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Einheimischer Erfolg von Désirée Ehrler beflügelt Männer

Bei besten Bedingungen zeigten sich die Athletinnen und Athleten am 38. Grand Prix in ausgezeichneter Rennlaune. Mit Désirée Ehrler konnte eine Fahrerin des organisierenden RMV Cham Hagendorn auf das Podest fahren.
Fabian Trinkler
Désirée Ehrler wird beim GP Cham Hagendorn Dritte. (Bild: Christian Hildebrand (Hagendorn, 27. Mai 2018)

Désirée Ehrler wird beim GP Cham Hagendorn Dritte. (Bild: Christian Hildebrand (Hagendorn, 27. Mai 2018)

Pünktlich um 10 Uhr begaben sich rund 80 Fahrerinnen für den Wettkampf auf die 9,3 Kilometer lange Strecke rund um Hagendorn. Das international geprägte Feld – der GP Cham Hagendorn wird in der UCI 1.2 Kategorie gewertet – startete mit eher langsamen Rundenzeiten gemächlich in das Rennen. Erst der Angriff eines Quartetts nach rund 45 von 111 Kilometern sorgte für eine Zäsur im Rennverlauf, welche sich schlussendlich sogar als entscheidend für den Tagessieg herausstellen sollte. Der Vorsprung der vier Fahrerinnen pendelte sich zwischen 35 – 60 Sekunden ein, während im Feld für lange Zeit keine organisierte Verfolgung der Ausreisserinnen stattfand.

Das Tempo an der Spitze wurde zum grössten Teil von der formstarken Australierin Amanda Spratt gemacht und kostete offenbar auch ihre Begleiterinnen in der Fluchtgruppe einiges an Substanz. Denn als das Feld drei Runden vor Schluss doch noch Anstalten machte, eine ernsthafte Verfolgungsjagd zu lancieren, nahm die Frau von Down-Under das Herz in die Hand, schüttelte mit Elena Pirrone ihre letzte verbliebene Konkurrentin ab und fuhr souverän solo ins Ziel.

Einheimische fährt auf Podestplatz

Dahinter kam es zum grossen Zusammenschluss und zum Massensprint um die Plätze zwei und drei. Dabei konnte sich die einheimische Désirée Ehrler dank eines entschlossenen Antritts optimal positionieren und schaffte mit dem dritten Rang den Sprung auf das Podest. Ein solcher Erfolg bei ihrem Heimrennen bedeutet der Steinhauserin viel: «Das Rennen wurde in den letzten Jahren durch die internationale UCI Wertung deutlich intensiver und steht nun höher im Stellenwert. Umso schöner ist es für mich, hier bei meinem Heimrennen an der Spitze mitfahren zu können».

Im Gegensatz zum Morgen gab es nach der Mittagspause keine Angewöhnungsphase, bereits der erste Rundkurs war einer der schnellsten je gefahrenen Runden am Swiss Ever GP. Nach einer kurzen Verschnaufpause sorgte dann bereits in der dritten Runde eine erneute Tempoverschärfung anlässlich eines Zwischensprints wiederum früh für eine vorentscheidende Wendung im Rennverlauf. Zwar gelang es in der Folge einigen Fahrern, die Lücke zu schliessen und die Spitzengruppe zwischenzeitlich auf zwölf Fahrer anschwellen zu lassen, das Feld war aber bereits entscheidend distanziert. Für die Spitzenleute folgte danach das, was im Radsport als ein klassisches Ausscheidungsfahren bezeichnet wird: Ein Fahrer nach dem anderen musste der Pace und dem heissen Wetter Tribut zahlen, bis zwei Runden vor Schluss der Sieg nur noch zwischen Mario Vogt und Justin Paroz ausgemarcht wurde. Der aus Deutschland stammende Vogt stellte sich als der Stärkere heraus. Bereits vor der Hublezen Steigung konnte er sich absetzen und gewann damit auch noch die Bergpreiswertung.

Die Ranglisten finden Sie hier.

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