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Krienser Karateka Chiara Marbacher gewinnt Bronze an den Weltmeisterschaften

Chiara Marbacher (20) ist in Topform. Zwei Wochen nach ihrem Sieg der Schweizer Meisterschaften glänzt die Krienserin an der Kata-WM in Holland. Auch die anderen Schweizer überzeugen, obwohl nicht alle Erwartungen erfüllt werden.
Roger Rüegger
Chiara Marbacher zu Beginn der Kata-Vorführung. Bild: PD

Chiara Marbacher zu Beginn der Kata-Vorführung. Bild: PD

Die Kata-Weltmeisterschaften der International Federation of Karate (IFK) vom 27. April wurde weitgehend von Schweizern und Russen dominiert. Obwohl Wettkämpferinnen und Wettkämpfer aus über 20 Ländern im holländischen Papendal angetreten waren, haben sich fast ausschliesslich Akteure dieser beiden Nationen die Podestplätze geteilt. Einzige im Team-Wettkampf der Junioren ging Bronze an ein Trio aus Grossbritannien.

Herausragend aus Schweizer Sicht war die Leistung der Krienserin Chiara Marbacher. Sie gewann hinter den Russinnen Natalia Bogdanova und Eugenia Kuznetsova die Bronze-Medaille im Einzel. «Damit hätte ich nicht gerechnet. Unfassbar, dass ich den dritten Rang erkämpfte», sagt die 20-Jährige, die seit 13 Jahren Karate trainiert. Sie widmet ihrem Krienser Team, bei dem sie Ersatzläuferin ist, und auch all ihren Trainern ein Kränzchen. «Von jeder einzelnen Person profitierte ich enorm.»

Podest im Teamwettkampf um Haaresbreite verpasst

Ihre Trainerin Shihan Ruth Näpflin, die mit ihrem Mann Shihan Beat Näpflin die Karateschule Kriens leitet, schwärmt von der Darbietung, die Chiara Marbacher an der WM zeigte: «Das war sensationell. Mit einem super gelaufenem Sushiho-Kata gelang ihr der Sprung aufs Podest. Immerhin waren 26 Teilnehmerinnen angetreten.» Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, weil Marbacher am 13. April bereits Schweizer Meisterin wurde.

Das Dojo an der Obernaustrasse in Kriens war in Holland auch in der Kategorie Team vertreten. Die Mannschaft mit Dolores Emmenegger-Jaros (41), André Emmenegger (39) und Simon Birrer (40) kämpfte gut, verpasste das Podest jedoch um Haaresbreite. «Nach Punktegleichstand mussten sie zu einer Entscheidungs-Kata antreten. Diesen Lauf verloren sie durch ein Detail, daher konnten sie nicht ins Finale einziehen», sagt Ruth Näpflin. Die Krienser belegten in der Folge den 5. Platz, womit sie ihre eigenen Erwartungen nicht ganz erfüllten. Ihr Ziel war eine bessere Klassierung als an der letzten WM, bei der sie die Bronzemedaille gewonnen hatten (Ausgabe vom 9. April).

Dolores Emmenegger-Jaros erkämpfte sich in der Kategorie Elite Frauen ebenfalls den 5. Rang. Ehemann André Emmenegger erreichte in der Kategorie Elite Männer den 8. Rang. Am Start waren 39 Wettkämpfer. In dieser Kategorie erreichten die Gebrüder Simon und Florian Zurfluh (20) vom Dojo Kyokushinkai Karate Ilanz den 2. und 3. Rang. Die Zwillinge gewannen ausserdem mit Ramon Pfändler (20) im Team die Bronzemedaille.

Insgesamt haben neun Senioren und drei Junioren aus sechs Dojos die Schweiz vertreten. Die Ausbeute lässt sich mit drei Bronzemedaillen und einer silbernen sehen. Ruth Näpflin bemerkt zudem: «Es hat ein Generationenwechsel stattgefunden.» Aber nicht nur in den Wettkämpfen war die Schweiz erfolgreich. Ruth Näpflin und Sensei Rolf Imhof (Dojo Kyokushinkai Karate Chur) bestanden die Prüfung als Internationale Kata-Schiedsrichter.

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