Der FC Schattdorf darf mit Unentschieden zufrieden sein

Der FC Schattdorf und der SC Obergeissenstein teilen sich nach einem 0:0 die Punkte. Für die Urner ist es das zweite Remis in Folge.

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Auch Schattdorfs Robin Mahrow (am Ball) schafft es nicht, während seiner 88 Minuten Einsatzzeit gegen Obergeissenstein zu reüssieren. (Bild: Urs Hanhart, Schattdorf, 22. September 2018)

Auch Schattdorfs Robin Mahrow (am Ball) schafft es nicht, während seiner 88 Minuten Einsatzzeit gegen Obergeissenstein zu reüssieren. (Bild: Urs Hanhart, Schattdorf, 22. September 2018)

(rbo) Es lief bereits die dritte Minute der Nachspielzeit, als das Leder von der linken Angriffsseite brandgefährlich auf die andere Seite des Schattdorfer Strafraums kullerte und die Gäste aus dem Kanton Luzern noch einmal die Chance hatten, der Partie doch noch ein Tor zu bescheren. Weil der eingewechselte Kevin Vogel die Kugel aber nicht wunschgemäss traf, blieb den bei nasskaltem Wetter ausharrenden Zuschauern auch bis zum Schlusspfiff ein Tor verwehrt.

Heinzers Kopfball auf der Linie geklärt

Dabei hätte insbesondere der Stadtluzerner Quartierverein zahlreiche beste Möglichkeiten gehabt. So musste das Heimteam bereits in Hälfte eins zweimal die Dienste des stark parierenden Livio Mahrow in Anspruch nehmen: zuerst in der 19. Minute gegen den alleine heranbrausenden Reto Albisser, anschliessend in der 32. Minute gegen den Abschluss von Manuel Bucheli. Und auch nach dem Pausentee blieb FCS-Keeper Livio Mahrow gefordert. Sowohl in der 74. Minute, als er das 1:1-Duell gegen den sonst so verlässlichen Top-Torschützen der Gäste, Manuel Bucheli, gewann, als auch in der 80. Minute, als er den Schuss von Reto Albisser im Nachfassen unschädlich machte. Im Endeffekt musste das Heimteam mit der Punkteteilung deshalb zufrieden sein, selbst wenn es auch gute Chancen verzeichnen konnte. Die beste davon gehörte Franco Heinzer, dessen Kopfball in der 54. Minute erst im letzten Moment noch auf der Linie durch die Luzerner Hintermannschaft abgewehrt werden konnte. Und auch Patrik Wyrsch (43. Minute), Joachim Gisler (53.) sowie Robin Mahrow (64.) sorgten mit ihren Weitschüssen für Gefahr. Schliesslich aber fehlte im Schattdorfer Offensivspiel die letzte Konsequenz, um den Sieg in diesem grundsätzlich ausgeglichenen Spiel zu erzwingen.

Auch wenn der Ball in den eigenen Reihen gut lief und Schattdorf einen hohen Spielanteil aufwies, der direkte Zug zum Tor fehlte zu oft, um für Zählbares zu sorgen. Vieles war schön anzusehen, aber am Ende gewissermassen bloss «l’art pour l’art». Mitunter darin hat die Equipe um Martin Hürlimann und Bernhard Scheiber noch erhebliches Optimierungspotenzial.