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Sursee verpasst einmalige Chance, um im Cup gegen ein NLA-Team zu spielen

Für den Unihockey-Zweitligisten UHC Sursee nimmt das Spiel gegen Herzogenbuchsee ein bitteres Ende, er gibt eine 4:1-Führung aus der Hand. Auch im Cup bleibt das Team auf der Strecke.
Ruedi Vollenwyder
Der Surseer Mauro Furrer (rechts) im Zweikampf mit dem Berner Dominik Held.Bild: Dominik Wunderli (Sursee, 3. November 2018)

Der Surseer Mauro Furrer (rechts) im Zweikampf mit dem Berner Dominik Held.Bild: Dominik Wunderli (Sursee, 3. November 2018)

Die erste Saison nach dem Aufstieg in die 2. Liga hat der UHC Sursee auf dem guten 6. Rang abgeschlossen. Es war eine befriedigende Leistung, denn nach vorne hatten die Surseer keine Ambitionen und um den Ligaerhalt mussten sie sich keine Sorgen machen, hatten sie letztlich doch beachtliche 23 Punkte auf dem Konto. Beim 1986 von der Jungwacht Sursee gegründeten Verein spielen derzeit über 200 aktive Spielerinnen und Spieler.

Im Vorfeld der zweiten Saison spekulierten die Surseer im Rahmen des Cup-Wettbewerbs mit einem besonderen Leckerbissen. Nachdem sie in der zweiten Cuprunde das gleichklassige Eschenbach in einem packenden Spiel und nach einem 5:5 im Penaltyschiessen (2:0) aus der Konkurrenz geworfen hatten, verpasste das Team um Trainer Michael Egli ein mögliches Saison-Highlight. Denn der Sieger aus der Begegnung gegen das gleichklassige Laupen (3:6) wäre zu Hause mit Uster auf ein NLA-Team gestossen. «Dass wir diese einmalige Chance nicht packten, wurmt meine Spieler noch immer», sinniert Sursees Trainer Michael Egli rückblickend.

Drei Niederlagen zum Saisonauftakt

Der Start in die Meisterschaft verlief für Sursee äusserst harzig. Die ersten drei Partien gegen Biel (4:6), Waldenburg (0:9) und Burgdorf (2:6) gingen allesamt verloren. Doch dann steigerte sich das Egli-Team, es folgten zwei Siege gegen Crusaders Zürich (3:2) und zuletzt gegen die Grasshoppers (9:4). Diesen Aufwind wollten die Surseer auch im Match gegen Herzogenbuchsee ausnützen. Im ersten Drittel fegten die Surentaler den Gegner gleich mit 3:0 vom Parkett. «Ein Supereinstieg», befand der Trainer. Doch dieses Niveau und Tempo konnte Sursee gegen das nun konzentrierter spielende Herzogenbuchsee nicht halten. «Im zweiten Spielabschnitt sündigten wir im Abschluss, die Effizienz fehlte», blickt der Trainer auf 20 Minuten zurück, in denen Sursee es verpasste, mit weiteren Toren den Vorsprung auszubauen.

Im letzten Drittel kam es dann knüppelhart für die Einheimischen. Beim Stande von 4:3 (52.) setzte Herzogenbuchsee ab der 58. Minute alles auf eine Karte, ersetzte den Goalie durch einen weiteren Feldspieler. Mit Erfolg: 90 Sekunden vor Spielende glich der nun zielstrebig spielende Gast zum 4:4 aus und rettete sich damit in die Verlängerung. Dem Surseer Doppeltorschützen Martin Bieri blieb ob diesem Ungemach nur ein ungläubiges Kopfschütteln. Weitere 108 Sekunden später jubelten die Berner erneut: Ein Weitschuss von Sven Hofer fand den Weg ins Tor zum 5:4-Sieg der Berner.

Mittelfristig die 1. Liga ins Visier nehmen

Klar, dass die Surseer mit hängenden Köpfen enttäuscht das Spielfeld verliessen. Trainer Michael Eglis Kommentar: «Das Momentum lag im letzten Drittel eben nicht auf unserer Seite. So ist Unihockey.» Ebenfalls enttäuscht zeigte sich Sursees neugewählte Präsidentin Sibylle Zurfluh, die als Speakerin amtete: «Nach der 4:1-Führung habe ich an einen Sieg geglaubt. Es sollte nicht sein.» Was das Saisonziel des Fanionteams angeht, gilt für Sibylle Zurfluh die «step-by-step-Richtung», wie sie sagt. «Mittelfristig sehe ich Sursee schon in der 1. Liga. Aber das braucht noch seine Zeit.»

Für diese Saison muss sich Zurkichen diesen Aufstiegsgedanken nach der erneuten Niederlage (nur 7 Punkte) und der Dominanz vom Burgdorf (18) und Waldenburg (17) wohl abschminken. Denn nur die beiden erstplatzierten Teams erreichen die Aufstiegsspiele

2. Liga. Grossfeld, Gruppe 2: Sursee – Herzogenbuchsee 4:5 n. V. Waldenburg – Crusaders Zürich 95 4:3 n. V. Biel-Seeland – Burgdorf 1:5. Schwarzenbach – Brugg 6:5. Aargau United – Grasshoppers 9:4.

Rangliste (alle 6 Spiele): 1. Burgdorf 18. 2. Waldenburg 17. 3. Schwarzenbach 12. 4. Crusaders 95 Zürich 8 (24:19). 5. Grasshoppers Zürich 8 (36:47). 6. Aargau United 7 (34:39). 7. Sursee 7 (22:32). 8. Herzogenbuchsee 6 (25:38). 9. Biel-Seeland 6 (17:33). 10. Brugg 1.

Sursee – Herzogenbuchsee 4:5 n. V.

Kottenmatte. – 62 Zuschauer. – SR Streule/Oertle. – Drittelsresultate: 3:0, 1:1, 0:3, 0:1. – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Sursee. – Tore: 1. Bieri 1:0. 5. Feucht 2:0. 16. Furrer 3:0. 24. Bosshard 3:1. 32. Bieri 4:1. 46. Ryf 4:2. 52. Büchler 4:3. 59. Ryf 4:4. 62. Hofer 4:5. – Sursee: Stöckli/Ettlin/Muri; Bieri, Bucher, Burkard, Feucht, Furrer, Fässler, Gisler, Graf, Grossmann, Kaufmann, Kronenberg, Lischer, Peter, Setz, Roos, Sommerhalder.

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