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Den FCL-Volleyballerinnen gelingt ein ordentlicher Saisonstart

Nach dem Durchmarsch von der 3. in die 1. Liga wollen sich die Frauen des FC Luzern auch in der neuen Umgebung etablieren. Gegen Riehen setzt es allerdings eine bittere 0:3-Niederlage ab.
Ruedi Vollenwyder
Riehens Simone Eichelberger (links) setzt den Luzerner Block mit Barbara Jordan und Esther Rohrer (rechts) unter Druck.Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 3. November 2018)

Riehens Simone Eichelberger (links) setzt den Luzerner Block mit Barbara Jordan und Esther Rohrer (rechts) unter Druck.Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 3. November 2018)

Der Frust war gross, als nach der Saison 2016/17 beschlossen wurde, das NLB-Team vom FC Luzern zu Gunsten von Volley Nachwuchs zurückzuziehen. Mit der Konsequenz, dass das FCL-Fanionteam die damals neue Saison in der regionalen 3. Liga bestreiten musste. Doch die Luzernerinnen liessen sich nicht verdriessen und starteten zu einem imposanten Aufstiegsmarathon. Innert zweier Jahre stiegen sie von der 3. in die 1. Liga auf. Mit dem bisherigen Highlight aus der 2.-Liga-Zeit: Im Cup durften die Luzernerinnen gegen den NLA-Klub Edelline Köniz ran. «Ein unvergessliches Erlebnis», blickte damals Elisabeth Kiener auf diese Begegnung zurück.

«In der neuen Umgebung ankommen, unvergessliche Momente erleben und viel Spass auf und neben dem Spielfeld haben», das sind nach Meinung von Coach Jiri Jordan die Ziele, die er mit der neuformierten Truppe angehen will. Denn auf diese Saison hin kamen beim FC Luzern einige junge Spielerinnen dazu, welche sich noch ins Team integrieren müssen. Daher ist es auch ein grosses Bedürfnis des Vereins, dass Coach Jiri Jordan den Jüngeren Spielpraxis zugesteht.Unter der Regie des neuen Trainers Jeremy Tomasetti (NLA-Passeur von Volley Luzern) wussten die FCL-Frauen eine gute Vorbereitung hinter sich. Mit dem Turniersieg von Davos «im Rucksack» gelang der Start in die neue Saison für die aufgestiegenen FCL-Frauen recht ordentlich. Nach der 1:3-Niederlage gegen Kanti Baden folgte ein klarer 3:0-Sieg gegen Gordola. Weniger gut lief es den Luzernerinnen auswärts gegen Smash Aesch-Pfeffingen. Sie mussten sich mit 2:3 geschlagen geben. «Mit den erreichten vier Punkten sind wir ordentlich in die neuen Saison gestartet», meinte denn auch Coach Jiri Jordan.

Sechs Servicefehler im zweiten Satz

Im Spiel vom letzten Wochenende gab es allerdings keinen weiteren Punktezuwachs. Die Luzernerinnen verloren den Match gegen ein kompakt aufspielendes Riehen mit 0:3 (14:25, 15:25, 19:25). Eine klare Angelegenheit, denn die Baselbieterinnen profitierten viel zu oft vom fehlerhaften Spiel der FCL-Frauen. Die Annahmen waren alles andere als gut. Mit sechs Servicefehler allein im zweiten Satz gab es zu viele Gratispunkte an Riehen, die mit Melinda Suja eine Spielerin in seinen Reihen wusste, gegen deren Abschlüsse die noch nicht eingespielten Luzernerinnen kein Rezept fanden. Trotz des kämpferisch guten Einsatzes der Luzernerinnen geht die klare 0:3-Niederlage in Ordnung. Auf Trainer Jeremy Tomasetti und Coach Jiri Jordan wartet also noch viel Arbeit.

Ein Detail am Rande dieses einseitigen Matches – das Duell der Baschungs: Andrea, die Libera vom FCL, konnte die Niederlage gegen Schwester Sara, die als Angreiferin von Riehen powerte, nicht verhindern. Das Spezielle dieses Schwestern-Duells: Sara und Andrea waren beide Schülerinnen von Lehrer Christian Reinhold, der als zweiter Schiedsrichter am Netz für einen korrekten Ablauf des Spieles sorgte. Eine süffisante Volleyball-Geschichte.

1. Liga. Gruppe C, 4. Runde: FC Luzern – Riehen 0:3 (14:25, 15:25, 19:25). Lugano – Kanti Baden 1:3. Lunkhofen – Aesch-Pfeffingen 3:0. Gordola – Neuenkirch 3:1. Therwil – Aarau nicht gemeldet. – Rangliste: 1. Lunkhofen 4/11 (12:3). 2. Kanti Baden 4/11 (12:4). 3. Riehen 4/8 (10:6). 4. Aarau 3/6 (8:6). 5. Aesch Pfeffingen II 4/6 (8:9). 6. Lugano II 4/4 (8:10). 7. FC Luzern 4/4 (6:9). 8. Gordola 4/4 (6:10). 9. Neuenkirch 4/2 (5:12). 10. Therwil II 3/1 (3:9).

FC Luzern – Riehen 0:3

Säli-Turnhalle. – 50 Zuschauer. – SR Gander/Reinhold. – Spieldauer: 58 Minuten. – Sätze: 14:25, 15:25, 19:25. – FC Luzern: Gabriela Jordan, Vonarburg, Glauser, Rohrer, Bühler, Barbara Jordan, Andrea Baschung (Libera); Wesseling, Kiener, Wigger. – Riehen: Melinda Suja, Eichenberger, Catakovic, Selina Suja, Sara Baschung, Gysin, Mai (Libera); Rohde, Colitti, Griot, Keller.

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