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Ein Derby mit viel Brisanz

Der KTV Altdorf steht vor einem weiteren Schicksalsspiel. Im NLB-Kellerduell gegen Aufsteiger Emmen dürfen sich die Urner sich keine Niederlage erlauben, sonst droht der erneute Fall unter den Strich.
Urs Hanhart
Der KTV Altdorf, hier Pascal Aschwanden beim Sprungwurf, darf sich im Spiel gegen Emmen nur wenige Fehlschüsse erlauben, wollen sie als Sieger vom Feld gehen. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 24. November 2018)

Der KTV Altdorf, hier Pascal Aschwanden beim Sprungwurf, darf sich im Spiel gegen Emmen nur wenige Fehlschüsse erlauben, wollen sie als Sieger vom Feld gehen. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 24. November 2018)

Beim KTV Altdorfern geht es momentan Schlag auf Schlag. Ein Kellerduell jagt das andere. Morgen Abend (18 Uhr) gastiert der an elfter Stelle klassierte und unmittelbar vor den Urnern liegende Aufsteiger Emmen in der Altdorfer Feldli-Arena. Die Ausgangslage könnte brisanter nicht sein, denn beide Teams brauchen unbedingt Punkte, um sich etwas Luft nach hinten zu verschaffen. Diese Vier-Punkte-Partie könnte im Abstiegskampf möglicherweise vorentscheidende Bedeutung zukommen.

Vor einer Woche hat die KTV-Truppe endlich den Bann gebrochen und nach neun vergeblichen Anläufen gegen Wädenswil/Horgen den ersten Saisonsieg eingefahren. Ein richtiger Befreiungsschlag war dies indes noch nicht. Die Altdorfer befinden sich noch immer in einer ungemütlichen Lage mit nur gerade einem Punkt Vorsprung auf das Schlusslicht Pfadi/Yellow Winterthur. Jetzt muss nachgedoppelt werden, was allerdings im Derby alles andere als einfach werden dürfte.

Altdorf-Trainer Sebastian Munzert hat einen grossen Respekt vor dem morgigen Gegner: «Vor der Saison habe ich Emmen als klaren Abstiegskandidaten eingeschätzt. Doch mittlerweile hat sich dieses Team mächtig gesteigert und einige überraschende Resultate erzielt. Uns erwartet ein schweres Spiel. Wir dürfen diese Mannschaft keinesfalls unterschätzen. Ich gehe davon aus, dass Emmen stärker einzustufen ist als unser letzter Gegner Wädenswil/Horgen.»

Vor allem in den letzten Wochen haben die Luzerner für Furore gesorgt. Mit dem 26:23-Sieg gegen den – zumindest vor der Saison – als Aufstiegskandidat gehandelten TV Solothurn landeten sie gar einen echten Coup, der ihnen kaum jemand zugetraut hatte. Zuletzt heizte der Aufsteiger auch dem Tabellendritten Möhlin tüchtig ein und musste sich nach hartem Kampf nur knapp mit 26:28 geschlagen geben.

Bei Emmen spielen ehemalige Altdorfer Akteure

Besonders pikant macht das Duell der beiden Zentralschweizer Teams die Tatsache, dass in den Reihen von Emmen gleich vier ehemalige Altdorf-Akteure figurieren. Dabei handelt es sich um Torhüter Marcel Luthiger, der beim Urner Traditionsklub mehr als zehn Jahre Stammgoalie war, sowie die drei Rückraumspezialisten Lukas Huwyler, Tizian Dossenbach und David Zürcher. Huwyler ist mit 49 Treffern und einem Schnitt von fünf Toren pro Spiel der bislang erfolgreichste Emmer Torschütze. Auf ihn sollte die Altdorfer Hintermannschaft ein besonderes Augenmerk richten. Ebenso auf Tomislav Orsolic, der bisher 40 Torerfolge verbuchen konnte.

Biel, der unmittelbare Verfolger von Altdorf muss morgen beim Tabellenvierten Stans antreten und dürfte wohl kaum zu Punkten kommen. Eine schwierige Aufgabe steht auch Schlusslicht Pfadi/Yellow mit dem Gastspiel bei der SG Wädenswil/Horgen bevor. Mit einem Sieg im Derby winkt der KTV-Truppe die Chance, sich erstmals in dieser Saison etwas vom Tabellenende absetzen zu können.

Samstag: KTV Altdorf – Emmen (18.00, Feldli-Arena). – Rangliste (alle 10 Spiele): 1. Endingen 20 (338:244). 2. Lakers Stäfa 18 (338:296). 3. Möhlin 16 (286:263). 4. Stans 14 (291:269). 5. Kadetten Espoirs Schaffhausen 12 (304:297). 6. Solothurn 11 (255:247). 7. Birsfelden 11 (283:278). 8. STV Baden 10 (307:289). 9. Steffisburg 7 (256:291). 10. SG Wädenswil/Horgen 5 (284:298). 11. Emmen 5 (267:313). 12. Altdorf 4 (253:292). 13. Biel 4 (266:309). 14. SG Yellow/Pfadi Winterthur 3 (263:305).

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