Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Jede Menge Siege für den slowakischen Reiter Peter Kopecky

Peter Kopecky kommt aus der Slowakei. Seit mehr als zwei Jahren arbeitet er auf einem Reitgut in Oberkirch.
Sonja Grob
Hier reitet Peter Kopecky mit Candy von Hof im R/N 135 auf Rang fünf.

Hier reitet Peter Kopecky mit Candy von Hof im R/N 135 auf Rang fünf.

Für Peter Kopecky bedeuteten die Pferdesporttage Sursee nicht nur Einsatz als Vereinsmitglied. In nicht weniger als 14 Prüfungen war er als Reiter erfolgreich unterwegs. Bereits am Mittwoch setzte er sich mit Qitura von Hof auf den zweiten Rang über 125 Zentimeter. Es folgten in den R/N 130 und 135 sowie in der nationalen Prüfung über 140 Zentimeter mit Catia von Hof, Quite Magic und Candy von Hof weitere vorderste Plätze und Klassierungen. So blieb es auch an den weiteren Tagen, wie mit einem Doppelsieg mit Quinti von Hof.

Er stammt nicht aus einer Reiterfamilie, der 25-jährige junge Slowake Peter Kopecky. Weder seine Eltern noch seine drei Brüder haben in ihm die Liebe zu den Pferden geweckt, dies kam allein von ihm aus. Mit 13 Jahren startete er in der Slowakei mit Reitstunden, nach der Schule folgte die Ausbildung zum Bereiter und danach bildete er in seiner Heimat in einem Stall vor allem junge Pferde aus. Wo auch solche des Züchters Josef Hellmüller aus Oberkirch sind. So lernten sich die Beiden kennen. «Und als er mich fragte, ob ich nicht bei ihm in der Schweiz arbeiten möchte, sagte ich zu», erklärt er. «Ich hatte gehört, dass die Schweiz gut ist für unseren Sport.» So zog er vor zweieinhalb Jahren um und fühlt sich wohl. Seit einem Jahr noch besser, denn da folgte ihm seine Partnerin Veronika Matúsová nach Oberkirch. Klar fehlt manchmal die Familie. So plant er, im Winter wieder einmal heimzufahren. «In der Saison ist das schwierig, wir sind auf Turnieren oder die Pferde müssen geritten werden.» Auch für seine Eltern ist es nicht einfach. «Doch sie sind jetzt hier in den Ferien.» Und geniessen die Zeit mit ihm.

20 Pferde müssen täglich bewegt werden

Auf dem Gestüt von Hof in Oberkirch stehen etwa 60 Pferde. Das heisst für Peter Kopecky wie für Veronika Matúsová, die auch dort arbeitet: reiten, reiten, reiten. Täglich bewegen die Beiden an die 20 Pferde. Die Youngsters werden für ihre zukünftigen Aufgaben im Parcours ausgebildet und gefördert. Die Routinierten erhalten ihre tägliche Bewegung und werden trainiert. Dazu kommen die Einsätze an Turnieren. Für seine Partnerin Veronika hat Peter Kopecky lobende Worte: «Sie hilft mir sehr viel und reitet fast noch mehr als ich, und zwar sehr gut.» So waren sie in Sursee gemeinsam über 100 und 105 Zentimeter am Start. Er war dann mit einem Sieg der besser Platzierte von ihnen.

Auf die Frage, welches seine liebsten Pferde sind, kommt die Antwort ohne lange Überlegung: «Catia, Candy und Quinti – alles von-Hof-Pferde. Doch ich habe eigentlich kein Pferd, das ich nicht gerne reite.» Seinen grössten Erfolg hatte er bisher mit Quite Magic, der Holsteiner Stute seiner Partnerin. Zweimal war er im Juli als Zweiter über 140 Zentimeter erfolgreich und das will er ebenfalls mit den Pferden seines Chefs erreichen. Von Anfang an mit dem Ausbilden bis sie es über diese Höhe schaffen. «Jetzt ist mein Ziel hier zu bleiben und immer besser zu werden.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.