Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Mit mehr Tempo wieder unter die besten Hundert

Morgen startet Reiko Peter in Charlottetown in die neue Saison auf der Professional-Tour. Die Schnelligkeit soll den Luzerner im Court dominanter machen – und Erfolge garantieren.
Stefan Kleiser
Konstanter werden, um häufiger zu gewinnen: Das will der Luzerner Squash-Profi Reiko Peter. (Bild: Stefan Kleiser (Uster, 7. April 2018))

Konstanter werden, um häufiger zu gewinnen: Das will der Luzerner Squash-Profi Reiko Peter. (Bild: Stefan Kleiser (Uster, 7. April 2018))

«Es gibt den Effekt, dass man von einer Umstellung im Training erst später etwas merkt. Ich bin aber schon schneller», freut sich Reiko Peter. Der Luzerner Profi hat diesen Sommer das Trainingsprogramm zusammen mit seinem Personal Coach Jonas Dähler neu ausgelegt. «Es war ganz auf mich zugeschnitten. Ich habe viel gemacht in den Bereichen Kraft und Explosivität.» Das Ziel: der Gewinn an Geschwindigkeit.

«Es geht nicht um die Geschwindigkeit, einen Ball zu erreichen, sondern um die Geschwindigkeit, schnell wieder in der Mitte des Courts zu sein», erklärt der siebenfache Schweizer Vize-Meister. «So kannst du den Ball öfter volley spielen. Und das ist ja meine Spielanlage», erläutert der grossgewachsene 29-Jährige. Er habe das zwar auch in der vergangenen Saison immer versucht, «aber es ist mir zuletzt weniger gelungen».

Die Bilanz der letzten zwölf Monate fällt darum zwiespältig aus. Zwar war es die erste Saison der früheren Nummer 66 der Welt nach einer langen, durch zwei Hüftoperationen verursachten Zwangspause. Und Peter erreichte gleich bei den ersten beiden Turnieren den Final und entschied im März die Russian Open für sich. «Aber da waren einige Ergebnisse, mit denen ich unzufrieden bin. Mir sind taktische Fehler unterlaufen, die nicht mehr sein dürften.»

Für grosse Turniere muss er sich noch qualifizieren

Und im Mai, bei drei Starts in Südamerika, «zehrte es an meinen Kräften, was sich in den Ergebnissen spiegelte». So verschob sich die Rückkehr unter die besten 100 Spieler der Welt. Sie ist jetzt auf diesen Herbst vorgesehen. Am 26. September wird Reiko Peter mit der Challenger Tour 10 im kanadischen Charlottetown das erste Turnier der neuen Saison auf der Tour der Professional Squash Association bestreiten.

Bis am 23. Oktober, wenn er für NLA-Spiele mit Pilatus Kriens in die Schweiz zurückkehrt, wird Peter zudem in Niagara (Tour 5) und Cleveland (Tour 20) angetreten sein. «Ich will aber im Herbst nicht zu viele Turniere spielen. Denn anfangs Saison sind die Turniere immer sehr stark besetzt», erklärt Reiko Peter. Weil die Squasher nach der Sommerpause und dem langen Aufbau wieder Lust haben auf den Wettkampf. «Ich auch», sagt Peter.

«Ich muss meine Turniere gut auswählen. Die Teilnahme muss sich lohnen. Eigentlich möchte ich mehr grosse Turniere bestreiten», sagt der Luzerner. Dort Aufnahme zu finden in der neuen Struktur ohne Qualifikation, ist für die Welt-Nummer 110 jedoch schwierig. «Die Tour ist auf die Besten ausgelegt. Sie haben alle Vorteile. Aber sie sind ja in der Weltrangliste auch nach vorne gekommen.» Das will er nun auch schaffen.

Die Vorbereitung macht ihn zuversichtlich. «Sie war sehr abwechslungsreich und ist mir wesentlich einfacher gefallen als in anderen Jahren.» Und die gewonnene Schnelligkeit werde er während der Saison auch nicht mehr verlieren. Damit will Reiko Peter die Konstanz hinbekommen, «damit ich auch gewinne, wenn ich mich nicht so gut fühle». Das Rezept für den Sprung nach oben ist nämlich einfach. «Du musst einfach gut spielen», schmunzelt Peter.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.