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Eine Bestzeit nach der anderen

Bei der Jubiläumsausgabe des Meeting Bonus Track in Nottwil weiss die Grosswangerin Lisa Stöckli die guten Bedingungen zu nutzen. Sie läuft über 400 Meter persönlichen Rekord.
Stefanie Barmet
Lisa Stöckli überquert über 400 Meter als Erste die Ziellinie. (Bild: Hanspeter Roos (Nottwil, 30. Juni 2018)

Lisa Stöckli überquert über 400 Meter als Erste die Ziellinie. (Bild: Hanspeter Roos (Nottwil, 30. Juni 2018)

Lisa Stöckli darf bereits vor den nationalen Titelkämpfen auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Nach dem Gewinn des nationalen Hallen-Titels über 800 Meter stellte sie im Freien über 200, 400, 600 und 800 Meter persönliche Bestzeiten auf. Über 800 Meter gelang ihr in Genf eine Steigerung von 2:08,13 auf 2:05,85 Minuten. Damit steht sie in der nationalen Saison-Bestenliste aktuell auf Rang vier. «Diese Zeit hat mich am meisten überrascht. Ich wusste zwar, dass ich in diesen Bereich laufen kann, dennoch muss man die Leistung zuerst auf die Bahn bringen.»

Nach einem erfolgreichen und verletzungsfreien Winter musste sie im April aufgrund einer Sehnenentzündung im Fuss vier Wochen aufs Lauftraining verzichten. «Rückblickend war das für meine Leistungen nicht nur negativ. Ich konnte an meinen Schwachstellen arbeiten, habe mehr Zeit in Stabilisationsübungen investiert, mein Lungenvolumen trainiert und viermal pro Woche im Wasser belastet. Die Form konnte ich so halten und musste danach einfach wieder zurück in den Laufschritt finden.»

In zwei Wochen sind Schweizer Meisterschaften

Auch in Nottwil gelang der Grosswangerin im Dress der LR Gettnau ein tolles Rennen. Über die Bahnrunde hatte sie sich in der Halle auf 55,44 Sekunden gesteigert, im Freien war sie vor zwei Wochen eine Zeit von 55,87 Sekunden gelaufen. «Ich wollte unbedingt unter 55 Sekunden bleiben.» Ein Unternehmen, das der Athletin, die seit Jahren von Josef Vogel trainiert wird, gelang. «Die Bedingungen waren top. Ich liebe es, bei heissen Temperaturen zu laufen. Der Start gelang mir zwar nicht wunschgemäss, doch dann konnte ich aufdrehen und die bis anhin Führende 150 Meter vor dem Ziel einholen.» Daniela Kyburz (LAC TV Unterstrass Zürich) und Lisa Stöckli lieferten sich auf der Zielgeraden ein packendes Duell – mit dem klar besseren Ende für Stöckli. Ihre Bestzeit über die Bahnrunde steht neu bei 54,96 Sekunden. «Ich konnte das umsetzen, was mir mein Trainer mitgegeben hat. Es gelang mir, mich nicht zu verkrampfen und einen schnellen, aber lockeren Schritt zu laufen.»

In zwei Wochen werden in Zofingen die Schweizer Meisterschaften ausgetragen, wo die 24-Jährige über 800 Meter antreten wird. «Klar möchte ich gerne gewinnen, doch die Platzierung hängt auch davon ab, wer in Zo­fingen am Start stehen wird. Ein Podestplatz ist das Minimalziel.» Nach der SM wird sie für ein letztes Rennen nach Belgien reisen. «Ich möchte mich im nächsten Jahr für die Universiade qualifizieren. Dafür muss ich eine Zeit unter 2:05 Minuten laufen. Wenn mir dies bereits in dieser Saison gelänge, wäre das natürlich genial.»

Männer, 100 m: 1. Pascal Müller (Aarau) 10,79. Raphael Huber (Willisau) 11,14. Yves Müller (Brunnen) 11,31. Nino Portmann (Nidwalden) 11,52. – 200 m: 1. Joel Schüpbach (Oberentfelden) 22,19. 3. Noah Attalla (Rothenburg) 22,58. Nando Aneas (Luzern) 24,17. – 400 m: 1. Joël Flury (Aarau) 47,62. Tim Steffen (Luzern) 50,65. Thomas Züger (Luzern) 50,72. – 800 m: 1. Louis Dolce (Courroux) 1:53,66. Dominik Ummel (Luzern) 1:59,28. Noah Gabathuler (Reussbühl) 2:01,76. Samuel Duss (Sarnen) 2:01,87. – 1500 m: 1. Thomas Gmür (Sion) 3:51,63. 4. Angus Fölmli (Rotkreuz) 3:56,92. 6. Simon Schüpbach (Gettnau) 3:59,92. – 110 m Hürden 106,7: 1. Brahian Peña (Bern) 13,89. 2. Tobias Furer (Zug) 14,21. 3. Maurus Meyer (Rothenburg) 14,75. Cornel Zwahlen (Rotkreuz) 16,08. – 400 m Hürden 91,4: 1. Georg Fleischhauer (Frankfurt) 52,94. Constantin Kannewischer (Zug) 59,85. – Hoch: 1. Cédric Dettwiler (Willisau) 1,90. 4. Mauro Ming (Inwil) 1,85. – Weit: Yves Müller (Brunnen) 6,92. 3. Fabian Steffen (Altbüron) 6,65. 4. David Keller (Luzern) 6,65. – Speer 800 g: 1. Lukas von Stokar (Biberist) 64,60. 2. Fabian Steffen 52,41. 4. Noah Rühli (Rothenburg) 50,84.

Frauen 100 m: 1. Riccarda Dietsche (Altstätten) 11,99. Silke Lemmens (Zug) 12,07. Céline Schwarzentruber (Willisau) 12,17. Angela Gurtner (Rotkreuz) 13,05. – 200 m: 1. Vanessa Zimmermann (Zürich) 24,62. Angela Gurtner 26,87. Alina Felder (Luzern) 27,53. – 400 m: 1. Lisa Stöckli (Gettnau) 54,97. Lia Flattich (Pfäffikon-Freienbach) 58,19. Jana Abel (Luzern) 61,23. Angela Beck (Rotkreuz) 62,71. – 1500 m: 1. Selina Fehler (Regensdorf) 4:35,85. Myriam Keiser (Rotkreuz) 4:58,45. – 100 m Hürden 84,0: 1. Eveline Rebsamen (Bern) 13,77. Kim Flattich (Zürich) 13,88. Eveline Rebsamen (Bern) 13,93. Géraldine Ruckstuhl (Altbüron) 14,07. Karin Schnüriger (Ibach) 15,00. – 400 m Hürden 76,2: 1. Annina Fahr (Schaffhausen) 60,21. 5. Johanna Kannewischer (Zug) 63,54. Michelle Scherrer (Willisau) 67,25. – Hoch: 1. Mathilde Rey (Nyon) 1,68. 3. Lynn Helfenstein (Rothenburg) 1,55. – Weit: 1. Géraldine Ruckstuhl (Altbüron) 5,93. 2. Lynn Helfenstein 5,76. 3. Céline Schwarzentruber (Willisau) 5,76. 4. Karin Schnüriger (Ibach) 5,51. – Speer 600 g: 1. Géraldine Ruckstuhl (Altbüron) 54,02.

Männer Wheelchair, 100 m: 1. Marcel Hug (RC Zentralschweiz) 14,80. 2. Lukas Willimann (RC Zentralschweiz) 16,26. 3. Tobias Lötscher (RC Zentralschweiz 16,60. Bojan Mitic (RC Zentralschweiz) 16,63. Beat Bösch (RC Zentralschweiz) 17,97. Fabian Blum (RC Zentralschweiz) 18,59. Andrin Deschwanden (RC Zentralschweiz) 23,87. – 1500 m: 1. Marcel Hug 2:57,89. 2. Tobias Lötscher 3:21,80. 3. Lukas Willimann 3:22,19. Bojan Mitic 3:33,82. Fabian Blum 4:40,75. Beat Bösch 4:54,44. Andrin Deschwanden 5:30,49.

Frauen Wheelchair, 100 m: 1. Alexandra Helbling (RC Zentralschweiz) 16,63. 3. Tanja Henseler (RC Zentralschweiz) 18,27. 4. Patricia Keller (RC Zentralschweiz) 18,34. – 1500 m: 1. Alexandra Helbling 3:36,13. 2. Patricia Keller 3:43,62. 5. Tanja Henseler 4:17,55. – Infos: www.bonus-track.ch

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