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Die Volleyballer von Emmen-Nord behalten einen kühlen Kopf

Der Start zur «Mission Playoff-Finals» in der 1. Liga unter dem neuen Trainer Marco Fölmli ist Emmen-Nord gelungen: fünfter Sieg im fünften Spiel. Der VBC Buochs war beim 3:1-Erfolg aber ein hartnäckiger Gegner.
Ruedi Vollenwyder
Der Buochser Andreas Bircher rechts) beschäftigt den Emmer Block mit Timo Rogger (hinten links) und Nico Schmid (hinten rechts).Bild: Pius Amrein (Emmenbrücke, 10. November 2018)

Der Buochser Andreas Bircher rechts) beschäftigt den Emmer Block mit Timo Rogger (hinten links) und Nico Schmid (hinten rechts).Bild: Pius Amrein (Emmenbrücke, 10. November 2018)

Das 1.-Liga-Spitzenspiel der Gruppe C zwischen dem Leader Emmen-Nord und dem drittplatzierten VBC Buochs war an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten. Nach einem tollen Buochser Start, der ihnen mit 25:18 den Satzsieg einbrachte, kehrte Emmen-Nord das Spiel. In den Sätzen zwei (25:18) und drei (25:12) behielt der Favorit wieder die Oberhand.

Im vierten Satz ging dann so richtig «die Post ab». Was war geschehen? Lange und bange 37 Minuten brauchte Emmen-Nord, um den VBC Buochs endgültig auf die Verliererstrasse zu drängen. Der Leader übernahm in diesem auf hohem Niveau gespielten Satz beim Stande von 14:13 erstmals die Führung. Später musste er beim Spielstand von 31:32 den Buochsern aber einen Satzball zugestehen. Doch dieser wurde nicht genützt. Wie das Resultat in diesem Games stieg in diesem Krimi auch der Adrenalin-Spiegel bei den Akteuren immer weiter an. So auch beim Stande von 35:34 für Buochs, als dieses einen weiteren Satzball nicht verwerten konnten. Nach dieser vergebenen Chance schwappte bei einem Buochser Spieler die Gemütslage über. Sein absichtliches Ballwegkicken nach dem verpassten Satzgewinn ahndete der Schiedsrichter, getreu der Regel, mit der roten Karte und einem zusätzlichen Strafpunkt: 36:35. Das war`s: Emmen-Nord agierte kaltschnäuzig und machte den 3:1-Sieg perfekt.

Cupschlappe hinterlässt Spuren bei den Emmern

Ein toller Match, nach dem die stark spielenden Buochser ohne Lohn nach Hause reisen mussten. «Schade, einen Punkt hätten wir verdient», kommentierte ein enttäuschter Buochs-Trainer Peter Schmidiger. Passeur Tobias Kummer haderte: «So gut haben wir noch nie gespielt. Doch in den entscheidenden Momenten war das Glück nicht auf unserer Seite.» Sein ehrlicher Kommentar: «Wir spielten gut. Emmen aber noch eine Spur besser.»

Nach diesem Spektakel musste Emmens Passeur Luca Zurmühle zuerst durchschnaufen. Thema: Der verlorene erste mit 18:25 verlorene Satz. Dieser Fehlstart hat seiner Meinung nach seinen Ursprung im verlorenen Cup-Spiel gegen das gleichklassige St. Gallen, dem Leader der Gruppe D. Die Emmer gingen sang- und klanglos mit 0:3 (10:25, 13:25, 21:25) ein. «Die Cup-Schlappe ging nicht spurlos an uns vorbei. Die Verunsicherung vor diesem Derby war gross. Wir wirkten gehemmt und konnten dem aggressiven Spiel der Buochser nichts entgegen setzen», erklärt der sehr gut spielende Zurmühle. Über die Fortsetzung zeigte sich der 28-Jährige aber zufrieden. «In den Sätzen zwei und drei hatten wir das Spielgeschehen auch resultatmässig wieder im Griff.»

Gruppe C: SG Obwalden – Lugano 1:3. Emmen-Nord – Buochs 3:1 (18:25, 25:18, 25:13, 37:35). Kanti Baden – Volley Luzern II 3:1 (25:21, 25:18, 20:25, 25:17). Schönenwerd – Gelterkinden 3:2. BTV Aarau – Malters 3:1.

Rangliste: 1. Emmen-Nord 5/14 (15:3). 2. BTV Aarau 4/11 (12:4). 3. Schönenwerd III 5/10 (13:9). 4. Buochs 5/8 (11:9). 5. Kanti Baden 5/7 (10:11). 6. Gelterkinden 5/6 (9:12). 7. Volley Luzern II 5/5 (8:12). 8. Dragons Lugano 4/4 (5:10). 9. Malters 4/2 (5:11). 10. SG Obwalden 4/2 (5:12).

Emmen-Nord – Buochs 3:1

Gersag. – 40 Zuschauer. – SR Belser/Wyss. – Spieldauer: 94 Minuten. – Sätze: 18:25, 25:18, 24:12, 37:35. – Emmen-Nord: Rogger, Schmid, Wigger, Studhalter, David Wyss, Zurmühle, Huber (Libero); Steven Wyss, Bachmann, Jan Christen, Lubina. – Buochs: Bircher, Zihlmann, Zwyssig, Heiz, Gwerder, Werner, Becker (Libero); Kummer, von Holzen, Stani Christen, Wälchli.

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