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Harziger Start des Titelhalters Volley Luzern

Das NLB-Frauenteam von Volley Luzern bleibt auch im dritten Spiel ein Sieg versagt. Nach einem gutem Startsatz verlieren die Stadtluzernerinnen gegen Aadorf deutlich mit 1:3 Sätzen.
Ruedi Vollenwyder
Die Luzernerinnen Juliana Furrer (Nummer 4) und Magdalena Hofstetter (5) blocken einen Smash der Aadorferin Muriel Grässli. (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 27. Oktober 2018)

Die Luzernerinnen Juliana Furrer (Nummer 4) und Magdalena Hofstetter (5) blocken einen Smash der Aadorferin Muriel Grässli. (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 27. Oktober 2018)

Ende der letzten Saison freute man sich bei Volley Luzern über den überraschenden Titel eines NLB-Champion bei den Frauen. Diesen holten sich die Luzernerinnen mit einem technisch hochstehenden Volleyball unter Trainer Dusan Jarotta. Da aber von Vereinsseite her ein Aufstieg kein Thema war, veränderte sich das personale Gesicht von Volley Luzern markant. Dusan Jarotta trat als Trainer zurück. Die Nachfolge übernahm Leona Neumannova. Vom NLB-Meisterteam 2018 sind Adrijana Smiljkovic, Magdalena Hofstetter (29), Leona Neumannova (31), Sandra Gehrig (29) nur noch vier routinierte Spielerinnen dabei. Ergänzt wurde das Team mit Talenten (Durchschnittsalter 18) Chiara Wigger, Patricia Häfliger, Rahel Stofer vom eigenen Nachwuchs sowie die NLB-erfahrenen Juliana Furrer (Ruswil), Lorena Böbner (Volleya Obwalden) und Michaela Nussbaumer (Steinhausen). Lisa Müller (Talent School/VBC Sursee) und Emma Schepers (Studentin aus Holland) vervollständigen das Kader.

Der Start in die neue Saison ist dem neuformierten Team nicht wunschgemäss gelungen. Gegen Züri Unterland sowie gegen Giubiasco setzte es knappe 2:3-Niederlagen ab. «Wobei uns die Schiedsrichtern nicht gerade gut gesinnt waren», ärgerte sich Sandra Gehrig, die Spielführerin der Luzernerinnen, nachträglich. Und auch gegen den VBC Aadorf, einem Aufstiegsfavoriten, gab es beim 1:3 (25:20, 21:25, 20:25, 19:25) keine Punkte.

Neuformiertes Team hat mehr zu beissen

Die Luzernerinnen starteten unter den Augen von Männer-Cheftrainer Liam Sketcher, dem HC-Kriens-Handballtrainer Goran Perkovac mit Tochter Korina, die ab dieser Saison im NLA-Team von Kanti Schaffhausen spielt, sowie vom «spionierenden» Nik Buser, dem Cheftrainer von Liga-Konkurrent Volleya Obwalden, furios in diesen Match. Nach einem 1:4-Rückstand zogen die Luzernerinnen auf 17:10 davon und liessen sich im ersten Satz mit 25:20 «die Butter nicht mehr vom Brot nehmen». Was in diesem Spiel so gut begann, endete aber für die neuformierte Truppe um Spielertrainerin Neumannova enttäuschend. Luzern verlor die nächsten drei Sätze, mit Ausnahme des dritten Teilabschnittes, als man zwischenzeitlich mit 19:17 führte, deutlich mit 21:25, 20:25 und 19:25. Die sehr starken und erfahrenen Gäste aus dem Thurgau nützten unter der Regie von Muriel Grässli (31) und der in der Region bestbekannten Linda Kronenberg die vielen Eigenfehler der Luzernerinnen brutal aus und landeten einen ungefährdeten 3:1-Sieg.

«Uns allen war klar, dass wir in dieser Saison mehr beissen müssen als noch in der letzten Spielzeit, als praktisch alles zusammenpasste», erklärt Sandra Gehrig die Niederlagenserie. «Wir stecken immer noch in einer Findungsphase und können die Qualität in unserem Spiel noch nicht über die gesamte Matchdauer hochhalten.» Sandra Gehrig bleibt trotz der erneuten Niederlage optimistisch: «Wenn wir mehr Konstanz in unser Spiel einbringen können, dann werden auch die Siege kommen.»

3. Runde: Steinhausen – Volleya Obwalden 2:3 (18:25, 26:24, 25:22, 19:25, 11:15). Volley Luzern – Aadorf 1:3 (25:20, 21:25, 20:25, 19:25). Toggenburg – Züri Unterland 2:3. Giubiasco – Glarus 1:3.

Rangliste (alle 3 Spiele): 1. Toggenburg 7 (8:3). 2. Aadorf 7 (8:5). 3. Züri Unterland 6 (9:6). 4. Glaronia Glarus 6 (6:4). 5. Giubiasco 5 (7:6). 6. Volleya Obwalden 2 (4:8). 7. Volley Luzern 2 (5:9). 8. Steinhausen 1 (3:9).

Volley Luzern – Aadorf 1:3

Turnhalle Säli. – 70 Zuschauer. – SR Cejka/Budinsky. – Spieldauer: 98 Minuten. – Sätze: 25:20, 21:25, 20:25, 19:25. – Luzern: Furrer, Hofstetter, Gehrig, Nussbaumer, Smiljkovic, Neumannova, Häfliger (Libera); Stofer, Müller, Böbner, Schepers, Wigger, Erni (Libera).

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