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Sandro Foschini: Chams Routinier mit Vorbildfunktion

Der SC Cham startet in seine vierte Promotion-League-Saison nach dem Aufstieg. Mit dem gleichen Ziel wie immer: Ligaerhalt. Verstärkt haben sich die Ennetseer unter anderen mit dem 30-jährigen Mittelfeldspieler Sandro Foschini.
Michael Wyss
Sandro Foschini will auf dem Eizmoos einen langen Schatten werfen. (Bild: Werner Schelbert (Cham, 2. August 2018))

Sandro Foschini will auf dem Eizmoos einen langen Schatten werfen. (Bild: Werner Schelbert (Cham, 2. August 2018))

«Der Zwangsabstieg letzte Saison mit Wohlen war die grösste Enttäuschung in meiner bisherigen Karriere. Das war schon ein Dämpfer», zeigte sich Sandro Foschini immer noch etwas emotional. Der Winterthurer Ex-Profi kickte letzte Saison mit den Aargauern in der Challenge League. Gründe für den Rückzug waren unter anderem die ständig finanziellen Belastungen, dazu die immer neuen Vorgaben des Verbandes was die Infrastruktur betrifft. Foschini: «Ich suchte deshalb eine neue Herausforderung. Cham war für mich natürlich interessant, weil ich seit längerer Zeit in Hagendorn wohnhaft bin. Aber auch deshalb, weil sich der Verein um mich bemühte und ich das Vertrauen und Interesse an meiner Person spürte.»

Möglichst keine Abstiegssorgen ausstehen

Foschini ist der älteste Spieler bei den Ennetseern mit Jahrgang 1988. Wo sieht der Mittelfeldspieler seine Aufgabe in der Mannschaft? «Ich will den jüngeren Akteuren etwas von meiner Erfahrung weitergeben und ihnen helfen.» Die Leidenschaft zum Fussball entdeckte der Kalkulator einer Fensterfabrik beim FC Phönix Seen Winterthur. «Mein Vater Abele war leidenschaftlicher Fussballer. Wegen einer frühen Verletzung konnte er aber nie in höheren Ligen spielen. Mir wurde das Fussballer-Gen sicher auch in die Wiege gelegt.» Sein fussballerisches Talent brachte ihn bis in die höchste Liga. Beim FC Luzern spielte er einst in der Super League und mit Gossau, Kriens, Aarau, Winterthur und Wohlen in der Challenge League. «Diese Zeit möchte ich nicht missen. Der Fussball hat mir viel gegeben. Es war wichtiger Lebensinhalt und sicher auch Lebensschule.» Das schönste Ereignis, welches Foschini aus dieser Zeit blieb? «Der Aufstieg mit Aarau in die Super League unter dem jetzigen FCL-Trainer René Weiler im Jahr 2013. Das ist ein Moment, den du nicht mehr vergisst.»

Der Teamgeist einmal mehr als Schlüssel

Nun backt Foschini, der im zentralen Mittelfeld bei den Ennetseern spielt, ab nächsten Samstag beim Startspiel auswärts bei YF Juventus (16.00 Juchhof, Zürich) etwas kleinere Brötchen. «Die Liga ist attraktiv, das Niveau sehr gut und der Verein ist sehr professionell geführt. Ich habe einen sehr positiven Eindruck erhalten vom Gesamtverein.» Foschini, der sich als ruhig, fröhlich und emotional bezeichnet, will mit den Chamern keine Abstiegssorgen ausstehen. «Wir wollen möglichst schnell die Klassenzugehörigkeit bewerkstelligen. Der Rest ist Zugabe. Ich bin zuversichtlich, dass wir unsere Ziele erreichen. Wir haben viel Qualität in diesem Team.»

Deshalb wäre es enorm wichtig, im Startspiel zu punkten? Foschini: «Wir haben 30 Pflichtspiele. Die erste Partie sollte deshalb sicher nicht überbewertet werden. Wir fahren aber klar mit dem Ziel nach Zürich, um zu siegen. Ich will immer gewinnen.» Was könnte auf dem Weg zum sportlichen Ziel ein Garant sein? «Unser Kollektiv. Wir haben einen guten Mix. Unsere Kameradschaft stimmt mich positiv.»

Kader. Torhüter: Samuel Blättler (1994), Marco Peterhans (1993). – Verteidiger: Fabio Niederhauser (1996), Guilherme Fioravanti (1991), Lucas Thöni (1995), Mauro Bender (1997), Jessy Nimi (1990), Rafael Muff (2000), Esat Balaj (1995), Danijel Stefanovic (1997). – Mittelfeld: Dejan Jakovljevic (1991), Rafhael Domingues (1992), Davide Giampà (1993), Florian Müller (1993), Jan Loosli (1995), Sandro Foschini (1988), Cyrill Gasser (1992). – Sturm: Roman Herger (1993), Oumar Gaye (1991), Thomas Schiavano (1996), Célien Wicht (1997). – Trainerstaff: Jörg Portmann (Trainer), Dominique Bader (Assistenztrainer), Pius Limacher (Coach).

Mutationen. Abgänge: Alessandro Merlo (Tuggen), Olivier Joss (Wohlen), Nicholas Walker (Goldau), Marco Trachsel (YF Juventus), Atila Araujo Prado (YF Juventus), Raphael Paglia (Zug 94), Adijan Keranovic (YF Juventus), Severin Dätwyler (FC Kölliken), Devin Manco (unbekannt). – Zuzüge: Marco Peterhans (Sursee), Samuel Blättler (Buochs), Guilherme Fioravanti (FC Schaffhausen), Danijel Stefanovic (United Zürich), Rafael Muff (FC Luzern U18), Sandro Foschini (Wohlen), Rafhael Domingues (Brühl SG), Thomas Schiavano (United Zürich), Célien Wicht (Rapperswil-Jona), Oumar Gaye (Black Stars Basel).

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