch vieles.»

Die wegweisenden Duelle kommen jetzt. Mit Hochdorf, Emmenbrücke und Obergeissenstein warten nun drei Gradmesser auf das Team mit mehreren erstligaerprobten Spielern.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.