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Erni auch auf der Jolle erfolgreich

Philippe Erni hat das Jollensegeln nicht verlernt. An der «Swiss Open Alpnachersee» muss sich der Segler aus Römerswil allerdings einem Frauenteam vom Zürichsee geschlagen geben.
Der Römerswiler Philippe Erni (mit weisser Mütze) in Aktion auf der 470er-Jolle auf dem Alpnachersee. (Bild: Ralph Etlin (Alpnachstad, 9. Juni 2019))

Der Römerswiler Philippe Erni (mit weisser Mütze) in Aktion auf der 470er-Jolle auf dem Alpnachersee. (Bild: Ralph Etlin (Alpnachstad, 9. Juni 2019))

Der Alpnachersee gilt als windsicheres Revier und ist für Regatten mit kleineren Booten eigentlich prädestiniert. In den letzten Jahren hatten sich die Aktivitäten aber sehr beschränkt. Dem möchte der Wassersportclub Obwalden (WSCO) Einhalt gebieten und alte Traditionen wieder aufleben lassen. Mit der «Swiss Open Alpnachersee» organisiert er alle zwei Jahre einen Segelevent nur für Jollenklassen.

Rund 60 Segler aus vier Klassen – 470er, Pirat, Fireball und 505er – sind über das Pfingstwochenende nach Alpnachstad gereist – und das Revier wurde seinem guten Ruf gerecht. Während auf den Mittellandseen kaum Wind herrschte, konnte auf dem Alpnachersee an zwei Tagen bei 2 bis 3 Beaufort sechs, in einigen Klassen sogar sieben Wettfahrten gesegelt werden. Einzig der Pfingstmontag brachte keine zählbaren Ergebnisse mehr.

Eigentlich kennt man Philippe Erni aus Römerswil als erfolgreichen Steuermann auf der J70-Jacht bei der Schweizer Segelliga. Mit dem Team des Segelclubs Cham ist der Luzerner Ende der letzten Saison in die höchste Spielklasse, die Swiss Sailing Super League, aufgestiegen. Weniger bekannt ist, dass Erni mit seinem Zürcher Vorschoter Stephan Zurfluh auch intensiv auf der 470er-Jolle regattiert. «Wir trainieren zwar weniger, aber es macht uns beiden immer noch viel Spass», sagt Philippe Erni. «Die 470er hat sehr viele Trimmmöglichkeiten, und es gibt auf dem Wasser viel intensivere Zweikämpfe, weil näher beieinander gesegelt wird.»

Andere Verhältnisse als auf dem Thunersee

Am vergangenen Wochenende segelten im kleinen Feld der 470er-Jollen das Frauenteam Sandra Giovanoli/Mara Bezel und das Duo Philippe Erni/Stephan Zurfluh in einer eigenen Liga. Alle Laufsiege gingen an eines der beiden Teams. Nach harten Duellen vermochten sich die Frauen vom Zürichsee vielfach knapp durchzusetzen. Vor einem Monat, zum Saisonauftakt am Thunersee, hatte sich das noch ganz anders präsentiert. Im Berner Oberland hatte das für den Segelclub Cham segelnde Duo Erni/Zurfluh bei sämtlichen sechs Wettfahrten die Nase vorne. Erni liefert dazu aber auch eine Erklärung: «In Thun hatte es mehr Wind, das kommt uns entgegen. Das Frauenteam bringt rund 20 Kilogramm weniger Gewicht auf das Boot. Kommt hinzu, dass die Frauen am Wochenende auf dem Alpnachersee auch sehr stark gesegelt sind.»

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