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Musegg Classic: Barbara Jurt aus Beckenried trotzt dem Schneeregen

Mit dem Luzerner Stadtlauf darf Barbara Jurt durchwegs gute Erinnerungen verbinden: Nach 2017 und 2018 steht die neunfache Mutter auch 2019 in ihrer Alterskategorie (F40) zuoberst auf dem Podest.
Stefanie Barmet
Barbara Jurt gewinnt mit über drei Minuten Vorsprung. (Bild: Pius Amrein, 4. Mai 2019)

Barbara Jurt gewinnt mit über drei Minuten Vorsprung. (Bild: Pius Amrein, 4. Mai 2019)

Seit dem 40. Luzerner Stadtlauf im Jahr 2017 können Laufbegeisterte zwischen zwei Strecken wählen: Dem Rennen der «Altstadt Classic» über 3,8 und jenem der «Musegg Classic» über 7,0 Kilometer. Die Strecke der «Musegg Classic» beinhaltet eine Zusatzschlaufe und führt über einen Teil der Gründungsstrecke von 1978. Trotz Schneeregen bestens gelaunt war nach dem Zieleinlauf Barbara Jurt. In Luzern ist die 46-Jährige schon längst keine Unbekannte mehr. Die Beckenriederin im Dress der LA Nidwalden stand bereits bei den letzten zwei Austragungen des Luzerner Stadtlaufes zuoberst auf dem Podest. 2017 siegte sie im Altstadt Classic, 2018 und 2019 schwang sie in der Musegg Classic jeweils in der Kategorie F40 obenaus.

Bei der diesjährigen Austragung entschied sie sich wiederum für die längere Distanz von 7,0 Kilometern. Dabei war lediglich die Langenthalerin Nicole Egger, ihreszeichens Schweizer Meisterin über 10 Kilometer, schneller als die Sportlehrerin am Gymnasium Sarnen und neunfache Mutter. Egger, die zuvor bereits die Altstadt Classic als schnellste Frau absolviert hatte, setzte sich in 24:50 Minuten souverän durch. Auf Rang drei folgte mit Christine Wyrsch (LA Alpnach/27:42,5) eine weitere Innerschweizerin.

Zuschauer diesmal eine Rarität

Bei den Frauen 40 war hingegen Barbara Jurt eine Klasse für sich. Mit über drei Minuten Vorsprung gewann sie die diesjährige Austragung in ihrer Alterskategorie «Ganz ehrlich laufe ich lieber so als bei heissen Temperaturen», so die Nidwalderin. Sie war dabei mit einer Zeit von 26:41 Minuten rund 25 Sekunden langsamer als im Vorjahr. «Momentan läuft es mir nicht so wie erhofft. Ich möchte mehr, aber der Körper kann und will nicht.» Ein Teamkollege, der sie von hinten einholte, versuchte sie zum Mitlaufen zu motivieren und zu pushen. «Leider konnte ich ihm nicht bis ins Ziel folgen.» Aufgrund des schlechten Wetters waren die Zuschauer entlang der Strecke eine Rarität. «Das war schon etwas schade. Im Vorjahr war beispielsweise im Aufstieg extrem gute Stimmung, doch in diesem Jahr gab es nur vereinzelte Zuschauer. Verübeln kann man dies aber niemandem.» Am Stadtlauf schätzt sie die schöne Strecke und die Anfeuerungsrufe – sei es von Bekannten oder auch von Unbekannten. «Das ist eine schöne Genugtuung und ein toller Lohn. Viele Teamkollegen der LA Nidwalden haben uns angefeuert. Extrem toll finde ich auch die Cheerleader im Ziel und die vielen motivierten Helfer, welchen den Lauf möglich machen.» Für einmal war Barbara Jurt das einzige Familienmitglied am Luzerner Stadtlauf.

Auch Andrina Huber, Ingela Hofer und Ursula Hirt siegen

Die Siegerinnen der anderen Alterskategorien der Frauen heissen Andrina Huber (Oberkirch/F20), Ingela Hofer (Meggen/F50) und Ursula Hirt (Hochdorf/F60).

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