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Noch glaubt man beim FC Littau an die Wende

Der FC Littau (2. Liga regional) bleibt nach der 1:2-Niederlage gegen den Luzerner SC Tabellenschlusslicht.
Ruedi Vollenwyder
Der Littauer Nikola Milakovic (links) versucht hier Eduard Qupi, den Doppeltorschützen des Luzerner SC, vom Leib zu halten. Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern-Littau, 5. Oktober 2019)

Der Littauer Nikola Milakovic (links) versucht hier Eduard Qupi, den Doppeltorschützen des Luzerner SC, vom Leib zu halten. Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern-Littau, 5. Oktober 2019)

Beim FC Littau setzte man grosse Hoffnungen, als bekannt wurde, dass David Andreoli als neuen Trainer gewonnen werden konnte. Auch er freute sich auf die neue Aufgabe. «Der FC Littau verkörpert meine Philosophie. Der Verein geht seit Jahren einen Weg, der für mich stimmt», sagte der 36-Jährige, der frühere Profi beim FC Luzern und zuletzt erfolgreiche Trainer beim SC Buochs (1. Liga). «Es hat mich gereizt, mit jungen Eigengewächsen, die fortlaufend in die erste Mannschaft eingebaut werden, zu arbeiten. Zudem war mein Engagement auch eine Herzenssache. Hier habe ich meine Wurzeln. Es war ein schönes Heimkommen zum Stammverein», zeigte sich der Familienvater emotional.

Doch der Start mit dem jungen Team vom FC Littau gelang nicht nach seinem Gusto. Vor dem Match gegen den Luzerner SC findet man nur einen einzigen Zähler (ein 1:1 gegen den FC Hochdorf) auf der Haben-Seite. Ein veritabler Fehlstart. Auch gegen das Spitzenteam Luzerner SC gab es nichts zu holen. Der FC Littau verlor den Match mit 1:2. Eduard Qupi, der auf diese Saison hin vom FC Küssnacht zu den Stadtluzernern wechselte, traf in der 17. Minute zum 1:0. «Dann haben wir mit einem beherzten Spiel den Ausgleich gesucht und auch gefunden», meldet Trainer Andreoli. Luca Baumann traf mit einem Flachschuss zum 1:1. Doch der Wunsch, endlich den ersten Saisonsieg landen zu können, vermasselten sich die Littauer selber. In der 63. Minute profitierte erneut Eduard Qupi von einem «Faux pas» (so Andreoli) in der Littauer Defensivabteilung und traf zum 2:1-Siegtor.

Während das LSC-Team um Trainer Pren Spaqi jubelte und weiter in der Tabelle vorne dabei ist, stand die Andreoli-Truppe ein weiteres Mal vor dem Nichts. «An der Leistungsbereitschaft, dem Teamgeist und der Freude in den Trainings mangelt es nicht. Doch wenn es darauf ankommt, machen wir die Big points nicht. Die Qualität, die Abgebrühtheit in den entscheidenden Situationen fehlt, wenn es um ein Erfolgserlebnis geht», sieht Dave Andreoli Gründe, weshalb beim FC Littau immer noch die Null auf der Siegseite steht. «Oder dann machen wir uns, mit Aussetzern wie beim 1:2-Siegtreffer des LSC, unser Leben selber schwer.»

Für den Trainer ist die 2. Liga eine neue Welt

Mit dem Saisonziel vor Augen, Ende der Saison mindestens zwei Mannschaften hinter sich zu lassen, glaubt Dave Andreoli, weiter an sein junges Team. «In den meisten Partien haben wir spielerisch gut mitgehalten. Es entschieden jeweils nur Kleinigkeiten über Sieg und Niederlagen. Deshalb bin ich für die nächsten Partien zuversichtlich.» Für ihn als erfahrener Trainer ist das Engagement beim FC Littau «eine Supererfahrung», die er nicht missen will. Und auch die grosse Leidenschaft zum Trainerjob ist geblieben. «Doch im Gegensatz zu professionellen Ligen ist der Regionalfussball für mich als Trainer eine andere Welt. Das Vermitteln von ‹Fussball verstehen› und den ‹absoluten Lernwillen› den Spielern einzuimpfen, das hat mich auf diesem Niveau schon herausgefordert», sinniert Dave Andreoli. Sein primäres Ziel mit der verunsicherten Mannschaft ist definiert: «In erster Linie muss ich dem Team eine positive Energie vermitteln, meine Spieler soweit zu bringen, dass sie wieder an sich glauben. Und in den spielentscheidenden Situationen eben richtige Entscheidungen treffen.» Dann rückt auch der erste Saisonsieg, den man sich beim FC Littau sehnlichst wünscht, in den Bereich des Möglichen.

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