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Noch heute ist Peter Hofstetter das Gesicht des Luzerner Sportclubs LSC

Als 12-Jähriger spielte Peter Hofstetter bei den damaligen C-Junioren des Luzerner Sportclubs. Noch immer amtet er – inzwischen 68-jähriger Pensionär – im Schweizerischen Fussballverband.
«Zwei Drittel aller Lizenzierter sind Junioren», sagt Peter Hofstetter, Zentralvorstand SFV. (Bild: Salvatore Di Nolfi / Keystone (Vancouver, 9. Juni 2015))

«Zwei Drittel aller Lizenzierter sind Junioren», sagt Peter Hofstetter, Zentralvorstand SFV. (Bild: Salvatore Di Nolfi / Keystone (Vancouver, 9. Juni 2015))

Wenn vom Luzerner Sportclub die Rede ist, meint man meistens die Fussballer oder die Land­hockeyanerinnen und Land­hockeyaner. Der LSC ist aber nach wie vor ein polysportiver Verein, der auch die Unterabteilungen Leichtathletik, Boccia und Bogenschiessen sowie eine Gruppe für Frauengymnastik in seinem Programm hat. Heute in einer Woche feiert der LSC-Fussball sein 100-jähriges Bestehen.

Ein Gesicht prägte diesen Klub: Von 1983 bis 1995 bewährte sich Peter Hofstetter als Gesamtvereinspräsident. Als er ­bereits im jugendlichen Alter von 19 Jahren in den LSC-Vorstand (Abteilung Fussball) gewählt worden war, tauschte er seine fussballerischen Ambitionen mit den administrativen Aufgaben, beispielsweise die Redaktion der «LSC-Nachrichten» (Folgepublikation vom «LSC-Spatz»). Inzwischen ist er seit 56 Jahren Vereinsmitglied des LSC. Mit der Wahl in den Vorstand des Innerschweizerischen Fussballverbandes (IFV) stieg der LSC-Ehrenpräsident ein Treppchen höher und firmierte bald einmal als Präsident dieses Gremiums, das er 13 Jahre führte. Inzwischen wurde auch der Schweizerische Fussballverband (SFV) auf diesen Fachmann aufmerksam und berief ihn 2009 in den Zentralvorstand. Hofstetter hatte im Dachverband den Sektor Amateur-Liga zu vertreten.

EDV-Programm stösst auf grosses Interesse

«Eine Bedeutung von der Tragweite des Fussballs erhält man, wenn man weiss, dass von den 300000 aller Lizenzierten beim SFV deren 98,5 Prozent dem Sektor Breitenfussball zuzuordnen sind und zwei Drittel der gesamthaft Lizenzierten der Kategorie Juniorinnen und Junioren angehören», hielt Hofstetter im ­Gespräch fest.

In Zusammenarbeit mit Peter Knäbel und Max Stierlin ist Peter Hofstetter Autor der SFV- Studie «Leistungen und Chancen der Fussballvereine». So wird unter anderem aufgrund zahlreicher Befragungen und Meinungsäusserungen darauf hingewiesen, dass die ansteckende Freude am Fussball viele Mitglieder anziehe. Mit etwa 320000 Aktivmitgliedern ist der SFV der grösste Sportverband der Schweiz, und nach dem Durchschnittsalter seiner Mitglieder ist der SFV der jüngste Sportverband unseres Landes. Bei den Mädchen und den Frauen präsentiert sich die heutige Situation als Entwicklungsfeld. An vierter Stelle bei den Mädchen steht Fussball als Vereinssportart und an fünfter bei den jungen Frauen (15 bis 19 Jahre).

Um den Vereinen eine möglichst grosse Unterstützung zu bieten, hat Peter Hofstetter ein besonderes EDV-Programm und entsprechende Kurse entwickelt, die auf beachtliches Interesse stossen. Mit der direkten Ansprache der User und der spezifischen Hilfe für die Vereine und auch Vereinsgründungen werden spontane Verbindungen hergestellt, die in vielen Fällen effizienter sind als Fragebögen. Die Integration von Jugendlichen und auch von Ausländern in einen geordneten Spielbetrieb gehört nach wie vor zu den wichtigen Aufgaben, die SFV-Vereine leisten.

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