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Innerschweizer Leichtathleten sind nicht zu stoppen

An den Regionenmeisterschaften Zentralschweiz in Muttenz sorgen die Innerschweizer für die Highlights. Allen voran die Nidwaldnerin Tina Baumgartner und Noah Rühli aus Rothenburg.
Stefanie Barmet
Sorgt für Bestleistung: Tina Baumgartner (Bild: Hanspeter Roos (Muttenz, 24. Juni 2018))

Sorgt für Bestleistung: Tina Baumgartner (Bild: Hanspeter Roos (Muttenz, 24. Juni 2018))

Tina Baumgartner ist momentan nicht zu bremsen. Die Athletin der LA Nidwalden knackte am vergangenen Wochenende an den Schweizer Mehrkampfmeisterschaften im Siebenkampf über 800 m die U18-EM-Limiten Nummer zwei und drei. An den Regionenmeisterschaften in Muttenz zeichnete sich die 16-Jährige für die herausragende Leistung aus Innerschweizer Sicht verantwortlich. Erst zum zweiten Mal überhaupt trat sie über 400 m Hürden an. In einem nicht idealen Rennen stoppten die Uhren nach 61,58 Sekunden.

Damit blieb sie zwar 0,29 Sekunden über ihrer Bestzeit, unterbot aber die U18-EM-Limite wiederum um fast zwei Sekunden und siegte überlegen vor Salome Hüsler (TSV Rothenburg), die mit 63,93 Sekunden nahe an die U18-EM-Limite herankam.

Baumgartner startet in Györ über 400 Meter Hürden

Über 100 Meter Hürden holte Baumgartner in 14,96 Sekunden Silber und im Hochsprung, wo sie 1,67 Meter übersprang, musste sie lediglich ihrer Trainingskollegin Nadine Odermatt (LA Kerns) mit 1,70 m den Vortritt lassen. Odermatt ist in dieser Disziplin für die U18-EM in Györ selektioniert. Zum Abschluss der zweitätigen Meisterschaft trat die von Thomi Rymann trainierte Athletin am Sonntag über 400 Meter an. Dabei gelang Baumgartner ein Leistungssprung. In 56,56 Sekunden steigerte sie ihre Bestzeit um fast zwei Sekunden und erreichte auch in dieser Disziplin die U18-EM-Limite.

Nach den Regionenmeisterschaften entschied sie gemeinsam mit ihrem Betreuerteam, dass sie in Györ über 400 m Hürden antreten wird. Bitter ist dieser Entscheid indes für Salome Hüsler, welche die Limite mit 63,18 Sekunden ebenfalls unterboten hatte. Da in Györ nur zwei Athletinnen pro Disziplin startberechtigt sind, und mit Lena Wernli (LC Zürich) die Drittplatzierte des letztjährigen EYOF heuer bereits eine Zeit von 60,31 Sekunden gelaufen ist, muss Hüsler zu Hause bleiben.

Noah Rühli

Noah Rühli

Noah Rühli wirft zweimal Bestleistung

Mit drei Medaillen im Gepäck trat Noah Rühli die Heimreise aus Muttenz an. Der Wurfspezialist vom TSV Rothenburg trat im ­Kugelstossen, dem Speerwerfen und im Diskuswerfen an. «Im Kugelstossen sowie mit dem Speer lief es mir technisch nicht so gut. Umso erfreulicher verlief der Wettkampf mit dem Diskus.» Mit 43,70 m konnte der 16-Jährige seine Bestweite um mehr als eineinhalb Meter steigern und siegte mit mehr als zwei Metern Vorsprung. Damit nimmt er in der nationalen Bestenliste der U18 nun Rang vier ein. Die Speerwurfbestleistung von 53,55 m war in Muttenz Silber wert. Lediglich fünf Zentimeter fehlten und Rühli hätte auch in dieser Disziplin Gold gewonnen. Einzig mit der Kugel blieb der Sport-KV-Absolvent mit 13,57 m deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Am ILV-Event in Luzern hatte er eine Weite von 14,59 m erzielt, womit er zurzeit die Nummer fünf der Schweiz ist.

Für die Schweizer Nachwuchsmeisterschaften, die Anfang September in Frauenfeld stattfinden, darf sich der Inhaber der U16-Allzeitbestleistung im Diskuswerfen berechtigte Medaillenhoffnung machen. Zurzeit trainiert er sechsmal pro Woche, wobei er dreimal ins Krafttraining und dreimal in die Bereiche Technik und Athletik investiert. «Am Werfen fasziniert mich, dass man dem Wurfgerät nachsehen kann. Mein grosses Ziel ist, 2018 verletzungsfrei zu bleiben.» Dass das Werfen bei den Rühlis in der Familie liegt, unterstrich Bruder Janis einmal mehr. Eine Kategorie tiefer holte er im Diskurswerfen Silber und verpasste das Podest im Kugelstossen als Viertplatzierter nur knapp.

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