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See-Club Zug holte sechs Titel

Der See-Club Zug blickt auf die erfolgreichsten Schweizer Meisterschaften in seiner Geschichte zurück. Sechs Titel stehen zu Buche – einer davon ist ein ganz besonderer.
Simon Scheurer
Auch der Zuger Frauenachter ist meisterlich. (Bild: PD)

Auch der Zuger Frauenachter ist meisterlich. (Bild: PD)

Die Zuger Ruderer brillierten an den Schweizer Meisterschaften auf dem Rotsee. Erfolgreichste Titelsammlerin war dabei Jana Nussbaumer aus Unterägeri mit drei Titeln. Das erste Meisterfanion sicherten sich die Zuger Ruderinnen im Rennen der Vierer ohne Steuerfrau. Dieses Rennen wurde neu ins Programm aufgenommen. An Weltmeisterschaften wird diese Bootsklasse zwar schon seit 30 Jahren gefahren, ausschlaggebend war der Entscheid des Internationalen Olympischen Komitees, sie ins Programm der «Spiele» in Tokio 2020 aufzunehmen. So konnten sich die Frauen des See-Club Zug als erste Schweizer Meisterinnen in dieser Bootsklasse auszeichnen lassen. Die Crew mit Nussbaumer, Manon Büchel, Nicole Vonesch und Christina Leu rollte das Feld nach schwachem Start von hinten auf.

Ein wahrer Zuger Goldreigen ereignete sich an den Einer-Rennen am Sonntag vor der Mittagspause. In drei Rennen nacheinander waren See-Club-Mitglieder. Der amtierende U23-Weltmeister im Doppelvierer, Matthias Fernandez, liess von Beginn an keine Zweifel aufkommen an seinen Fähigkeiten und gewann souverän. Im nächsten Rennen zeigte Patricia Merz, dass sie das Mass aller Dinge im Leichten Einer darstellt. Wie Fernandez setze sich auch Merz von Beginn an die Spitze des Felds und fuhr ungefährdet ihrem elften Meistertitel entgegen. Die Dritte im Bunde war erwähnte Jana Nussbaumer. Die Dichte im Einer der Juniorinnen war grösser und das Rennen auch für Nussbaumer herausfordernder, da mit dem Sieg auch die Teilnahme an den Youth Olympics in Buenos Aires verbunden war. Nussbaumer und Lisa Lötscher vom SC Luzern führten das Rennen miteinander an. Bei Streckenhälfte schob sich die Zugerin Schlag für Schlag nach vorn, ohne sich aber wirklich absetzen zu können. Schliesslich fuhr sie als Erste durchs Ziel. Die Erleichterung und Freude war sichtbar gross.

Nussbaumer löst das Ticket nach Argentinien

Der zweite Auftritt von Matthias Fernandez war der im Doppelzweier. Mit Andri Struzina – ebenfalls U23-Weltmeister im leichten Doppelvierer – war er Titelverteidiger. Nach 1000 Metern lagen die Titelverteidiger an zweiter Stelle, hinter dem Boot aus Rapperswil-Jona. Letztlich setzten sich Dynamik und Rhythmus durch – denkbar knapp mit 8 Zehntelsekunden Vorsprung.

Das i-Tüpfelchen aus Zuger Sicht bildete der Auftritt des Frauenachters. Das Boot mit Büchel, Nussbaumer, Weiss, Birrer, Vonesch, Leu, Kaufmann und Bachmann wurde von Patricia Merz gesteuert. Sie setzten sich in einem packenden Rennen gegen Zürich durch. Auch dank dieses Erfolgs gewann der See-Club Zug die Vereinswertung an den Schweizer Meisterschaften deutlich.

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