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Turnerin Debora Wolfisberg: Erfolgreich über den Schatten gesprungen

Über 740 Turnerinnen unterziehen sich an der Regionenmeisterschaft Napf in Dagmersellen einem ersten Formtest für die kommende Wettkampfsaison. Mittendrin: die 15-jährige Debora Wolfisberg vom STV Neuenkirch.
Stefanie Meier
Feiert den gelungenen Wettkampf in Dagmersellen: die 15-jährige Debora Wolfisberg (ganz links mit Medaille) zusammen mit den Klubkameradinnen des STV Neuenkirch. (Bild: Petra Bühlmann (Dagmersellen, 11. Mai 2019))

Feiert den gelungenen Wettkampf in Dagmersellen: die 15-jährige Debora Wolfisberg (ganz links mit Medaille) zusammen mit den Klubkameradinnen des STV Neuenkirch. (Bild: Petra Bühlmann (Dagmersellen, 11. Mai 2019))

Jung, ehrgeizig, unerschrocken – alles Attribute, die zur 15-jährigen Debora Wolfisberg passen. Die Neuenkircherin absolviert heuer ihre zweite Saison in der Kategorie 6. Bei der 18. Auflage der Regionenmeisterschaft Napf in Dagmersellen überraschte sie ihre Konkurrenz wie auch das Publikum mit einem souveränen Auftritt. Den Vierkampf meisterte Wolfisberg fehlerfrei, glänzte an jedem Gerät mit Noten zwischen 9,10 und 9,70 Punkten und gewann knapp, jedoch verdient Gold. Ein Sieg, der ihr sehr viel bedeutet.

Zwei Mal wöchentlich steht die Sekundarschülerin in der Halle und feilt an ihren Übungen. Trainerin Alexandra Renggli unterlässt es nicht, ihre Athletin stets zu pushen, sie vor neue Herausforderungen zu stellen und ihr Können auf die Probe zu stellen. Glücklicherweise gehört Wolfisberg zu der Sorte Turnerinnen, die zwar einen gesunden Respekt aufweisen, sich aber getrauen, ab und zu über ihren Schatten zu springen und so die Komfortzone zu verlassen. Wolfisbergs Neugier für anspruchsvollere Elemente und schwierigere Übungen ist immer vorhanden.

Eine knappe Entscheidung

Am Gerätemeeting in Büron von Ende März konnte Wolfisberg noch nicht um den Sieg mitreden, landete lediglich auf Rang 16. Als hätte sie kaum mit Nervosität oder Lampenfieber zu kämpfen, lieferte sie kurze Zeit später in Dagmersellen auf den Punkt genau Turnkunst auf höchstem Niveau ab. Mit einer Riesenfelge am Reck und der Kombination aus Radwende-Flic-Flac-Salto am Boden schlug sie ein hohes Schwierigkeitsniveau an, was aber nicht zwangsläufig eine bessere Bewertung bedeutet. Im Gegenteil: So musste auch Wolfisberg hart für ihren ersten Sieg kämpfen. Um einen knappen Zehntelspunkt brachte sie diesen Coup ins Trockene und verwies Leonie Wolfisberg und Livia Stöckli, das Duo des STV Beromünster auf die Ehrenplätze.

In einer Turnerfamilie gross geworden

Mit der Goldmedaille um den Hals baute sich erneut eine gewisse Nervosität in ihr auf. Die war aber keineswegs mit jener kurz vor dem Wettkampf zu vergleichen. Denn Nervosität kennt Wolfisberg nur zu gut: «Ich rede mir dann jeweils gut zu, turne meine Übungen x-mal in Gedanken durch und konzentriere mich einzig und allein auf meinen Wettkampf.» Als zweitjüngstes Kind ist sie in einer Turnerfamilie gross geworden. Physisch und mental wird sie von ihrer Familie unterstützt und an die Wettkämpfe begleitet. Dieser Sieg und die vielen Gratulationen musste sie zuerst ein wenig verdauen. Kurz nach der Siegerehrung konnte die junge Turnerin kaum in Worte fassen, welche Ziele sie diese Saison verfolgt. «Ich will einfach zeigen, was ich kann und dabei viel Spass haben. Und ich freue mich sehr auf das Eidgenössische Turnfest in Aarau.» Der Gedanke an ihr erstes grosses Fest lässt ihre Augen aufleuchten. So viele Premieren auf einmal machen Lust auf mehr.

Für ein Jahr nochmals ins Turndress schlüpfen

Von Premieren zu Dernièren: Die Regionenmeisterschaft Napf ähnelte einem Ehemaligentreffen. Viele erfahrene Turnerinnen, die ihre Reckleder schon längst an den Nagel gehängt hatten, fanden sich anlässlich des «ETF-Jahres» auf dem Wettkampfplatz wieder. Für ein Jahr nochmals ins Turndress schlüpfen, das Wettkampffeeling geniessen und sich dem Wertungsgericht stellen, heisst die Devise. Bei den Frauen siegte die frühere K7-Turnerin Andrea Stadelmann aus Willisau. Wie Turnen geht, hat sie längst nicht vergessen. In der Königskategorie 7 setze sich die 16-jährige Mirjam Bregenzer (Beromünster) vor Routinier Eliane Zemp (Sursee) und ihrer Zwillingsschwester Christelle Bregenzer durch.

Kategorie 1: Melina Sonderegger (Beromünster) 38,00. 2. Anniek Schweitzer (Neuenkirch) 37,40. 3. Noelia Arnold (Grosswangen) 37,30. 4. Jael Egli (Wolhusen) 37,20. 5. Leonie Bucheli (Neuenkirch) und Noemi Wüest (Büron), je 37,15. 7. Amélie Zimmermann (Neuenkirch) und Jael Meyer (Grosswangen), je 36,90.

Kategorie 2: 1. Joy Bühlmann (Triengen) 37,05. 2. Leya Gisler (Dagmersellen) 36,70. 3. Michaela Huber (Sempach) 36,45. 4. Elyn Kaufmann (Triengen) 36,30. 5. Elin Zwicky (Neuenkirch) 36,10. 6. Emily Rosa Böll (Dagmersellen) und Nicole Kaufmann (Triengen), je 36,05. 8. Jana Küng (Beromünster) 35,80. 9. Sara Fuchs (Malters) 35,75.

Kategorie 3: 1. Sophia Steiger (Büron) 38,15. 2. Ria Ottiger (Neuenkirch) 37,50. 3. Emilie Bregenzer (Beromünster) und Adeline Arnold (Sursee), je 37,40. 5. Fabiola Baumann (Beromünster) 37,30. 6. Leona Köppel (Sempach) 37,20. 7. Alissa Kirchhofer (Büron) und Carmen Huber (Grosswangen), je 36,95. 9. Jaelle Niederberger (Büron) 36,85. 10. Lea Wilhelm (Triengen) 36,80.

Kategorie 4: 1. Amelie Rölli (Altbüron) 37,65. 2. Julija Stojanovic (Triengen) und Valérie Loose (Beromünster), je 37,55. 4. Lara Bühlmann (Sursee) 37,50. 5. Milena Blanco Pose (Büron) 37,30. 6. Caroline Häfliger (Altbüron) 37,25. 7. Lynn Estermann (Beromünster) 37,20. 8. Samia Metzler (Sursee) 37,15. 9. Alina Lustenberger (Beromünster) 36,85. 10. Yael Kaufmann (Büron) 36,80. 11. Carmen Jenni (Wolhusen) 36,65.

Kategorie 5: 1. Lara Dillschneider (Büron) 38,00. 2. Lara Krügel (Willisau) 37,30. 3. Anja Huber (Beromünster) 37,00. 4. Jael Michel (Neuenkirch) und Nadine Hübscher (Grosswangen), je 36,90. 6. Lorena Felix (Beromünster) 36,65. 7. Rahel Frei (Sursee) 36,60. 8. Svenja Willimann (Beromünster) 36,50. 9. Luana Lang (Beromünster) 36,40. 10. Sara Frei (Sursee) 36,25. 11. Lore Hänsler (Willisau) 36,15. 12. Lena Purtschert (Roggliswil) 36,05.

Kategorie 6: 1. Debora Wolfisberg (Neuenkirch) 37,45. 2. Leonie Wolfisberg (Beromünster) 37,35. 3. Livia Stöckli (Beromünster) 37,30. 4. Kaja Dillschneider (Büron) 37,05. 5. Lara Fischer (Beromünster) 36,80. 6. Rebekka Furrer (Beromünster) 36,60. 7. Anna Bühlmann (Neuenkirch) 36,35. 8. Corinne Holzmann (Grosswangen) 36,20. 9. Nadine Helfenstein (Neuenkirch) 36,05. 10. Leandra Huber (Grosswangen) 35,75. 11. Lea Frei (Sursee) 35,50.

Kategorie 7: 1. Mirjam Bregenzer (Beromünster) 38,35. 2. Eliane Zemp (Sursee) 37,50. 3. Christelle Bregenzer (Beromünster) 36,95. 4. Angela Günther (Beromünster) 36,30. 5. Antonia Barmettler (Neuenkirch) und Tanja Fries (Ettiswil), je 35,95. 7. Carole Schnider (Grosswangen) 35,90. 8. Andrea Zimmermann (Beromünster) 35,40. 9. Marion Strebel (Altbüron) 35,15. 10. Jacqueline Meier (Grosswangen) 34,90. 11. Fabienne Ramseier (Ettiswil) 34,70. 12. Eva Fleischlin (Sempach) 34,50.

Kategorie Frauen: 1. Andrea Stadelmann (Willisau) 38,05. 2. Stefanie Meier (Grosswangen) 37,90. 3. Sarah Bargetzi (Malters) 37,35. 4. Cornelia Strebel (Altbüron) 35,80. 5. Lea Bühler (Willisau) 35,70. 6. Petra Reichmuth (Grosswangen) 35,65. 7. Leonie Stütz (Beromünster) 35,35. 8. Rafaela Schmid (Sempach) 35,15. 9. Lea Heller (Beromünster) 35,05. 10. Sara Fallegger (Malters) 34,90.

Alle Resultate: www.turnverband.ch

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