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Grosse Enttäuschung für den Nidwaldner Lussy an der Cross-EM

Florian Lussy aus Oberdorf ging mit grossen Erwartungen an die Cross-EM, die dieses Jahr in Tilburg (NED) stattfand. Den 82. Rang kann der 24-jährige Nidwaldner nur schwer erklären.
Franz Hess
Kam in Tilburg nicht wunschgemäss auf Touren: der 24-jährige Florian Lussy (Mitte) aus Oberdorf. Bild: Franz Hess (Tilburg, 9. Dezember 2018)

Kam in Tilburg nicht wunschgemäss auf Touren: der 24-jährige Florian Lussy (Mitte) aus Oberdorf. Bild: Franz Hess (Tilburg, 9. Dezember 2018)

Im niederländischen Tilburg kämpften am letzten Sonntag insgesamt drei Innerschweizer mit der europäischen Elite an der Cross-Europameisterschaften. Aus der Innerschweiz war neben Yves Cornillie (Kategorie U20/92. Rang) und Flavia Stutz (U23/20. Rang) auch der Nidwaldner Florian Lussy dabei, der sich in der Elitekategorie mit den Besten in Europa messen durfte. Am letzten Sonntag erwischte er jedoch nicht seinen besten Tag und erreichte im grossen Elitefeld den 82. Rang.

Der 24-jährige Nidwaldner etwas frustriert: «Ich bin mit dem Resultat nicht glücklich und sehr enttäuscht über meine Leistung. In Amerika war ich in sehr guter Form und kann daher meine Klassierung nicht erklären. Mein Ziel war es, der beste Schweizer zu sein, was leider nicht klappte.» Auf die Frage, ob sich die Reise und die Zeitumstellung negativ ausgewirkt hätten, antwortete er: «Ich konnte vor meiner Abreise nach Holland zu Hause in Oberdorf bei meinen Eltern übernachten und merkte eigentlich keine Beschwerden. Ich kann mir die eher bescheidene Rangierung nicht erklären. Ich werde jetzt einen Monat zu Hause ausruhen und mich dann in Amerika auf die kommende Indoor und Freiluft-Saison vorbereiten.»

Die Rennen in den USA sind äusserst hart

Der gelernte Detail-Sportartikelverkäufer Florian Lussy, weilt seit drei Jahren in den USA und studiert dort an der Sport-Akademie der University of North Texas Sportmanagement. Der talentierte Läufer, der am kommenden 15. Januar seinen 24. Geburtstag feiert, erfreute sich in diesem Herbst in Amerika einer guten Form und erkämpfte sich an den anspruchsvollen Universitäts-Crossläufen mehrere Spitzenränge, was ihm die Selektion für Tilburg eintrug.

Zu Beginn seines Aufenthaltes in Amerika hatte der Nidwaldner in seiner neuen Umgebung etwas Mühe, denn der Trainingsumfang war erheblich höher als er es sich in der Schweiz gewohnt war, was bei ihm anfänglich zu mehreren gesundheitlichen Rückschlägen führte. Diese Rennen in den USA sind sehr hart, starten doch bis zu 250 Läufer im gleichen Cross-Rennen. Alle versuchen mit einem horrendem Anfangstempo eine möglichst gute Position zu erlaufen. Wenn du dann hier nicht mitgehst, siehst du dich bald in einem Rang ausserhalb der ersten Hundert.»

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