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Vieles ist neu in Flavia Barmettlers Biathlon-Leben

Dank Kunstschnee und dem Einsatz des Skiclubs Gotthard-Andermatt erfolgte der Startschuss in Realp. Für die C-Kaderathletin Flavia Barmettler beginnt eine Saison unter neuen Vorzeichen.
Roland Bösch
Ein letzter Blick auf die Uhr, und die Saison für Flavia Barmettler kann starten. (Bild: Leo Zberg (Realp, 1. Dezember 2018))

Ein letzter Blick auf die Uhr, und die Saison für Flavia Barmettler kann starten. (Bild: Leo Zberg (Realp, 1. Dezember 2018))

Die Obwaldnerin Flavia Barmettler dominierte am Samstag in Realp das erste Sprint-Rennen der Juniorinnen im Rahmen des nationalen Leonteq Biathlon-Cups mit fast eineinhalb Minuten Vorsprung. Alles beim Alten könnte man schon fast sagen. Nicht ganz: Beim sonntäglichen Sprint musste Flavia Barmettler mit vier Fehltreffern einen Dämpfer in Kauf nehmen und schaffte es in der Endabrechnung auf den dritten Schlussrang (siehe Box).

Auch im Sportlerleben von Flavia Barmettler ist fast nichts beim Alten geblieben. Die 20-Jährige hat nach dem erfolgreichen Abschluss der Sportler-RS Mitte Juli die Zelte in Obwalden abgebrochen und ist ins Bündnerland gezogen. Familienmensch Flavia Barmettler präzisiert: «Ich kehre sehr gerne in meine Heimat zurück. Die neuen Trainingsmöglichkeiten, die sich mir auf der Lenzerheide aufgetan haben, sind aber einmalig.» In Bezug auf ihren bisherigen Trainingsstandort Engelberg gibt sich Flavia Barmettler diplomatisch: «Engelberg und die Sportmittelschule waren für mich enorm wichtig, auf der Lenzerheide folgt nun hoffentlich der nächste Schritt.»

Es tönt amüsant, wenn die 1,75 Meter grossgewachsene Flavia Barmettler, insbesondere das Training mit den «Grossen» auf der Lenzerheide hervorhebt. Gemeint sind die Schweizer Aushängeschilder Häcki, Gasparin und Co. oder sogar die Frauen der französischen und slowakischen Mannschaft, die sich mehrere Wochen auf der Lenzerheide vorbereitet haben. «In solchen Trainings bin ich dann für einmal die Schwächste und spüre, was noch zu tun ist.»

Ivan Joller ist neuer Schiesstrainer

In Bezug auf die laufende Saison ist Flavia Barmettler aber zuversichtlich, dass es einen Schritt vorwärtsgeht. «Ich konnte verletzungsfrei trainieren, fühle mich gut und mit Ivan Joller haben wir einen neuen Schiesstrainer, der viel Wissen aus seiner aktiven Karriere mitbringt.» Die Tatsache, dass ihr Team aufgrund von Budgetkürzungen weniger Trainingslager absolvieren konnte, scheint keine Spuren hinterlassen zu haben. «Es war nicht ganz so abwechslungsreich wie in anderen Jahren. Wir haben vermehrt in den eigenen vier Wänden geschlafen und während des Tages in der Biathlon-Arena Lenzerheide optimal trainiert.» Flavia Barmettler lebt in einer Biathlon-WG mit den Gebrüdern Gion und Sebastian Stalder, Nico Salutt und Aline König. Die zwei Biathletinnen und drei Biathleten harmonieren gemäss Angaben von Flavia Barmettler sehr gut. «Eine klassische Mann/Frau-Rollenverteilung kennen wir nicht. Die Männer kochen sehr viel und auch recht gut», findet Flavia Barmettler lobende Worte mit einem Augenzwinkern.

Die neuen Rahmenbedingungen behagen der Athletin des Skiclubs Schwendi-Langis voll und ganz. Ergänzend kommt hinzu, dass Flavia Barmettler als willkommene Abwechslung auch einige Stunden für den Biathlon Stützpunkt Lenzerheide administrative Arbeiten erledigen kann. Solche Einsätze werden in den nächsten Wochen aber seltener. Es geht nun mit den einzelnen Rennen Schlag auf Schlag. Bereits Ende Januar 2019 stehen in der Slowakei die Junioren-Weltmeisterschaften auf dem Programm. «Die WM-Qualifikation zu schaffen sowie gute Resultate an dieser WM und bei den IBU-Junior-Cup-Rennen stehen für mich in diesem Winter im Vordergrund. Mit solchen Leistungen möchte ich mich Schritt für Schritt für den IBU-Cup aufdrängen.» Dass noch ein grosses Stück Arbeit wartet, weiss Flavia Barmettler vom Training mit den Grossen.

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