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Neuling aus Tuggen verleiht den Zugern Flügel

Zug 94 bezwingt Zofingen mit 2:1. Mann des Spiels ist der von Tuggen übernommene Le Bigonsan, der den ersten Zuger Treffer vorlegt und den zweiten gleich selbst erzielt.
Martin Mühlebach
Der Zuger Ruben Burkard (links) setzt sich hier von seinem Zofinger Gegenspieler ab. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 11. August 2018)

Der Zuger Ruben Burkard (links) setzt sich hier von seinem Zofinger Gegenspieler ab. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 11. August 2018)

In der 20. Spielminute setzte Le Bigonsan auf der linken Aussenbahn zu einem unwiderstehlichen Tempolauf an. Er schüttelte gleich zwei Zofinger Verteidiger ab und spielte den Ball millimetergenau zur Mitte, wo Clirim Shabani nur noch den Fuss hinhalten musste. Zug 94 lag 1:0 in Front. Dieses Führungstor verlieh den Platzherren Auftrieb. Zofingen geriet zunehmend unter Druck, aber das Heimteam verpasste es, trotz einiger hochkarätiger Torchancen das Skore noch vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Esteban Risi zu erhöhen. Der Zuger Trainer Ergün Dogru beschied seinen Mannen noch vor dem Gang in die Kabine: «Ihr habt einen grossen Aufwand betrieben. Aber im Abschluss seid ihr zu umständlich ans Werk gegangen.»

Schlagabtausch nach Anschlusstor

Die Zuger Spieler schienen die Worte ihres Trainers vorerst verstanden zu haben. Nur drei Minuten nach dem Wiederanpfiff erhöhte Le Bigonsan das Skore auf 2:0. Zofingen brachte aus dem Spiel heraus nichts zu Stande. Die Aargauer vermochten die diszipliniert spielende Zuger Hintermannschaft höchstens mit stehenden Bällen auf die Probe zu stellen. Bis zur 68. Spielminute nahmen beide Trainer je drei Auswechslungen vor. Während Zofingen zuzusetzen vermochte, verlor Zug 94 je länger, desto mehr an Schwung. Und als Oliver Jonjic in der 73. Minute für die Aargauer das Anschlusstor zum 1:2 erzielte, entwickelte sich ein – fürs Publikum – faszinierender Schlagabtausch. Le Bigonsan zwang den Zofinger Keeper Alessandro Vodola zu einer Glanzparade, und auf der Gegenseite musste der Zuger Schlussmann Mario Pastore in der 89. Minute sein ganzes Können aufbieten, um seiner Elf den letztlich verdienten 2:1-Sieg sichern zu können.

Ergün Dogru sagte nach dem Abpfiff: «Aufgrund unserer vielen Torchancen hätten wir das Spiel schon früh zu unseren Gunsten entscheiden müssen. Weil wir dies nicht taten, gerieten wir in den Schlussminuten noch unnötig unter Druck.»

«Unser Team hat Potenzial»

Beat Knoblauch, der zufrieden strahlende Präsident von Zug 94, meinte: «Der Sieg tut uns gut. Mir gefiel, wie ruhig und diszipliniert unsere Mannschaft in den ersten 70 Spielminuten aufgetreten ist. Es braucht zwar noch etwas Zeit, unsere vielen jungen Spieler ans 1.-Liga-Niveau heranzuführen, aber unser Team hat Potenzial.»

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