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Luzerner Basketballerinnen legen einen Traumstart hin

Fünf Spiele, fünf Siege: Das NLB-Frauenteam des STV Luzern ist bisher nicht zu schlagen. Nun setzt sich das junge Team neue Ziele.
Theres Bühlmann
Dijana Milenkovic (weisses Shirt) war mit 25 Zählern die beste Punktesammlerin beim STV Luzern. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 10. November 2018)

Dijana Milenkovic (weisses Shirt) war mit 25 Zählern die beste Punktesammlerin beim STV Luzern. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 10. November 2018)

«Mit diesem Traumstart habe ich nicht gerechnet», sagte Josip Cokara (38). Seit Saisonbeginn ist er neu als Headcoach für das Luzerner NLB-Frauenteam verantwortlich und wird dabei assistiert von Remo Birrer und Jelena Morgan. Durch die Verletzungen von Valery Vangen und Alexandra Hürbin sei die Mannschaft etwas limitiert. Er hofft aber, dass die beiden nach der Winterpause wieder einsatzfähig sind. Zudem hat Luzern einige junge, aber auch neue Spielerinnen wie zum Beispiel Milena Schick, Kristina Pavlovic, Anouk Birrer (alle 16), Ana Volk (13) oder Patrizia Bürgi (23) in seinen Reihen.

«Unser Saisonhauptziel ist es deshalb, diese in die Mannschaft zu integrieren», liess der in Hochdorf wohnhafte Trainer verlauten. Mit einer Mischung aus jungen Athletinnen, talentierten Neuzuzügen und den Routiniers wie Eltiona Miroci, Dijana und Marjana Milenkovic besitzt er eine schlagkräftige Equipe, die in den bisherigen fünf Partien alle Gegnerinnen in die Knie zwang. In der samstäglichen Partie gegen Arlesheim stand Kristina Milenkovic nicht auf dem Feld, sie tritt etwas kürzer und war als Helferin im Einsatz. Nach einer einmonatigen Pause liess Veronika Sakica bei ihren Einsätzen ihre Klasse mehrmals aufblitzen. Trotz dieser bisherigen positiven Saisonbilanz sieht Josip Cokara noch Verbesserungspotenzial: Bei der Verteidigung und im Zusammenspiel.

Mit der Partie gegen Arlesheim wurde die Rückrunde lanciert. Die Luzernerinnen gingen in der Wartegghalle als Favoritinnen ins Spiel und legten standesgemäss los. Alles passte, schöne Spielzüge, die erfolgreich mit Punkten zum Abschluss gebracht wurden. Die Gastgeberinnen entschieden das erste Viertel mit 26:8 für sich und vieles deutete auf einen gemütlichen «Samstagabend-Spaziergang» hin. Doch dann nahmen es die Luzernerinnen etwas gar locker, viele Chancen wurden vergeben. Arlesheim witterte Morgenluft, holte sukzessive auf und kam einmal bis auf vier Zähler an die Luzernerinnen heran. Diese agierten plötzlich hektisch und nervös und gingen mit 42:37 in die Pause.

Jungen Akteurinnen fehlt die Erfahrung

Er habe dann seinem Team gesagt, dass bei einem 20-Punkte-Vorsprung ein Spiel noch nicht entschieden ist, der kann schnell weg sein, so Trainer Josip Cokara. «Den jungen Akteurinnen fehlte in dieser Phase die Erfahrung auf diesem Niveau.» Aber er konnte dieser Schwächeperiode auch Positives abgewinnen: «Aus solchen Situationen kann man lernen und daran arbeiten.»

Nach der Pause lief es dann bei Luzern wieder wie geschmiert. Die Equipe kämpfte um jeden Ball, liess nichts mehr anbrennen und die Punktemaschinerie lief auf Hochtouren. Mit einem 83:60-Sieg verabschiedeten sich die Gastgeberinnen von den 50 Zuschauern, die eine unterhaltsame Partie zu sehen bekamen, und verteidigten damit die Tabellenspitze in der Gruppe Ost.

Am Freitag (20.30, Telli) bestreitet Luzern die Auswärtspartie gegen Tabellennachbarn Alte Kanti Aarau. «Nach der Winterpause werden wir über die Bücher gehen und das Ziel revidieren», so der Trainer und wurde konkret. «Wir wollen bis Ende Saison vorne mitspielen.»

Und irgendeinmal wird der Aufstieg wieder ein Thema sein.

Ostgruppe: STV Luzern – Arlesheim 83:60. Alte Kanti Aarau – Grasshoppers 55:80. – Rangliste: 1. STV Luzern 5/10. 2. Alte Kanti Aarau 6/8. 3. Grasshoppers Zürich 5/6. 4. Arlesheim 6/2. 5. Baden 4/0.

STV Luzern – Arlesheim 83:60 (42:37)

Wartegg. – 50 Zuschauer. – STV Luzern: Eltiona Miroci (16), Veronika Sakica (10), Milena Schick (1), Patrizia Bürgi (4), Ana Volk, Kristina Pavlovic, Dijana Milenkovic (25), Anouk Birrer (4), Marjana Milenkovic (17), Ruza Buljan (6). – Bemerkungen: Luzern ohne Valery Vangen, Alexandra Hürbin, Milla Prsic (alle verletzt) und Kristina Milenkovic (tritt etwas kürzer und stand als Helferin im Einsatz).

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