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OK-Präsident Schorno zieht Bilanz: «Daran werden wir uns noch lange zurückerinnern»

Es brauchte die 42. Austragung für diese Premiere: Noch nie hat es nämlich am Luzerner Stadtlauf geschneit. OK-Präsident Beat Schorno zieht trotzdem ein positives Fazit – und spricht ein Sonderlob aus.
Interview: Stephan Santschi
Andreas Grüter (links) und Beat Schorno vom Organisationskomitee des Stadtlaufs Luzern (Bild: Philipp Schmidli)

Andreas Grüter (links) und Beat Schorno vom Organisationskomitee des Stadtlaufs Luzern (Bild: Philipp Schmidli)

Der 42. Luzerner Stadtlauf ist bereits wieder Geschichte. Wie fühlt sich der OK-Präsident am Tag danach?

Beat Schorno: Gut, danke. Ich bin wieder trocken und aufgewärmt – wie hoffentlich alle anderen auch. Sicherlich aber auch etwas müde.

Wie fällt eine erste Bilanz aus?

Organisatorisch hat alles geklappt, es gab im Rennen ein paar Stürze, aber keine gravierenden Zwischenfälle. Mit Blick auf das Wetter bestand der Tag aus zwei Teilen. Zunächst war es trocken, während den Familien- und Schülerrennen und auch während des Solidaritätslaufs hatten wir ein Lauffest mit vielen Leuten in der Stadt und auf unseren Festplätzen. Ab etwa 17 Uhr wurde es dann aber garstig. Nur noch Angehörige und das hartgesottene Stammpublikum, das wegen unserer Musikformationen kommt, harrten aus. Noch nie hat es an einem Luzerner Stadtlauf geschneit.

Tatsächlich?

Ja, nun haben wir das auch noch erlebt. Es muss aber nicht nochmals so sein. Nicht nur für die Läufer, sondern auch für die Helfer war es wirklich hart. An sie möchte ich ein Sonderlob aussprechen.

Wird es wegen fehlender Einnahmen in der Festwirtschaft finanzielle Einbussen geben?

Klar ist die Festwirtschaft der einzige wetterabhängige Faktor bei den Einnahmen, hier werden wir sicher Abstriche zu verzeichnen haben. Die Leute gingen dafür in die Restaurants in der Stadt, das ist super so, das ist ihnen zu gönnen. Am Stadtlauf ist es schliesslich ein Geben und Nehmen. Über die Jahre hinweg ergibt sich bei uns in Sachen Festwirtschaft aber eine Mischrechnung. Mal hat man mehr, mal weniger.

Wie erlebten Sie die Stimmung unter den Läufern?

Der Läufer ist wetterresistent, das stellten wir auch schon am Swiss City Marathon in Luzern fest. Klar wünschen wir uns schönes Wetter und eine tolle Stimmung. Doch an solche Bedingungen wie in diesem Jahr wird sich wohl jeder noch lange zurückerinnern. Es ist hart, jeder kämpft sich durch und am Ende ist er glücklich im Ziel. Dort sehe ich immer lachende Gesichter.

13500 Menschen hatten sich angemeldet. Wie viele waren letztlich tatsächlich dabei?

Wir zählten 12521 Klassierte. Das ist erstaunlich. Jede Laufveranstaltung hat im Schnitt rund 10 Prozent sogenannter «No-shows», Läufer also, die nicht erscheinen – egal wie die äusseren Bedingungen sind. Mit rund 1000 Weggebliebenen befinden wir uns nun selbst bei diesem schlechten Wetter unter 10 Prozent. Normalerweise bewegen wir uns hier sogar unter 5 Prozent.

Wenn die Sportler längst zu Hause sind, beschäftigen sich Organisatoren und Helfer noch mit Aufräumarbeiten. Wie gestalten sich diese?

Dieses Jahr etwas komplizierter als sonst. Der Abbau am Samstag verlief noch sehr speditiv. Anschliessend aber musste jedes Werbebanner von Hand geputzt werden. Und bis jedes Zelt getrocknet war, damit es zurücktransportiert werden konnte, verging auch etwas mehr Zeit als sonst. Da mussten wir am Sonntag aus dem engsten Kreis noch ein paar zusätzliche Helfer aufbieten. Am frühen Nachmittag waren wir dann aber mit allem fertig.

Und was gönnt sich der OK-Präsident nach dem 42. Luzerner Stadtlauf?

(lacht). Ein warmes Bad.

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