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Letzter Heimauftritt in der NLB für die Altdorfer Handballer

Im letzten NLB-Heimspiel geht es beim Absteiger KTV Altdorf noch um die Ehre. Mit der SG Yellow/Pfadi Winterthur haben die Urner noch eine Rechnung offen
Urs Hanhart
Coacht morgen Abend den KTV Altdorf zum letzten Mal in der heimischen Feldli-Arena: der scheidende Trainer Sebastian Munzert. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 5. September 2018)

Coacht morgen Abend den KTV Altdorf zum letzten Mal in der heimischen Feldli-Arena: der scheidende Trainer Sebastian Munzert. Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 5. September 2018)

Mit der brutalen 33:39-Auswärtsschlappe im NLB-Kellerduell gegen Emmen vor zwei Wochen steht der Abstieg des KTV Altdorf zwei Runden vor Ende der Meisterschaft fest. Die Urner verabschieden sich nach 18 Jahren Nationalliga-Zugehörigkeit Abstieg Richtung erste Liga. Dadurch sind die beiden letzten Meisterschaftsspiele zur Pflichtaufgabe verkommen.

Morgen Samstagabend (18.00, Feldli-Arena) hat das arg gebeutelte Team von Trainer Sebastian Munzert in der Feldli-Arena die Chance, sich mit einer guten Leistung würdig vom Heimpublikum in die Sommerpause zu verabschieden. Das sollte eigentlich Ansporn genug sein, um der drohenden Kehrausstimmung die Stirn zu bieten. Zudem besteht die Aussicht, mit einem Sieg wieder zum Tabellenvorletzten Emmen aufschliessen zu können. Die Luzerner spielte auswärts beim Ranglistenfünften Baden und steigen als krasse Aussenseiter in diese Partie.

Würdig vor Heimpublikum verabschieden

Lange sah es danach aus, als könnten die Urner den Kopf mit einem starken Endspurt noch aus der Abstiegsschlinge ziehen und den rettenden 12. Tabellenplatz noch schaffen. Doch die beiden Niederlagen gegen Emmen und Wädenswil/Horgen (23:28) brachen den Urnern endgültig das Genick. Im Visier der Altdorfer waren insbesondere Biel und die SG-Yellow/Pfadi Winterthur. Beide dümpelten knapp über dem Strich herum und lagen bis vor kurzem noch in Reichweite der Altdorfer. Yellow/Pfadi hat sich inzwischen dank einem knappen Heimsieg gegen Wädenswil/Horgen definitiv aus dem Abstiegskampf verabschiedet. Deshalb hat das morgige Gastspiel in Altdorf für die Zürcher ebenfalls keine grosse Bedeutung mehr.

Es treffen zwei Teams aufeinander, die nichts mehr zu verlieren haben. Dennoch dürften die Platzherren gewisse Revanchegelüste hegen. Im Meisterschafts-Hinspiel, das Anfang Dezember in Winterthur ausgetragen wurde, zog Altdorf recht deutlich mit 27:33 den Kürzeren. Kurz vor dem Abschluss der Vorrunde war diese Niederlage damals ein herber Rückschlag. Die Urner gerieten vor allem aufgrund einer schwachen Abwehrleistung unter die Räder. Insbesondere gelang es damals nicht, Yellow/Pfadi-Topskorer Henrik Rein Schönfeldt an der Entfaltung seiner enormen Abschlussstärke zu hindern. Der wurfgewaltige Norweger warf im ersten Duell nicht weniger als 14 Tore und schoss die Altdorfer fast im Alleingang ab. Ob der Skandinavier morgen wieder dabei sein wird, ist ungewiss. Bei seinen bisherigen 14 Einsätzen für die SG Yellow/Pfadi erzielte Schönfeldt 123 Treffer, womit er auf einen Schnitt von neun Torerfolgen pro Spiel kommt.

25. Runde. Samstag: KTV Altdorf – SG Yellow/Pfadi Winterthur (18.00, Feldli-Arena).

Rangliste (alle 24 Spiele): 1. Endingen 46 (788:590). 2. Lakers Stäfa 37 (775:710). 3. Möhlin 33 (652:651). 4. BSV Stans 31 (743:662). 5. STV Baden 27 (710:666). 6. Kadetten Espoirs Schaffhausen 24 (687:688). 7. Solothurn 22 (628:629). 8. Steffisburg 22 (638:672). 9. SG Wädenswil/Horgen 21 (679:675). 10. Birsfelden 19 (649:696). 11. SG Yellow/Pfadi Winterthur 16 (640:686). 12. HS Biel 16 (642:719). 13. Emmen 12 (688:774). 14. Altdorf 10 (597:698).

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