Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Blind-Runner Stefan Imhasly übertrifft am Luzerner Stadtlauf die eigenen Erwartungen

Stefan Imhasly vom Verein Blind-Jogging absolviert die 7 Kilometer lange Strecke der Musegg Classic gemeinsam mit einem Guide. Sein Ziel, unter 35 Minuten zu laufen, unterbietet der Luzerner mit 32:39 Minuten deutlich.
Stefanie Barmet
Zufrieden im Ziel: Der Luzerner Stefan Imhasly. (Bild: Pius Amrein, 4. Mai 2019)

Zufrieden im Ziel: Der Luzerner Stefan Imhasly. (Bild: Pius Amrein, 4. Mai 2019)

Nach 2009 und 2016 stand Stefan Imhasly in diesem Jahr zum dritten Mal am Start des Luzerner Stadtlaufes. Aufgrund einer Sehbehinderung absolviert der begeisterte Läufer die Wettkämpfe jeweils mit einem Guide. So auch in Luzern, wo er von Jonathan Furrer begleitet wurde. Abgesehen von einem Guide, welcher – abhängig von der Wettkampfstrecke – jeweils um eine Minute schneller sein muss als der sehbehinderte Läufer, sowie einer farbigen Signalweste, unterscheidet sich Stefan Imhasly nicht von seinen Mitstreitern. «Ich trainiere und laufe mit verschiedenen Guides. Mit Jonathan habe ich nun meinen zweiten Lauf absolviert. Vertrauen ist die Basis der erfolgreichen Zusammenarbeit.»

Am Laufsport fasziniere ihn vor allem die Bewegung in der Natur. Rund drei- bis fünfmal pro Woche schnürt er die Laufschuhe. «Wenn ich alleine laufe, tue ich das gezwungenermassen im Fitnesscenter auf dem Laufband. Viel lieber bin ich aber im Freien unterwegs.»

Die garstigen Bedingungen waren ein Vorteil

Der Verein Blind-Jogging ist ein gemeinnütziger Förderverein blinder und sehbehinderter Läuferinnen und Läufer. Er hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst vielen Menschen an möglichst vielen Orten der Schweiz begleitetes Lauftraining zu ermöglichen. Eine Sektion des Vereins befindet sich in Luzern. Stefan Imhasly trainiert mit Guides dieser Sektion und nimmt regelmässig an Wettkämpfen teil. «Normalerweise laufe ich längere Distanzen von zehn Kilometern über den Halbmarathon bis zum Marathon. Die 7 Kilometer in Luzern waren für mich nun eher kurz.» Die trüben und nasskalten Bedingungen, welche während des Rennens herrschten, kamen ihm dabei entgegen. «Wenn es dunkler ist, sehe ich mehr als bei Helligkeit. Dank den schlechten Wetterbedingungen konnte ich die anderen Läufer relativ gut sehen. Aufgrund des nassen Kopfsteinpflasters war der Lauf dennoch schwierig.»

Seiner Leistung tat dies jedoch keinen Abbruch. Im Vorfeld des Luzerner Stadtlaufes hatte sich der Luzerner eine Zeit unter 35 Minuten zum Ziel gesetzt – mit 32:39,1 Minuten übertraf er die eigenen Erwartungen deutlich und klassierte sich in der Kategorie M40 auf dem 45. Rang. «Besonders gut gefallen hat mir die Strecke aufgrund der Steigungen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.