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Gossaus NLA-Handballer stehen im Playout mit dem Rücken zur Wand

Gossau verliert auch das zweite Auswärtsspiel in der NLA-Playout-Serie gegen GC Amicitia Zürich deutlich. Bei der 18:27-Niederlage passt vor allem in der Offensive wenig zusammen
Ives Bruggmann, Zürich
Mit sieben Treffern war Lucius Graf (weiss) einmal mehr der erfolgreichste Torschütze der Gossauer NLA-Mannschaft. (Bild: Michel Canonica)

Mit sieben Treffern war Lucius Graf (weiss) einmal mehr der erfolgreichste Torschütze der Gossauer NLA-Mannschaft. (Bild: Michel Canonica)

Fortitudo Gossau erlitt in der Zürcher Saalsporthalle einen Systemabsturz: nichts ging mehr. Zu Beginn der zweiten Hälfte fiel die Entscheidung zu Gunsten von GC Amicitia, das nun im Playout mit 2:1 in Front liegt und nur noch einen Sieg vom Ligaerhalt entfernt ist.

Ballverluste, Fehlwürfe, Schrittfehler und Zweiminutenstrafen standen am Ursprung des vorentscheidenden 5:1-Laufs der Zürcher nach der Pause. Beim Stand von 18:11 für die Gastgeber war die Partie gelaufen. Gossaus Trainer Oliver Roth sagte nach der Partie:

«Mit 18 Toren kann man nicht gewinnen»

Die Leistung in der Offensive sei schlicht ungenügend gewesen. In der Tat leistete sich Fortitudo zu viele technische Fehler, agierte mit mangelnder Überzeugung und verwarf zu viele aussichtsreiche Tormöglichkeiten.

Einzig in der Deckung war die Leistung in der dritten Playout-Partie nicht ungenügend, wenn auch in diesem Bereich nicht ganz an die Performance vom Heimspiel angeknüpft werden konnte. Zudem verloren die Gossauer Goalies Ronan Le Peillet und Kaj Stokholm das Duell mit ihrem Gegenüber Nikola Marinovic deutlich.

Ehret gibt Leitplanken vor

Auf Seiten der Zürcher sah die Gemütslage nach dem Spiel hingegen ganz anders aus. Arno Ehret hat die junge Equipe im Vergleich zu Saisonbeginn deutlich stabilisiert, vor allem in der Defensive. Das zeigte GC Amicitia auch im zweiten Playout-Heimspiel.

«In der Defensive haben wir die Basis gelegt», sagte der ehemalige Schweizer Nationaltrainer Ehret. Goalie Marinovic schuf mit seinen Paraden den entscheidenden Vorteil. Lediglich mit der Offensive ist Ehret noch nicht ganz zufrieden. «In den Auslösungen können wir noch dynamischer sein. Zudem war mir das ganze noch zu zittrig.»

Insgesamt hielten sich die Zürcher Spieler jedoch an die Vorgaben ihres Trainers und sicherten sich damit den Matchball. «Die Schwankungen sind mir immer noch zu gross», so Ehret, der die Serie «so schnell wie möglich», also am liebsten bereits am Samstag in Gossau beenden möchte. Er warnt: «Fortitudo hat in dieser Saison schon in einigen Heimpartien stark gespielt.»

Ein Titel steht auf dem Spiel

Der Druck des Gewinnens liegt nun also bei Gossau. Doch die vergangenen Jahre des Abstiegskampfs haben gezeigt: In diesen Situationen ist Fortitudo am stärksten. Lange mit der Niederlage aufhalten will sich Trainer Roth bis zum Samstag nicht mehr:

«Wir besprechen das Spiel eine Viertelstunde lang. Danach widmen wir uns der Vorbereitung auf die nächste Partie.»

Vor allem in der Offensive bedarf es einer markanten Steigerung, wenn die Gossauer den Titel der «Unabsteigbaren» auch in der elften Saison in Folge aufrecht erhalten wollen.

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