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Der Kampf des FC Gunzwil gegen den Abstieg wird härter

Der FC Gunzwil verliert gegen das 2.-Liga-Duell den FC Littau 0:2. Die Gäste zeigen das grössere Kämpferherz und mehr Siegeswille.
Michael Wyss
Herbert Baumann bringt den FC Littau wieder in die Erfolgsspur zurück. Bild: Manuela Jans

Herbert Baumann bringt den FC Littau wieder in die Erfolgsspur zurück. Bild: Manuela Jans

«Ich bin enttäuscht. Dass wir verlieren, geht in Ordnung. Wir haben uns nichts anderes verdient. Littau war siegeswilliger und hat die blauen Flecken geholt, die es benötigt, wenn man gewinnen will», zeigte sich Gunzwils Spielertrainer Sascha Imholz nach der 0:2-Niederlage gegen Littau frustriert. Und der 30-Jährige doppelt nach: «Ich habe mir mehr erhofft nach zuletzt überzeugenden Leistungen.» Die Michelsämter düpierten zuletzt mit Emmenbrücke (1:1) und Rotkreuz (1:1) zwei Aufstiegsaspiranten. «Das zeigt mir, dass wir Qualitäten haben. Doch es braucht in jedem Spiel 110 Prozent. Sonst verlierst du gegen jeden Gegner. Wir hatten gegen Littau unsere Chancen, doch es fehlte die Durchschlagskraft, die letzte Überzeugung», monierte der Urner und frühere Profi Imholz.

Für die Michelsämter, die aktuell auf dem 11. Platz liegen, steht ein eminent wichtiges Spiel auf dem Programm. Am Samstag (17.30, Luterbach) reisen die Gunzwiler nach Küssnacht, das stark abstiegsgefährdet ist. Imholz: «Wir müssen eine Reaktion zeigen. Im Kampf um den Ligaerhalt sind wir gefordert.» Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass die Michelsämter Punkte benö-tigen. Sollten vier Teams absteigen, je nach Anzahl der Absteiger aus der 2. Liga Inter Gruppe 4 und 5 aus dem IFV-Gebiet, wäre die Imholz-Equipe aktuell auf einem Relegationsplatz. Die Hypothek auf den rettenden 10. Rang beträgt allerdings nur zwei Zähler.

Die Littauer, die das Spiel mit einem Doppelschlag innert vier Minuten (56. Yannic Aregger 1:0; 60. Simon Britschgi 2:0) entschieden, können auf eine bisher geglückte Rückrunde blicken. Vier Spiele, sieben Punkte, die Ausbeute stimmt.

Littau spielt nun gegen das Schlusslicht

Auch für Trainer Herbert Baumann (54): «Wir konnten nur gegen Cham bei der 0:4-Niederlage nicht reüssieren. Unser Weg stimmt, doch der Abstiegskampf dauert an. Wir sind gefordert. Der Sieg in Gunzwil war enorm wichtig und macht mich stolz. Wir haben geduldig gespielt und nutzten unsere Chancen. Der Kampf stimmte, der Wille war spürbar. Es waren Big-Points für uns.»

Nun kann Littau am Donnerstag (20.00, Ruopigen) gegen Schlusslicht Sursee II nachdoppeln und sich mit einem weiteren Sieg zusätzliche Luft im Abstiegskeller verschaffen. «Ich bin zuversichtlich, dass wir die Klasse halten. Ich traue uns sogar einen Mittelfeldplatz zu», glaubt das Eigengewächs Yannic Aregger (18, Stür-mer). Der gebürtige Littauer und Torschütze zum 1:0 in Gunzwil sagt weiter: «Gegen Sursee zählt nur der Sieg. Es warten weitere Big-Points. Diese Chance müssen wir packen.» Und Baumann hebt den Mahnfinger: «Wir müssen bereit sein für diesen Kampf. Das Schlusslicht wird uns fordern. Es wird kein Spaziergang werden.

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