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Zug 94: Schlechter Lohn für kämpferische Leistung

Erstligist Zug 94 verliert zum Saisonauftakt in Biel 1:2. Ärgerlich, den Siegestreffer mussten die Gäste in der Schlussphase hinnehmen.
Michael Wyss
Sportchef Dusan Ilic: «Wir haben gegen einen starken Gegner gespielt.» Bild: Michael Wyss

Sportchef Dusan Ilic: «Wir haben gegen einen starken Gegner gespielt.» Bild: Michael Wyss

«Mindestens einen Zähler hätte sich das Team heute verdient gehabt», zeigte sich der mitgereiste Zug-94-Sportchef Dusan Ilic (34) in Biel nach dem Schlusspfiff und der 1:2-Niederlage enttäuscht. «Das Team kämpfte, zeigte eine gute Leistung und wurde dafür nicht belohnt.» Ganz bitter war, dass die Equipe des neuen Trainers Ergün Dogru (45) bis kurz vor Schluss beim Liganeuling Biel mit einem Punktgewinn liebäugeln konnte. Doch Mora setzte den Hoffnungen der Gäste, mindestens einen Punktgewinn Richtung Zentralschweiz mitzunehmen, in der 88. Minute (beim Spielstand von 1:1; Torschützen: 8. Babic 0:1; 76. Fleury 1:1) ein vorzeitiges Ende.

Er war für den 2:1-Siegtreffer verantwortlich. Ilic: «Einen Vorwurf kann ich der Mannschaft nicht machen. Sie kämpften und zeigten sich engagiert. Biel stellte einen guten Aufsteiger, das möchte ich betonen. Wir haben gegen einen starken Gegner gespielt.»

Nach dem frühen Zuger Führungstreffer (8.) durch Neuzugang und Offensivspieler Daniel Babic (der 30-Jährige kam vom Erstligisten Thalwil), mussten die Gäste nach einer gelbroten Karte gegen den jungen Defensivspieler Leond Kqira (18) ab der 31. Minute in nummerischer Unterzahl spielen. «Das hat uns gar nicht, trotz der Führung, in die Karten gespielt bei dieser Hitze. Das war natürlich Gift für den weiteren Verlauf der Partie», war Ilic der Überzeugung. Zug-94-Keeper Nils Bruhnsen (21) parierte in der 30. Minute einen Foulpenalty von Kastriot und hielt sein Team im Spiel.

Ein Spiel vor grosser Kulisse

Dem Spiel wohnten übrigens 600 Zuschauerinnen und Zuschauer bei. In Biel herrscht wieder so etwas wie Aufbruchstimmung, nachdem im Juni 2016 der Konkurs über den Verein verhängt wurde. Ilic: «Für viele unsere Akteure, sicher für die ganz jungen Spieler, war es heute ein Erlebnis, vor dieser Kulisse und in diesem wunderschönen Stadion zu spielen.»

Am Samstag (16 Uhr, Herti Allmend) trifft Zug 94 bei seinem ersten Heimauftritt auf Zofingen. Die Aargauer sind mit einem überraschenden 2:1-Sieg über Solothurn (letztjähriger Aufstiegsrundenteilnehmer) in die neue Spielzeit gestartet. Die Aufgabe gegen die Thutstädter, die im Juni den Aufstieg in die erste Liga nach vier Jahren Abstinenz feiern konnten, wird nicht einfach. Ilic: «Du bist in jedem Spiel gefordert und leichte Aufgaben gibt es so oder so nicht. Auch die Aufsteiger haben viel Qualität, sonst würden sie nicht auf diesem Niveau spielen. Wir streben nach dem Dreier, das ist klar.»

Biel – Zug 94 2:1 (0:1): Tissot Arena. – 600 Zuschauer. – SR Aebi. – Tore: 8. Babic 0:1. 76. Fleury 1:1. 88. Mora 2:1. – Biel: Schittenhelm; Rawyler, Rexhaj, Jelassi, Colamartino; Mora, Fleury, Labinot Sheholli, Safari; Kastriot Sheholli; Nuzzolo. – Zug 94: Bruhnsen; Kqira, Paglia, Ntsika, Sahin; Martino (80. Perkovic), Burkard; Bulut (46. Sejdini), Babic (85. Mijajlovic), Le Bigonsan; Osmanbasic (55. Weiler). – Bemerkungen: 15. Platzverweis (gelb­rot) Kqira (Foul). 30. Bruhnsen wehrt Foulpenalty von Kastriot Sheholli.

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