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Emmenbrücke steuert in Richtung Aufstieg

Der SC Obergeissenstein verliert den Spitzenkampf gegen den FC Emmenbrücke 1:4. Der Fastabsteiger der letzten Saison hat sich trotz dieser Niederlage ein beachtliches Polster geschaffen.
Michael Wyss

«Niederlagen schmerzen. Zuhause verliert man nie gerne», monierte Micha Egli (45) nach der 1:4-Niederlage gegen Emmenbrücke. Obergeissensteins Trainer weiter: «Wir stehen mit 20 Punkten an vierter Stelle und über den Erwartungen.» Auf den heutigen Tag genau vor 16 Wochen (16. Juni), schafften die Stadtluzerner in extremis mit dem 5:1-Sieg über den Absteiger Malters in der letzten Runde den Verbleib in der 2. Liga regional. «Wir wissen deshalb die Lage richtig einzuschätzen. Unser Bestreben heisst erneut die Klassenzugehörigkeit zu sichern. Alles Weitere ist Zugabe», weiss Obergeissensteins Präsident Andreas Piattini. Der 46-Jährige sagt: «Wichtig ist, dass wir den Klassenerhalt so schnell wie möglich sichern können.»

Träumt man auf der Wartegg vom Aufstieg in die 2. Liga interregional? «Träumen sei erlaubt, das verbieten wir keinem Spieler. Doch wir bleiben auf dem Boden der Realität», so Egli unmissverständlich. Und Piattini ergänzte: «Wichtig ist am Ende der Qualifikation auch, wie sich die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs entwickelen. Erfolg basiert bei uns nicht nur auf einer Rangierung.»

«Die Grossen ärgern, aufsteigen müssen andere»

«Diesen Start hätte ich Anfang Saison gleich unterschrieben. Das war nicht zu erwarten. Wir geniessen diesen Moment, werden uns aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen», so Obergeissenstein Stürmer Manuel Bucheli. Der 31-Jährige über die Gründe des zwischenzeitlichen Erfolgs: «Wir haben einen guten Mix, ein super Kollektiv. Wir Spieler begegnen uns auch ausserhalb des Spielfeldes und unternehmen etwas in der Freizeit gemeinsam. Das ist wichtig, wenn man Erfolg will.» Liebäugelt Bucheli denn mit dem Aufstieg? «Wir wollen die Grossen ärgern. Aufsteigen müssen andere Mannschaften.»

In höheren Sphären schwebt nach diesem Auftakt mit acht Siegen und zwei Niederlagen Emmenbrücke Präsident Franco Gulli (35): «Als Aufsteiger mischen wir oben mit, das macht mich stolz.» Dass die Liganeulinge Rotkreuz und Emmenbrücke als Aufstiegskandidaten gehandelt werden, stört Gulli nicht: «Wir haben ein gutes Team und wissen um unsere Qualitäten. Gemeinsam verfolgen wir ein Ziel.» Welches, wollte der Vereinshöchste nicht nennen. Doch das liegt auf der Hand: Der Aufstieg in die 2. Liga inter. Gulli hatte sich ja in einem früheren Interview geäussert, dass es das Ziel sein müsse, im Stadion Gersag eines Tages wieder Erstliga-Fussball zu bewundern. Noch Luft nach oben sieht FCE-Trainer Jean-Daniel Gross (52): «Als Aufsteiger kann ich mit dem bisher Erreichten zufrieden sein. Allerdings können wir es besser, individuell wie auch im Kollektiv.»

Zwei Aufsteiger bestreiten den Spitzenkampf

«Trotz diversen Umstellungen, bedingt durch Absenzen, haben wir es geschafft, konstant zu sein. Wir sind schnell zu einer Einheit gereift, trotz unterschiedlichen Kulturen und Herkünften.» Ein Manko? «Die Kommunikation auf dem Platz. Fussball ist eine Lebensschule, da lernt man viel über die Motivation, Engagement, Disziplin und Respekt. Wir haben schon noch die eine oder andere Baustelle.» Captain und Challenge League erprobter Ex-Krienser Demerali Saliu: «Wir sind auf Rang zwei, das ist positiv. Ich will immer gewinnen, und wenn du nach dem zehnten Spieltag auf einem Aufstiegsplatz liegst, willst du auch aufsteigen.» Nun folgt am Samstag (18.00, Stadion Gersag) das Topspiel der Runde gegen den Leader Rotkreuz: «Wir wollen gewinnen. Dafür benötigt es 90 Minuten Leidenschaft und Siegeswille. Mit einem Sieg könnten wir auf den Thron steigen, dafür muss uns keiner motivieren», so der 28-jährige Mittelfeldspieler.

IFV-Cup. Achtelfinals. Heute. 20.00: Menzingen (3. Liga) – Küssnacht (2.), Stans (2.) – Sins (2.), Nottwil (3.) – Littau (2.), Baar (3.) – Emmen (2.), Knutwil (4.) – Luzerner SC (2.), Hochdorf (2.) – Rotkreuz (2.). – 20.15: Muotathal (3.) – Obergeissenstein (2.). – 20.30: Rothenburg (3.) – Ebikon (3.).

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