Für die Buochser Volleyballer waren die «Halbfinals das Zückerchen»

Beim VBC Buochs blickt man auf eine erfolgreiche Volleyball-Saison zurück.

Ruedi Vollenwyder
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Buochs mit Präsident Adrian Zihlmann am Block (vorne) ist zufrieden mit dieser Saison.

Buochs mit Präsident Adrian Zihlmann am Block (vorne) ist zufrieden mit dieser Saison.

Bild: Roger Grütter (Buochs, 16. November 2019)

Was den Buochser 1.-Ligisten nach zwei 0:3-Halbfinal-Niederlagen gegen St.Gallen in der letzten Saison vorenthalten blieb, gelang dem Team um den neu verpflichteten Spielertrainer Marcel Sharma diesmal souverän. Nämlich der Einzug in den Playoff-Final. Die Buochser legten im ersten Halbfinalspiel mit einem 3:1-Sieg vor. Und als Buochs im Rückspiel gegen Andwil-Arnegg den 0:1-Satzrückstand in eine 2:1-Satzführung drehte, war der Einzug in den Final trotz der 2:3-Niederlage fix. Der Trainer von Andwil-Arnegg, Richi Stolz, hatte denn auch viel Lob für die Spielweise der Nidwaldner übrig und meinte: «Das erfahrene Team spielte, wenn es um die wichtigen Punkte ging, gross auf und überzeugte mit einem feinen, variantenreichen Spiel.» Und Buochs-Präsident und -Spieler Adrian Zihlmann sagt nicht ohne Stolz: «Die Halbfinalspiele gegen die Ostschweizer waren für uns Spieler ganz klar das Zückerchen einer wirklich gelungenen Saison.»

So fokussiert stiegen die Buochser noch selten in eine Saison. Im Gegensatz zur letzten, als die Nidwaldner viel Verletzungspech beklagten, stand diesmal eine topmotivierte und vor allem routinierte und eingespielte Mannschaft auf dem Spielfeld. Von Saisonbeginn weg visierte die mit «einigen älteren Männern gespickte Mannschaft» (so Adrian Zihlmann) unter der Regie von Spielertrainer Marcel Sharma mit aller Konsequenz die Aufstiegsspiele an. Man wollte an der Tabellenspitze mitmischen und dementsprechend war das Engagement der Spieler in den Trainings und bei den Spielen extrem hoch. Die Qualifikation beendete der VBC Buochs mit nur drei Niederlagen nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Mitkonkurrent VBC Gelterkinden denn auch auf dem ersten Tabellenplatz. Ein einziger weniger zugelassener Satzverlust entschied für die Buochser und gegen die Basel-Landschäftler.

Die Buochser brauchen jüngere Spieler

Das primäre Saisonziel wurde knapp, aber gleichwohl souverän erreicht. Der Lohn waren die beiden Halbfinalspiele gegen den VBC Andwil-Arnegg, dem Tabellenzweiten der Gruppe 4. «Diese beiden Partien haben wir denn vor viel Publikum auch sichtlich genossen», schwärmt der Präsident im Nachhinein. Für Zihlmann war die «gute Stimmung und der grosse Spassfaktor» innerhalb der Mannschaft mitentscheidend, dass Buochs auf eine wirklich gelungene Saison zurückblicken kann.

Dass der Final gegen die zweite Mannschaft von Jona dann wegen dem Corona-Virus nicht mehr gespielt werden konnte, ärgert Adrian Zihlmann nicht. «Die Gesundheit geht vor. Wir werden uns nun optimal auf die nächste Saison vorbereiten und versuchen, uns dann wieder von der besten Seite zu zeigen. Es wäre allerdings schön, wenn wir die nächste Spielzeit mit ein paar jüngeren Spielern in Angriff nehmen könnten.» Denn der Altersdurchschnitt des Teams ist mit 30,5 Jahren schon etwas hoch.