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Der Urner Mathias Briker soll Tina Weirather stärker machen

Mathias Briker wird neuer Frauen-Cheftrainer beim Liechtensteinischen Skiverband (LSV). Bereits ab Mai wird der Urner Tina Weirather betreuen.
Peter Gerber Plech
Matias Briker soll der Liechtensteinerin Tina Weirather neue Impulse verleihen. (Bild: PD)

Matias Briker soll der Liechtensteinerin Tina Weirather neue Impulse verleihen. (Bild: PD)

In beiden Funktionen löst Mathias Briker Charly Pichler ab, dessen zukünftige Tätigkeit noch nicht klar ist. Pichler seinerseits folgte im April 2017 als Nachfolger von Andy Evers. Weirather, die als 17. des Gesamtweltcups die schlechteste Saison seit 2012/2013 hinter sich hat und im abgelaufenen Winter ohne Weltcup-Sieg geblieben ist, erhofft sich von diesem Wechsel frischen Wind in ihrem Betreuerteam. Sie werde mit viel Energie in die Saisonvorbereitung gehen, schreibt der Liechtensteinische Skiverband in einer Medienmitteilung.

«Ich glaube, ich bin in der glücklichen Position, dass ich beim Super-G mit einem dritten Gesamtrang nicht mehr zufrieden bin. Zudem holte ich an der WM keine Medaille, bin in der Abfahrt weit weg. Darum ziehe ich keine positive Bilanz», sagte Weirather zum Saisonschluss in einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen. Der Trainerwechsel soll mithelfen, dass die Liechtensteinerin zu alter Stärke zurückfinden kann.

«Ich freue mich auf neue Inputs und Blickwinkel. Mathias war selber aktiv und ich bin überzeugt, dass wir ein starkes Team werden.»

Brikers erste Aufgabe wird eine genaue Analyse der abgelaufenen Saison sein. «Das Schlüsselwort bei Tina heisst Vertrauen. Vertrauen in das Material, in das eigene Skifahren und ins Umfeld», sagt Briker auf Anfrage von skinews.ch. «Wir haben da eine gute Basis, da wir uns doch schon mehrere Jahre kennen. So müssen wir beide nicht bei Null beginnen.» Auch wenn Weirather den Riesenslalom im Weltcup – bis auf das Eröffnungsrennen in Sölden – im letzten Winter weggelassen hat und wohl auch künftig weglassen wird, ist diese Disziplin für Briker zentral. «Wir werden intensiv Riesenslalom trainieren. Dieser Schwung ist nach wie vor die Basis für das schnelle Kurvenfahren.»

Briker freut die neue Herausforderung

Briker ist bereits seit mehreren Jahren beim Liechtensteinischen Skiverband tätig. Zuerst als Assistenztrainer bei der Jugend, danach als Chef Nachwuchskader Alpin und zuletzt als Chef Jugendkader Alpin. Briker freut sich über seinen neuen Aufgabenbereich und die neue Herausforderung: «Auf die neue Herausforderung freue ich mich sehr. Ich bin überzeugt, dass Tina und ich als Team gut arbeiten werden und Tina ihre gesteckten Ziele erreichen wird.» Mathias Briker, der selber als Aktiver Europacup-Rennen bestritten hat, ist 37 Jahre alt, stammt aus dem Kanton Uri und lebt in Planken.

Präsident Alexander Ospelt ist überzeugt, dass es mit Mathias Briker gelingen wird, an die bisherigen Erfolge anzuknüpfen: «Wir freuen uns, dass wir einen Trainer aus unserem eigenen Land fördern und in den Weltcup bringen konnten. Ich bin sicher, Mathias wird seine Arbeit hervorragend meistern und wertvolle Inputs einbringen, um Tina weiterzubringen.»

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