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Positiv für die Altdorfer Handballer ist einzig der Sieg

Der KTV Altdorf bleibt auch im dritten 1.-Liga-Handballspiel auf Erfolgskurs und besiegt Dagmersellen mit 26:24.
Urs Hanhart
Altdorfs Kreisläufer Thomas Adamcik trifft insgesamt drei Mal in das Tor der Dagmerseller. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 14. September 2019)

Altdorfs Kreisläufer Thomas Adamcik trifft insgesamt drei Mal in das Tor der Dagmerseller. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 14. September 2019)

Der erste Auftritt im Rahmen der Meisterschaft vor heimischer Kulisse in der am Samstag mit 220 Zuschauern gut besetzten Feldli-Arena endete zwar mit einem knappen Sieg. Dennoch war Altdorfs Spielertrainer Mario Jelinic mit der Vorstellung seines Teams keineswegs zufrieden. «Positiv ist einzig, dass wir zwei Punkte eingefahren haben. Die Leistung war nicht sonderlich gut, insbesondere in der Offensive. Wir haben sicherlich 10 bis 15 Topchancen nicht genutzt. Das hätte ins Auge gehen können. Die Chancenverwertung muss deutlich besser werden», bilanzierte er nach dem Schlusspfiff. Jelinic selber verzeichnete grosses Pech, zog er sich doch im Verlaufe der ersten Halbzeit eine Verletzung zu und musste sich den zweiten Durchgang von der Bank aus anschauen. «Vermutlich habe ich einen Muskelfaserriss erlitten. Falls dies zutrifft, dürfte ich etwa vier Wochen ausfallen», erklärte er.

Die Platzherren starteten ungemein fulminant und überrannten den Gegner in der Startphase richtiggehend. Nach acht Minuten lautete das Skore bereits 5:0. Altdorf schien einem Kantersieg entgegen zu steuern. Doch daraus wurde nichts, denn Dagmersellen reagierte mit einem Systemwechsel auf den denkbar miesen Einstieg und hatte damit Erfolg.

Sieg dank starkem Endspurt gerettet

Die Gastgeber fielen vorübergehend völlig von der Rolle und musste den Gegner innerhalb von nur fünf Minuten wieder herankommen lassen. In der Folge fing sich die KTV-Truppe wieder und erarbeitete sich erneut einen recht komfortablen Drei-Tore-Vorsprung, der jedoch bis zur Pause wieder auf eine Länge (Halbzeitstand 16:15) zusammenschmolz.

Nach dem Wiederanpfiff konnten die Urner ihren knappen Vorsprung verteidigen. Zwischen der 40. und 50. Minute zogen sie allerdings eine sehr schwache Phase ein, mit vielen Fehlwürfen und technischen Fehlern. Weil die Luzerner zur gleichen Zeit ebenfalls schwächelten, wurde dieses Leistungstief einigermassen schadlos überstanden. Die zwar spielerisch nicht gerade auf hohem Niveau stehende, aber dafür spannende Partie war bis zur 55. Minute auf Messers Schneide. Altdorf nahm die letzten fünf Minuten mit einer hauchdünnen 25:24-Führung in Angriff und brachte die zwei Punkte dank einem starken Schlussspurt doch noch ins Trockene.

Auf Seiten der Hausherren vermochten nebst Keeper Jan Dittli, der 38 Prozent der gegnerischen Würfe unschädlich machte, vor allem die Aussenspieler zu überzeugen. Der überaus wirblige Rechtsaussen Fabian Auf der Maur avancierte mit sieben zum Teil wunderschönen Treffern zum Topskorer. Linksaussen Pascal Aschwanden versenkte vier Bälle im Netz. Insgesamt liess die Torausbeute mit einer Wurfquote von nur 54 Prozent doch sehr zu wünschen übrig. Jene von Dagmersellen fiel geringfügig um zwei Prozent besser aus. Den Ausschlag für den Erfolg der Gelb-Schwarzen gab die bessere Defensivleistung.

Trotz diesem dritten Sieg in Folge musste Altdorf die Tabellenführung an Handball Emmen, das ebenfalls noch ungeschlagen ist und am Samstag Muri mit 33:25 besiegte, aufgrund der etwas schlechteren Torbilanz abgeben. Pikanterweise kommt es in der nächsten Runde zum Direktduell der beiden Spitzenreiter, wobei Emmen Heimrecht geniesst. Sollte Jelinic tatsächlich für längere Zeit ausfallen, steigen die Urner natürlich arg handicapiert in dieses von vielen mit Spannung erwartete Duell der beiden NLB-Absteiger.

Altdorf – Dagmersellen 26:24 (16:15)

Feldli. – 220 Zuschauer. – SR Linus Hardegger, Simon Hardegger.

Altdorf: Dittli (1), Amrein; Gisler, Arnold (2), Baumann, Aschwanden (4), Häusler, Fallegger, Auf der Maur (7), Henrich (4), Jelinic (2), Adamcik (3), Stojanovic (3), Vizi.

Dagmersellen: Häller, Schöpfer, Glur, Hodel, Pascal Tschupp (2), Oggier (5), Kilian Tschupp (5), Peter (3), Sommer, Häfliger (1), Döös, Theiler (2), Hofstetter (2), Renggli (4).

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