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Schöpfer sucht versöhnlichen Saisonabschluss

Am Meeting in Rapperswil-Jona läuft Jonas Schöpfer über 800 Meter überlegen zum Sieg. In zwei Wochen wird der 22-Jährige eine schwierige Saison mit den U23-Schweizer-Meisterschaften abschliessen.
Jonas Schöpfer auf der nassen Bahn von Rapperswil. (Bild: Hanspeter Roos (25. 8. 2018)

Jonas Schöpfer auf der nassen Bahn von Rapperswil. (Bild: Hanspeter Roos (25. 8. 2018)

Kalt und nass war es am vergangenen Samstag in Rapperswil-Jona – keine idealen Bedingungen, um Bestzeiten, -höhen und -weiten zu jagen. Jonas Schöpfer liess sich von den äusseren Umständen aber nicht beeindrucken und zeigte über 800 Meter einmal mehr, dass er in dieser Disziplin zu den stärksten Läufern des Landes gehört. 500 Meter lang sorgte ein Tempomacher für die Pace. Als danach das Rennen langsamer wurde, setzte sich der Sempacher an die Spitze und verteidigte diese Position bis ins Ziel. Mit 1:50,23 Minuten setzte er sich klar vor den weiteren Innerschweizern Domink Ummel (LC Luzern, 1:52,28) und Angus Fölmli (TSV 2001 Rotkreuz, 1:52,58) durch. «Leider sagten viele starke Läufer im Vorfeld ab. Trotz den nicht idealen Bedingungen habe ich mich recht gut gefühlt, konnte das Tempo gut durchziehen und so ein solides Resultat erzielen.»

Eine Woche zuvor war der 22-Jährige in Regensdorf erstmals in dieser Saison über 1500 Meter angetreten. Dabei konnte er seine drei Jahre alte Bestzeit um über sieben Sekunden auf 3:46,20 Minuten steigern und zeigte auf, dass diese Strecke in der Zukunft durchaus eine Option sein könnte. An den Staffel-Schweizer-Meisterschaften vom kommenden Wochenende strebt der Kaufmann mit der LG Nordstar Luzern einen Podestplatz in der Olympischen Staffel an.

Eine Woche später möchte er anlässlich der U23-Schweizer-Meisterschaften in Aarau seinen Titel über 800 Meter verteidigen. «Es gilt, eine nicht ideal verlaufene Saison versöhnlich abzuschliessen. Seit 2012 konnte ich mich über 800 Meter kontinuierlich steigern. Doch 2018 gab es erstmals Hindernisse und ich musste nach der grossen Enttäuschung zuerst wieder Freude am Sport finden.» Sein grosser Traum, die Teilnahme an den Europameisterschaften der Aktiven in Berlin, wofür er seine Bestleistung um neun Zehntelsekunden hätte steigern müssen, blieb ein Traum.

Neue Optionen dank der Spitzensport-RS

«Bis im Mai sah es sehr gut aus. Die Trainingsleistungen waren besser als in den Vorjahren. Doch dann machte mir ein Stressödem im Fuss zu schaffen und ich konnte fast drei Wochen lang nicht laufen.» Erst im Juni konnte er in die Saison einsteigen. Anlässlich des Meetings Spitzenleichtathletik Luzern gelang ihm mit 1:48,88 zwar eine tolle Zeit, dennoch blieb er deutlich über der EM-Limite. An den Schweizer Meisterschaften der Aktiven in Zofingen passte dann gar nichts zusammen und der Titelverteidiger musste mit Rang sieben vorliebnehmen. Direkt nach der SM reiste er für drei Wochen nach St. Moritz. «Nach ein paar trainingsfreien Tagen, an denen ich das Engadin in vollen Zügen genossen habe, gewann ich die Lockerheit zurück.» Die Rennen der zweiten Saisonhälfte nahm er ohne grosse Erwartungen in Angriff. «Dementsprechend überraschend war die gute 1500-Meter-Zeit.» Nach den U23-Meisterschaften wird er vermutlich für einen Monat nach Südamerika verreisen. «Das ist ein guter Zeitpunkt, bevor ich Ende Oktober gemeinsam mit zwei weiteren Mittelstreckenläufern in die Spitzensport-Rekrutenschule einrücke. Dadurch eröffnen sich mir ganz neue Optionen und ich werde neue Reize setzen können.»

Hinweis

Resultate auf Seite 36.

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