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Premieren beim Final-Lauf auf der Rigi

Mit Klaas Puls (Zofingen) und Sarah Friedli (Roggliswil) profilierten sich zwei neue Gesamtsieger bei der Luzerner Laufserie Go-In-6-Weeks. Für einzigartige Begeisterung sorgte der Schlusslauf.
Jörg Greb
Holte sich den Gesamtsieg bei den Männern: Klaas Puls auf Zofingen. (Bild: zVg (Rigi Kaltbad, 22. Mai 2019))

Holte sich den Gesamtsieg bei den Männern: Klaas Puls auf Zofingen. (Bild: zVg (Rigi Kaltbad, 22. Mai 2019))

Viele Emotionen der besonderen Art begleiteten die Läuferinnen und Läufer beim sechsten und zugleich letzten Lauf der Luzerner Mittwoch-Abend-Laufserie Go-In-6-Weeks. Diese Emotionen hingen mit dem Austragungsort auf Rigi Kaltbad zusammen. «Wenn man in Weggis in die Schwebebahn steigt und sich in das Startgelände hochfahren lässt, ist der Alltag auf befreiende Art und Weise schnell sehr, sehr weit weg», sagte eine Teilnehmerin. Ähnlich wie sie empfanden viele Teilnehmende. Entsprechend gelöst war denn auch die Stimmung unterwegs und danach im Zielgelände.

Ebenso sorgten die spezielle Streckenführung und die Topografie für viel Diskussionsstoff: «Anspruchsvoll und fordernd» waren oft gehörte Kommentare. Und die Prominentenläuferin Franziska Inauen sorgte für das Bonmot des Tages: «Dieser Lauf war anstrengender als ein Marathon». Pikant: Inauen ist Schweizer Marathon-Meisterin und dreifache Siegerin des Lucerne Marathons. Ihre Aussage begründete die 32-Jährige aus Luzern nach dem Lauf, der über 9 km und eine 170-Meter-Höhendifferenz führte, ebenfalls pointiert: «Zu kurz, zu intensiv, zu schnell.»

Dass die Frau mit dem Dauerlachen und der einzigartigen Laufbegeisterung mit dem ganzen Herzen an der Startlinie stand, hatte auch mit den Örtlichkeiten zu tun: «Die Rigi liegt mir am Herzen, ich bin Luzernerin und habe jahrelang für die Rigi-Bahnen gearbeitet. Die famose Aussicht entschädigte trotz des ungewohnt hohen Rhythmus.»

Puls kontrolliert, Friedli im Sprintmodus

Über die Tagessiege freuten sich Simon Leu und Yvonne Lötscher aus Ebikon. Vor allem für Leu schloss sich damit ein Kreis. Der Buchrainer hatte bereits das erste Rennen gewonnen, die Rennen drei, vier und fünf aber ausgelassen. Damit sorgte er dafür, dass die Männerkonkurrenz um den Gesamtsieg von einer einzigartigen Dynamik lebte. Von Leu wechselte die Führung zu Andreas Abächerli und nach Rennen vier zu Klaas Puls.

Klaas Puls, Doktor der Psychologie in Zofingen, verstand es im Schlussrennen, die Konkurrenz zu kontrollieren: «Ich musste nicht an meine Grenzen gehen und konnte eher locker angehen.» Der deutsche Marathonmeister in der Kategorie Männer 45 freute sich umso mehr über den Gesamterfolg: «Bis jetzt hat es noch nie ganz an die Spitze gereicht.» Mit der Gesamtzeit von 3.08.01 Stunden für alle sechs Rennen verfügte der Aargauer über eine Reserve von 1:53 Minuten auf Andreas Zeder (Neudorf) und 2.49 Minuten auf David Rüedlinger (Thalwil).

Für klare Verhältnisse bei den Frauen sorgte Sarah Friedli. Die Roggliswilerin dominierte von Beginn weg und konnte sich parallel auch erfolgreich der integrierten Sprint-Wertung widmen. Nach dem Rennen auf der Rigi und ihrer Gesamtzeit von 3.37.02 Stunden betrug die Differenz zur Zweitplatzierten Michèle Rudolf aus Hitzkirch ganze 18:59 Minuten. «Einfach toll, dieser Triumph», freute sich die Luzerner Hinterländerin. Insbesondere sieht sie Aufwand und Ertrag in einem Topverhältnis.

2000 Teilnehmer über alle Rennen

Obwohl der Schlusslauf auf der Rigi wegen der aufwendigen Anfahrt etwas weniger Teilnehmer anlockte, kann sich die Bilanz der achten Austragung durchaus sehen lassen. Mit genau 2000 Startenden resultierte das drittbeste Gesamtergebnis – und das, obwohl das Wetter nicht immer mitspielte. Zum Glück der Läufer und der Organisatoren herrschten am Schlussrennen gute Bedingungen. Die einzelnen Etappen für die Austragung im Jahr 2020 sind noch nicht festgelegt. Klar aber ist das Zeitfenster: vom 22. April bis zum 27. Mai.

Hinweis: Ranglisten unter www.6weeks.ch

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