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Die Altdorfer Handballer wollen in der Erfolgsspur bleiben

Gegen den Tabellenvorletzten Wohlen bietet sich den Handballern des KTV Altdorf die Chance, ihre Torbilanz aufzubessern.
Urs Hanhart
Die Qualitäten von Spielertrainer und Goalgetter Mario Jelinic, hier im Spiel gegen den HC Kriens, sind gegen Wohlen ausschlaggebend. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 20. Oktober 2019)

Die Qualitäten von Spielertrainer und Goalgetter Mario Jelinic, hier im Spiel gegen den HC Kriens, sind gegen Wohlen ausschlaggebend. (Bild: Boris Bürgisser, Kriens, 20. Oktober 2019)

Nach drei eher schwachen Vorstellungen zum Abschluss der 1.-Liga-Hinrunde ist die der KTV Altdorf just auf den Start der Rückrunde fast wieder zu alter Stärke zurückgekehrt. Der Erzrivale Muotathal wurde vor Wochenfrist nach einem packendenden Fight mit 29:27-Toren niedergerungen. Die Altdorfer spielten in dieser Partie zumindest phasenweise äusserst stark. Allerdings verzeichneten sie zum Spielschluss eine Schwächephase, die letztlich beinahe noch den Sieg gekostet hätte. Immerhin schaffte es das Team von Spielertrainer Marco Jelinic noch rechtzeitig, wieder Gegensteuer zu geben. Der Erfolg über den hartnäckigen Verfolger war zweifellos sehr wichtig für das Selbstvertrauen. Das zwischenzeitliche Tief scheint nun überwunden.

Ein Ausrutscher liegt nicht drin

In Bezug auf die angestrebte Finalrundenqualifikation geht es an der Tabellenspitze sehr eng zu und her. Mittlerweile zeichnet sich bereits ab, dass Leader Olten, der Ranglistenzweite Altdorf und der Tabellendritte Emmen in den restlichen sechs Runden der Qualifikation die beiden ersten Plätze unter sich ausmachen werden. In der neunten Runde, die morgen ausgetragen wird, befindet sich der KTV Altdorf in einer komfortablen Situation. Einerseits empfangen die Urner Hauptörtler in der heimischen Feldli-Arena (Spielbeginn 18.00) mit Wohlen einen Gegner, der auf dem Papier deutlich schwächer einzustufen ist. Andererseits kommt es zwei Stunden vor dem Anpfiff in der Feldli-Arena zum Direktduell zwischen Olten und Emmen. Eines dieser Spitzenteams wird Federn lassen müssen. Davon könnten die Urner mit einem Heimsieg profitieren.

Für Altdorf-Coach Stefan Arnold ist die Devise für den morgigen Match klar: «Ein Sieg gegen Wohlen ist für uns Pflicht. Wir dürfen uns keine Blösse geben. Gegen einen solchen Gegner darf man sich keinen Ausrutscher erlauben.» Die Aargauer haben im Verlaufe der Saison alles andere als brilliert, konnten sie doch von den bisherigen acht Partien nur gerade eine für sich entscheiden. Zuletzt setzte es fünf Niederlagen in Folge ab. Trotzdem darf man den aktuellen Tabellenvorletzten keineswegs unterschätzen. Die letzten drei Niederlagen gegen Emmen (36:38), Dagmersellen (25:26) und Olten (30:33) fielen allesamt nur knapp aus.

Ein Kantersieg wäre Gold wert

In Bezug auf die Torbilanz steht der KTV Altdorf mit einem Plus von nur elf Treffern im Vergleich zu Olten (plus 51) und Emmen (plus 21) ziemlich schlecht da. Falls es am Ende der Qualifikation zu einem Punktegleichstand kommt, könnte die Tordifferenz noch zu einem entscheidenden Faktor werden. Die Urner sind also gut beraten, noch eine Schippe draufzulegen. Ein Kantersieg gegen Wohlen wäre Gold wert, um im Vergleich zu den beiden Hauptkonkurrenten tormässig Boden gut zu machen. Das Anfang September ausgetragene Hinspiel gegen Wohlen konnten die Altdorfer deutlich mit 31:24-Toren für sich entscheiden. Damals verlief die Partie bis zur Pause ausgeglichen. Im zweiten Durchgang hatten die Aargauer dann keine Chance mehr, den in allen Belangen überlegenen Urschweizern weiterhin Paroli zu bieten.

Handball, 1. Liga-Männer

9. Runde. Samstag. 16.00: Muri – Dagmersellen. Olten – Emmen. – 18.00: Altdorf – Wohlen (Feldli). – 19.00: Muotathal – Kriens.
Rangliste: 1. SG Olten 8/14. 2. KTV Altdorf 8/13. 3. Handball Emmen 8/12. 4. KTV Muotathal 8/8. 5. Muri AG 8/7. 6. TV Dagmersellen 8/6. 7. Wohlen 8/2. 8. HC Kriens 8/2.

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