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Tapfere Luzerner Volleyballer verpassen Punktgewinn

Volley Luzern war so nah dran, dem unbezwungenen Gegner Amriswil den ersten Punkt dieser NLA-Saison abzuknöpfen: Doch die Luzerner verlieren im entscheidenden Moment des vierten Satzes die Übersicht.
René Barmettler
Der Luzerner Tim Köpfli versucht hier zu punkten. Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 28. Oktober 2018)

Der Luzerner Tim Köpfli versucht hier zu punkten. Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 28. Oktober 2018)

Am Ende erhielten die Luzerner doch noch Geschenke: Die Luzerner durften je einen Karton lokales Bier und einen Schoggi-Weihnachtsmann entgegennehmen. Doch den Gesichtsausdrücken der Spieler war anzusehen: Sie hätten sich lieber in den 93 Spielminuten mit einem Punkt oder sogar mehr beschenkt. Im vierten Satz führte das Heimteam gegen den Leader aus Amriswil mit 21:20, doch es reichte nicht zum 2:2-Satzausgleich. Es verlor die Übersicht: Topskorer Strahinja misslang eine Finte am Netz, die zum 21:23 führte, Libero Jörg Gautschi verschätzte sich beim Service des Gegners – 21:24. Der Satz ging mit 22:25 und die Partie mit 1:3 verloren. Somit weisen die Thurgauer auch nach elf Spielen und 33 Zählern noch immer das Punktemaximum auf.

Der Cupsieger musste sich den Sieg aber härter erarbeiten als zu erwarten war. Nach dem verlorenen Startsatz kämpften sich die Innerschweizer zurück und entschieden den zweiten Durchgang 25:21 für sich.

Körperliche Macken machen sich bemerkbar

Das dritte Set ging dann aber in nur 22 Minuten mit 25:17 an die Gäste. In diesem wurde auch Tim Köpfli eingewechselt, der das ins Stocken geratene Spiel der Einheimischen wieder ankurbeln sollte. «Wenn du im Rückstand bist, kannst du als Einwechselspieler ohne Druck spielen und hoffen, dem Team wieder einen Kick zu geben», sagte der 22-Jährige hinterher. Der im Sommer von Schönenwerd nach Luzern gewechselte Aussenangreifer kam dann im vierten Satz in Fahrt und konnte auch mit seinem starken Aufschlag punkten. «Im entscheidenden Moment hat man aber gesehen, dass Amriswil das konstantere Team ist. Es waren am Ende ‹nur› drei Punkte Unterschied: Doch um dahin zu kommen, braucht es noch harte Arbeit von unserer Seite.»

Nun ruht die Meisterschaft bis zum 12. Januar: Erholung ist angesagt und den Blessuren kann Zeit zur Heilung gegeben werden. «Dieser Herbst war intensiv, alle haben gewisse körperliche Macken. Doch zu viel erholen gilt nicht, schliesslich wollen wir für den Rest der Meisterschaft wieder bereit sein», verspricht Köpfli. Schliesslich hat er sich mit dem Playoff-Halbfinal ein ambitioniertes Ziel gesetzt.

Männer. 11. Runde: Volley Luzern – Amriswil 1:3. Schönenwerd – Näfels 3:0 (25:23, 25:21, 25:16). – Rangliste (alle 11 Spiele): 1. Amriswil 33. 2. Schönenwerd 26. 3. Lausanne UC 21. 4. Chênois 17. 5. Volley Luzern 11. 6. Uni Bern 11. 7. Näfels 8. 8. Jona 5.

Volley Luzern – Amriswil 1:3

Bahnhofhalle. – 280 Zuschauer. – SR Schürmann/Wiederkehr. – Satzergebnisse: 19:25, 25:21, 17:25, 22:25. – Spieldauer: 93 Minuten. – Luzern: Amstutz, Brzakovic, Traagstad, Newcombe, Saar, Widmer, Gautschi (Libero); Anagnostopoulos, Köpfli. – Amriswil: Howatson, Müller, Kamnik, Zass, Gommans, Ljubicic, Brändli, Clément (Libero); Weber, Fort, Djokic, Lengweiler.

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