Der RHC Uri startet mit vielen Fragezeichen in die Saison

Das NLA-Team des RHC Uri will möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Zwei Spieler kehren zurück.

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Die NLA-Mannschaft des RHC Uri wird in der neuen Saison an keinem internationalen Wettbewerb teilnehmen.

Die NLA-Mannschaft des RHC Uri wird in der neuen Saison an keinem internationalen Wettbewerb teilnehmen.

Bild: PD

Das NLA-Team des RHC Uri startet am Dienstag auswärts in Wimmis in die neue Saison. Es ist der erste Ernstkampf der Urner nach dem coronabedingten Saisonabbruch im März. Zum damaligen Zeitpunkt lagen die Urner auf dem letzten Rang und waren akut abstiegsbedroht. Das Abstiegsszenario wollen die Urner in der kommenden Saison unter allen Umständen vermeiden. Dafür haben sie im Sommer zum einen Patrick Greimel zurückgeholt. Für den pfeilschnellen Angreifer ist es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte, hat er doch einen Grossteil seiner Karriere beim RHC Uri verbracht. Er spielte die letzten beiden Saisons in Uttigen.

Zum anderen gehört André Costa nach einer halbjährigen Auszeit wieder zum Kader. An guten Tagen ist der Portugiese in der Lage, ein Spiel im Alleingang zu entscheiden. Die beiden Spieler sollen den Rücktritt von Michael Gerig vergessen machen.

In der Halle in Seedorf gilt Maskenpflicht

Seit Juli trainiert das Team von Trainer Carlos Sturla wieder auf den Rollschuhen. Kontinuierlich wurde das Pensum bis auf drei wöchentliche Trainings hochgefahren. Zuletzt nahmen die Urner am Aare-Cup in Uttigen und am Branduhren-Cup in Wimmis teil. Die Resultate zeigten, dass die Innerschweizer – zumindest was die Berner Konkurrenz angeht – bei den Leuten sind. Das Leistungsvermögen der weiteren Gegner einzuschätzen, fällt zurzeit schwer. Einige Teams haben sich verstärkt: Biasca, Dornbirn und Wolfurt haben je einen Argentinier verpflichtet, in Montreux soll es ein Spanier richten. Das Aufrüsten ist sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass es diese Saison zwei Absteiger geben wird. Die NLA soll von neun auf acht Teams verkleinert werden. Neben den sportlichen Fragezeichen könnte es je nach Entwicklung der Covid-19-Situation zu Spielabsagen oder gar einem erneuten Saisonabbruch kommen. Als problematisch könnte sich bei neuerlichen Grenzschliessungen insbesondere entpuppen, dass mit Dornbirn und Wolfurt zwei Österreicher Teams am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen.

Der RHC Uri versucht, an seinen Spielen das Ansteckungsrisiko klein zu halten. Es gilt in der gesamten Rollhockeyhalle eine Maskenpflicht. Zudem werden die Urner, im Gegensatz zu anderen Schweizer Teams, an keinem internationalen Wettbewerb teilnehmen. Ein starkes Zeichen für das Team und den ganzen Verein ist, dass die Marty AG ihr langjähriges Engagement als Hauptsponsor der NLA-Mannschaft verlängert hat. (ji)

Rollhockey. NLA. Dienstag. 20.00: Wimmis – Uri.