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Offensive Schwächen bringen den SC Reiden in Abstiegsnöte

Drittligist Reiden zittert weiter um den Verbleib in der 3. Liga. Zum Meisterschaftsende kommt es am Samstag zum brisanten Duell in Wolhusen. Dem Verlierer droht der Abstieg.
Michael Wyss
Reiden-Trainer Ruedi Krummenacher. (Bild: pd)

Reiden-Trainer Ruedi Krummenacher. (Bild: pd)

An Spannung ist der Abstiegskampf in der 3. Liga eine Runde vor Qualifikationende kaum zu überbieten. So auch in der Gruppe 3: Alfred Hitchcock hätte das letzte Kapitel dieses Krimis nicht besser schreiben können. Mit Wolhusen (23), Reiden (20) und Triengen (19) befindet sich noch ein Trio in Abstiegsnöten. Da es diese Saison bis zu 8 Absteiger in die 4. Liga geben könnte (je nach Anzahl der IFV-Absteiger aus der 2. Liga inter), ist auch Wolhusen trotz 23 erspielten Punkten noch nicht definitiv gerettet.

Einen wichtigen Schritt in Richtung Ligaerhalt verpasste auch Aufsteiger Reiden beim letzten Heimspiel gegen Entlebuch. Das Team von Trainer Ruedi Krummenacher (53) tauchte gegen den Leader gleich mit 1:7. «Eine brutale Niederlage, doch wir stehen wieder auf. Noch können wir die den Ligaerhalt aus eigener Kraft schaffen», gab sich der 19-jährige Wiggertaler Stürmer Gian Cavegn nach dem Spiel kämpferisch. Am Sonntag (16.00, Blindei) kommt es in Wolhusen zum Showdown. Mit einem Sieg könnte Reiden die Wolhuser wegen der klar besseren Strafpunkte-Bilanz (31:53) von Platz 9 verdrängen und den Klassenerhalt schaffen. «Als Aufsteiger haben wir nur ein Ziel, die Klasse zu halten. Der SC Reiden gehört in die 3. Liga. Mit unserer guten Infrastruktur müssen wir einfach auf diesem Niveau spielen können», ist Cavegn zuversichtlich.

Fehlende Effizienz und mangelnde Konstanz

Wo sieht Cavegn, der in Reiden die Freude zum Fussball entdeckte und seinen Lebensunterhalt als Schreiner verdient, die Gründe, dass Reiden derart tief im Abstiegskampf steckt? «Als Aufsteiger ist es immer schwierig, eine Liga höher zu bestehen. Sicher ist unsere Effizienz ein grosses Manko. Aufwand und Ertrag stimmen einfach seit Wochen nicht überein. Zudem haben wir keine Konstanz. Im Spiel geht es auf und ab, wir schaffen wir es nicht, zwei oder drei Partien in Serie einen soliden Auftritt zu zeigen und zu punkten. Auf ein gutes Spiel folgt oft wieder eine Enttäuschung.» Diese offensiven Mängel bestätigt auch Trainer Ruedi Krummenacher:

«Wir laden den Gegner förmlich zum Tore schiessen ein und selber sündigen wir im Abschluss sträflich. Wir könnten bestimmt 15 Tore mehr auf dem Konto haben.»

Der Ligaerhalt könnte längst bewerkstelligt sein. «Wir weisen 20 Punkte auf, müssten aber sechs Zähler mehr haben. Dann wäre die Sache gelaufen, sagt der in Ruswil wohnhafte Krummenacher, der das Team auch nächste Saison, egal in welcher Liga, trainieren wird. Krummenacher: «Das wird in der 3. Liga sein. Wir verdienen den Ligaerhalt und werden das packen.»

Abstiegsgefährdet sind in der Gruppe 1 Goldau II (19), Küssnacht II (17) und Weggis (17), in der Gruppe 2 Hildisrieden (23), Hitzkirch (21) und Eich (18). Nebst den beiden Direktabsteigern (Plätze 11 und 12) müssten bei vier IFV-Agsteigerin aus der 2. Liga inter auch der schlechteste Drittletzte (bei 7 Absteigern) und zweitschlechteste Drittletzte (8 Absteigern) den Lift in die 4. Liga nehmen.

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