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Lions zittern um den Ligaerhalt

Die Luzern Lions verlieren gegen die Basel Gladiators 29:46. In der Barrage warten die Zürich Renegades.

Nur ein Sieg mit einer Differenz von 18 Punkten (Luzern verlor das Hinspiel 20:37) hätte die Luzern Lions am neunten Spieltag auf den fünften Rang (direkter Ligaerhalt) gehievt. Bei Punktgleichheit wäre die direkte Begegnung zum Tragen gekommen. Doch der Aufsteiger hatte auch in der neunten Runde das Nachsehen und verlor mit 29:46 gegen die Basel Gladiators, den grössten Konkurrenten im Kampf um den direkten Verbleib in der Nationalliga A. Lions Spieler Kevin Huber (34, Left Guard) aus Sursee: «Wir standen mit dem Gegner lange Zeit auf Augenhöhe, konnten unsere Chancen in der Offensive aber nicht nutzen. Zudem haben wir vor der Pause mit zwei Interceptions und einem Fumble direkt nach der Pause das Spiel aus den Händen gegeben. Diese Ballverluste waren Gift für unser Spiel.»

Damit konnte die Negativspirale nicht gestoppt werden. Mit der neunten Niederlage in Folge verbleiben die Lions definitiv auf Rang sechs (Barrage). Die Gladiators erreichten mit vier Punkten die direkte Klassenzugehörigkeit. Luzerns-Bilanz ist ernüchternd: neun Niederlagen; Punktverhältnis: 149:415 (minus 266); 22 Touchdowns erzielt/58 Touchdowns erhalten. In offensiver und defensiver Hinsicht hatte der Liganeuling grosse Mängel. Die Zahlen sprechen klare Fakten, der letzte Tabellenrang ist die logische Folge. Im letzten Qualifikationsspiel (Nachtragspartie) treffen die Luzerner auswärts auf die Genfer Seahawks (3. Rang). Dieses Duell wird am Sonntag (14.00, Centre Sportif de Vessy, Genf) gespielt. Ein positiver Abschluss ist im Hinblick auf die schwierige Barrage von grosser Wichtigkeit.

Renegades sind der älteste Klub der Schweiz

In der Barrage treffen die Luzerner nun auswärts auf den Liga-B-Meister, die Zürich Renegades, die nach dem Abstieg im 2016 den Wiederaufstieg planen. Huber: «Wir sind uns sicher an das höhere Tempo gewohnt, doch es wird kein Spaziergang. Wichtig ist, dass wir dem Druck standhalten können, da wir Favorit sind. Ich bin guten Mutes.» In der Liga-B-Qualifikation gewann das Aushängeschild des ältesten noch existierenden American-Football-Clubs der Schweiz (Gründung: 1983) neun Spiele und musste nur eine Niederlage kassieren.

Der siebenfache Schweizer Meister wird also eine alles andere als einfache Aufgabe darstellen. Huber: «Sie treten gegen uns mit einem positiven Erlebnis an, wir müssen dagegen die Niederlagenserie verarbeiten. Das müssen wir einfach vergessen und wegstecken und am Tag X Bereitschaft signalisieren.» Wann das Spiel stattfindet, war bis Redaktionsschluss nicht bekannt.

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