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Regatta in Cham: Starke Leistungen im Heimgewässer

Bei strahlendem Sonnenschein ist die Regatta Cham nicht nur für den Veranstalter ein Erfolg. In sportlicher Hinsicht wissen die beiden Zuger Ruderclubs zu überzeugen.
Simon Scheurer
Laura Wunderlin vom Ruderclub Cham gewinnt die Master-Kategorie im Einer. (Bild: Christian H. Hildebrand, 26. Mai 2018)

Laura Wunderlin vom Ruderclub Cham gewinnt die Master-Kategorie im Einer. (Bild: Christian H. Hildebrand, 26. Mai 2018)

Die Achter standen im Zentrum des Zuger Aufgebotes der Regatta Cham. In praktisch jedem Achterrennen fuhr ein Boot des See-Clubs Zug um die Medaillen mit. Den U19-Junioren mit Ahumada, Herger, Busch, Kuylen, Merchant, Reuffurth, Maynard und Wiget gelang am Samstag ein Sieg über Basel und Zürich, den Hauptkonkurrenten um den Sieg an den Schweizer Meisterschaften auf dem Rotsee Anfang Juli.

Im Sonntagsrennen mussten sich die Zuger jedoch knapp dem Boot aus Zürich geschlagen geben. Jenes überquerte die Ziellinie eine Sekunde früher. «Wir haben intensive Trainingstage hinter uns. Zum einen wurden Plätze im Achter ausgefahren und zum anderen war der Trainingsblock vor Cham mit Absicht sehr intensiv. Jetzt gilt es, sich gut zu erholen, damit wir für die zweite Saisonhälfte bereiter sind», analysierte der Zuger Klubcoach Stephan Wiget.

Einen weiteren Auftritt im Achter hatte der See-Club im Rennen der Königsklasse bei den Frauen. Die Zuger Frauen konnten an beiden Tagen nicht in Bestbesetzung antreten und wurden durch Juniorinnen ergänzt. Das hinderte jedoch die Crew mit Walder, Büchel, de Groot Lüscher, Brügger, Bachmann und Appert und Schlagfrau Nicole Vonesch nicht daran, an beiden Tagen couragiert und beherzt aufzutreten.

Am Samstag stand den Zugerinnen noch das Boot von Belvoir Zürich vor der Sonne. Im Sonntagsrennen konnten sie sich revanchieren und setzten sich gegen eben diesen Gegner durch. Zu einem Sieg reichte es trotzdem nicht: Ein weiteres Boot aus dem Nachbarkanton, diesmal vom Ruderclub Zürich, verwies die Zugerinnen auf Platz zwei.

Die Jüngeren zeigen ihr Potenzial

Das letzte Kapitel der Achterrennen schrieb der Achter der U17-Junioren in der Besetzung Busch, Weber, Frei, Krol, Vogel, Schönle, Distel, Dugarte und Andermatt. Sie waren gleich in zwei Rennen am Start: in jenem der eigenen Kategorie sowie in jenem der U19-Junioren. In den U17-Serien wurden die Zuger am Wochenende Zweite und Dritte, in den U19-Serien Fünfte. «Bei den Junioren U17 liegt der Fokus klar auf dem Achter und nicht auf den Kleinbooten. Gerade bei den U17 ist die Durchmischung von Anfängern und erfahrenen Regattierenden relativ gross. Durch die Fokussierung auf ein Boot wollen wir das ausgleichen», sagte Wiget.

Bei den jüngsten Regattierenden, den U15, wird die Bootsklasse der Achter traditionell nicht gefahren. Aber auch da liegt der Zuger Fokus auf den Grossbooten. Besonders erfolgreich war das Quartett Iten, Borter, Lidgate, Trevisan im Doppelvierer der Juniorinnen. Am Samstag wurden sie noch knapp von der Renngemeinschaft Basel/Küsnacht/Biel geschlagen.

Am Sonntag hatten die Zugerinnen das bessere Ende trotz einiger Steuerprobleme für sich. Ein wenig Pech hatte der Doppelvierer mit Bisang, Brühlman, Arnold und Andermatt. Im Vorlauf verpassten sie die Finalqualifikation um drei Hundertstelsekunden, konnten dann aber mit der zweitschnellsten Zeit am Finalsonntag ihr Potenzial aufzeigen.

Die Chamer sind auf gutem Weg

Der organisierende Ruderclub Cham war in rund 30 Rennen präsent, hauptsächlich in den Nachwuchsrennen der U15- und U17-Kategorien sowie der Masterkategorie. Siegreich war dabei Laura Wunderlin im Rennen der Master-Einer.

Das Chamer Regattakader befindet sich momentan im Aufbau und kann noch nicht die Erfolge früherer Jahre vorweisen. Ein seriöser Aufbau eines erfolgreichen Regattateams braucht Jahre. Die jüngsten Resultate zeigen, dass der Klub auf dem richtigen Weg ist.

Die Ranglisten finden Sie unter www.swissrowing.ch

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