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Jonas Schöpfer ist nach dem Höhentraining im Formhoch

Der Sempacher Jonas Schöpfer stellt in Bern in einem Weltklassefeld eine persönliche 800-Meter-Bestzeit auf.
Stefanie Barmet
Jonas Schöpfer (Zweiter von links) kann lange mit den Besten mithalten.Bild: Hanspeter Roos (Bern, 3. August 2019)

Jonas Schöpfer (Zweiter von links) kann lange mit den Besten mithalten.Bild: Hanspeter Roos (Bern, 3. August 2019)

Jonas Schöpfer ist zurück auf der Erfolgsspur. Nach einem von Trainingsausfällen geprägten Winter kam der 23-Jährige am Anfang der Saison nicht auf Touren. Der Wechsel auf die 1500-Meter-Distanz gelang nicht wunschgemäss. Mit seiner bisherigen Saisonbestzeit von 3:49,02 Minuten blieb er fast drei Sekunden über seiner Bestzeit aus dem Vorjahr und noch deutlicher über dem geforderten Richtwert für eine Universiade-Teilnahme.

Ende Juni trat er in Mannheim erstmals in der laufenden Saison in einem internationalen Rennen über die zwei Bahnrunden (800 m) an. Mit 1:49,23 Minuten knackte er dabei auf Anhieb die 1:50-Minuten-Marke. Im Vorprogramm des Diamond-League-Meetings Athletissima konnte sich der angehende Sportmanagement-Student auf 1:49,01 Minuten steigern und die Spitze der Schweizer Saisonbestenliste erobern. Aufgrund seiner momentanen nationalen Vormachtstellung wurde er für die am Wochenende stattfindenden Team-Europameisterschaften in Bydgoszcz (Polen) nominiert. Dort tritt das Schweizer Team erstmals in der höchsten Liga Europas an.

Bestzeit nach Höhentrainingslager

Dass Schöpfer für seinen ersten Start in der Nationalmannschaft der Aktiven gerüstet ist, bewies er am vergangenen Samstag in Bern. In einem 13-köpfigen Weltklassefeld, welches vom mehrfachen EM-Medaillengewinner Marcin Lewandowski (Polen) angeführt wurde, lief er mit persönlicher Bestzeit von 1:48,07 Minuten auf den neunten Rang. Seinen bisherigen Bestwert, den er 2017 aufgestellt hatte, verbesserte er um fast eine halbe Sekunde, der EM-Limite von 1:47,60 Sekunden näherte er sich damit in grossen Schritten an. Seinem Dauerrivalen, dem amtierenden 800-Meter-Schweizer-Meister Pascal Furtwängler (TV Länggasse Bern), nahm er derweil beinahe eine Sekunde ab. «Ich wusste, dass ich in Lausanne noch nicht das Maximum herausgeholt hatte. Die guten Trainings der letzten Wochen gaben mir viel Sicherheit.»

Erst am Vorabend war er aus dem dreiwöchigen Trainingslager in St. Moritz abgereist. In der Höhe bereitete er sich gemeinsam mit Pascal Furtwängler, Michael Curti und Thomas Gmür auf die zweite Saisonhälfte vor. «Wir haben gut trainiert und uns gegenseitig gepusht. Das zahlt sich nun aus.» In Bern konnte Jonas Schöpfer 500 Meter lang mit den Besten mithalten. «Auf den letzten 200 Metern verlor ich nicht allzu viel Boden, was mich sehr positiv stimmt. Im Vergleich zu anderen Rennen in solch starken Feldern habe ich grosse taktische Fortschritte erzielt und bin mutiger geworden.»

Géraldine Frey konstant schnell

An der Team-EM in Polen erhält der Sempacher die nächste Möglichkeit, sich in einem Topfeld zu behaupten. «Das Rennen in Bern war ideal, es gibt nicht mehr viel, was ich besser machen kann. Dennoch erhoffe ich mir, dass schon bald eine sieben vor dem Komma steht.» Zwei Wochen nach den Team-Europameisterschaften werden in Basel die nationalen Titelkämpfe ausgetragen. Dort möchte Jonas Schöpfer den 2017 gewonnenen SM-Titel zurückerobern. Ebenfalls zu überzeugen wusste einmal mehr Géraldine Frey. Die Sprintspezialistin des LK Zug trat im Wankdorfstadion über 100 und 200 Meter an. Die Neunte der U23-EM steigerte ihre drei Jahre alte Bestzeit über die halbe Bahnrunde von 24,50 auf 23,76 Sekunden, womit sie einzig der amtierenden Schweizer Meisterin Cornelia Halbheer (LV Winterthur) den Vortritt lassen musste. Über 100 Meter stellte die Zugerin mit 11,55 Sekunden eine weitere Topzeit auf – erst zweimal war sie bisher schneller gelaufen.

Ebenfalls im Vorprogramm steigerte sich Silas Zurfluh vom TSV Steinen über 800 Meter auf 1:52,54 Minuten. Dahinter lief auch Simon Schüpbach (LR Gettnau/1:53,30) persönliche Bestzeit. Inola Blatty (TSV Rothenburg athletics) blieb in 11,96 Sekunden über 100 Meter ein weiteres Mal unter 12 Sekunden.

Leichtathletik

Citius Bern. Männer, 100 m: 1. Paulina Hensley (NED) 10,33. Nino Portmann (Nidwalden) 11,35. Philip Meuli (Luzern) 11,39. – 200 m: 1. Jerry Jakpa (Nigeria) 20,59. Philip Meuli 23,13. – 800 m: 1. Marcin Lewandowski (Polen) 1:46,12. 9. Jonas Schöpfer (Sempach) 1:48,07. Silas Zurfluh (Steinen) 1:52,54. Simon Schüpbach (Gettnau) 1:53,30. Dominik Ummel (Luzern) 1:54,55. Sämi Duss (Sarnen) 1:55,65. – 3000 m: 1. Max Studer (Langenthal) 8:18,06. 12. David Schöpfer (Sempach) 8:50,51.

Frauen. 100 m: 1. Mujinga Kambundji (Bern) 11,15. Géraldine Frey (Zug) 11,55. Inola Blatty (Rothenburg) 11,96. – 200 m: 1. Cornelia Halbheer (Winterthur) 23,72. 2. Géraldine Frey 23,76. – 800 m: 1. Michelle Müller (Basel) 2:08,92. 5. Noëmi Jakober (Alpnach) 2:14,27. 10. Michelle Scherrer (Willisau) 2:26,37. – 400 m: 1. Brigitte Ntiamoah (FRA) 52,85. 5. Julia Niederberger (Nidwalden) 56,88. 6. Tina Baumgartner (Nidwalden) 57,22.

Resultate unter: www.citius-meeting.ch

Stabhochsprungmeeting Frauenkappelen. Männer: 1. Matteo Capello (ITA) 5,30. Marco Jost (Emmenstrand) 5,00. – Resultate unter: tsvf.ch/stabmeeting.php

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