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FC Wil mit nur 0:2-Niederlage in Winterthur

Im Derby auf der Schützenwiese unterliegen die Wiler dem Gastgeber aus Winterthur mit 0:2. Der FC Wil hatte den Winterthurern nichts entgegen zu setzen und hätte durchaus höher verlieren können.
Gianluca Lombardi
FC Wil Trainer Ciriaco Sforza (Bild: Freshfocus)

FC Wil Trainer Ciriaco Sforza (Bild: Freshfocus)

Weil die Winterthurer aber im zweiten Durchgang eine gang zurückschalteten, hielt sich der Schaden in Grenzen. Zu Beginn der ersten Halbzeit hielten die Wiler gut mit und hatten teilweise etwas mehr von der Partie. Daraus resultierten aber keine Abschlüsse oder nennenswerte Torchancen.

Die erste gefährliche Aktion gehörte den Gastgebern. Taulant Seferi setzte einen Schuss aus der Distanz nur knapp über das Tor. Es sollte die Initialzündung für Winterthur sein. Die Wiler erspielten sich im ersten Durchgang nur eine nennenswerte Torchance. Aus dieser konnten die Gäste aber keinen Nutzen ziehen. Viel mehr wurde vehement Handspiel reklamiert, die Pfeife von Schiedsrichter Sven Wolfensberger blieb aber stumm. Mehr hatte der FC Wil in Halbzeit eins nicht zu bieten. Ganz anders der FC Winterthur.

Ein verhängnisvoller Querpass

Die Hausherren bestimmten das Spielgeschehen und schufen sich immer wieder gute Torchancen. Sie scheiterten aber fast genauso oft am eigenen Unvermögen oder am starken Zivko Kostadinovic im Wiler Tor. Sead Hajrovic machte es dann besser und schob nach einer Ecke zum 1:0 ein. Vorausgegangen war ein Fehler im Wiler Aufbauspiel. Anstatt in die Tiefe zu spielen, legte Magnus Breitenmoser den Ball quer. Dieser wurde abgefangen und führte prompt zu einem brandgefährlichen Konter. Zwar entschärfte Kostadinovic diese Grosschance, nach dem darauffolgenden Eckball war aber auch er machtlos. Eine weitere gute Chance vergab Luka Sliskovic nach einer halben Stunde. Aber auch er scheiterte mit seinem Schuss aus kurzer Distanz am starken Wiler Goalie. Kostadinovic war einer der wenigen Wiler Akteure, der an diesem trüben und regnerischen Abend in Normalform auftrat. Mit 0:1 war der FC Wil zur Pause gut bedient.

Nachlässige Winterthurer

Nach der Pause schalteten die Gastgeber mindestens einen Gang zurück und gewährten den Wilern mehr Freiräume. Die Mannschaft von Trainer Ciriaco Sforza schaffte es aber nicht, daraus Profit zu ziehen. Man hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass sich die Akteure mit aller Vehemenz gegen die drohende Niederlaufe stemmen würden. Zwei Gelegenheiten gab es dann doch noch für Wil. Sandro Lombardi scheiterte aus spitzem Winkel. Wenigen Minuten später schob Andelko Savic eine flache Hereingabe knapp vorbei. Der Zeitpunkt wäre ideal gewesen, um die nachlässigen Hausherren zu bestrafen. Diese hatten den Warnschuss aber gehört und rissen das Spieldiktat wieder an sich. Mit einem Konter erhöhte Winterthur auf 2:0. Der FC Wil musste am Ende sogar froh sein, nicht noch höher verloren zu haben. Der FC Winterthur war seinem Gegner in allen Belangen überlegen, hatte es aber verpasst, vorzeitig für die Entscheidung zu sorgen.

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